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Carsten Brzeski
Chefvolkswirt der ING-DiBa
@carstenbrzeski

Chefvolkswirt der ING-DiBa Carsten Brzeskis Blog

Carsten BrzeskiCarsten Brzeski, Chefvolkswirt der ING-DiBa, äußert sich kurz und prägnant zu aktuellen volkswirtschaftlichen Entwicklungen und Ereignissen. Die konjunkturellen Entwicklungen in Deutschland und Europa, Entscheidungen der Zentralbanken sowie Trends an den internationalen Finanzmärkten bilden dabei die Schwerpunkte seiner Kommentare.

 

 

Spitze bleiben! | 07.12.2017

Jeder Sportler weiß, wie schwierig ist es, an die Spitze zu gelangen. Noch schwieriger ist es allerdings, oben zu bleiben. Spitze bleiben! Dieses Motto gilt 2018 für die Weltwirtschaft und sicherlich auch die Finanzmärkte.

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Von Möchtegern-Millionären und Tausend-Dollar-Pizzen | 01.12.2017

Zehntausend. Wer den Kurs der Krypto-Währung Bitcoin in den letzten Tagen verfolgte, dürfte sich verwundert die Augen gerieben haben, als dieser auf ein weiteres Rekordhoch von über 10.000 US-Dollar kletterte. Erst Anfang November hatte noch das Erreichen der 7.000er-Marke für Schlagzeilen gesorgt, zu der sich der Kurs im Laufe des Jahres von unter 1.000 Dollar vorgearbeitet hatte. Diese 1.000 wiederum waren zuvor nur Ende 2013 kurzzeitig und danach für über drei Jahre nicht mehr erreicht worden, wie unser Chart der Woche zeigt.

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Goldene Zeiten – ganz ohne Reformen?! | 24.11.2017

Haben Sie schon Weihnachtsgeschenke besorgt? Oder haben Sie vielleicht mit Familie und Freunden einen Verzicht auf Geschenke vereinbart? Falls auch Sie sich den Stress der Geschenkesuche in der Adventszeit ersparen und entweder schon vorher – oder aber auch gar nicht – auf die Jagd nach passenden Gaben gehen, passen Sie in den langfristigen Trend. Denn wie unser Chart der Woche zeigt, hat die Bedeutung der Dezemberumsätze im deutschen Einzelhandel über die letzten zwei Jahrzehnte abgenommen.

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Bescherung für den Einzelhandel? | 17.11.2017

Haben Sie schon Weihnachtsgeschenke besorgt? Oder haben Sie vielleicht mit Familie und Freunden einen Verzicht auf Geschenke vereinbart? Falls auch Sie sich den Stress der Geschenkesuche in der Adventszeit ersparen und entweder schon vorher – oder aber auch gar nicht – auf die Jagd nach passenden Gaben gehen, passen Sie in den langfristigen Trend. Denn wie unser Chart der Woche zeigt, hat die Bedeutung der Dezemberumsätze im deutschen Einzelhandel über die letzten zwei Jahrzehnte abgenommen.

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Eine andere Form von Gender Gap | 10.11.2017

Weltweit brummt die Wirtschaft. Trotz Trump, trotz Katalonien, trotz anderer geopolitischer Risiken. Die Weltwirtschaft scheint ein Rekordjahr hinzulegen und auch die Finanzmärkte bleiben in Jubelstimmung. Dabei scheint niemand zu registrieren, dass einige Misstöne, die schon zur letzten Krise geführt haben, wieder zunehmen. Obacht vor Karl, dem Kojoten.

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Auf den Spuren von Karl, dem Kojoten? | 09.11.2017

Weltweit brummt die Wirtschaft. Trotz Trump, trotz Katalonien, trotz anderer geopolitischer Risiken. Die Weltwirtschaft scheint ein Rekordjahr hinzulegen und auch die Finanzmärkte bleiben in Jubelstimmung. Dabei scheint niemand zu registrieren, dass einige Misstöne, die schon zur letzten Krise geführt haben, wieder zunehmen. Obacht vor Karl, dem Kojoten.

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One and done? | 06.11.2017

Diese Woche standen mal wieder Zentralbanken im Fokus. Zwar hat die amerikanische Zentralbank (Fed) nicht an der Zinsschraube gedreht, dafür hat Präsident Trump jedoch den Nachfolger für die amtierende Zentralbankchefin Janet Yellen bekanntgegeben. Wenn der Kongress jetzt auch mitspielt, heißt es bald „You are hired, Jerome Powell“. Powell würde dann ab Februar für die nächsten vier Jahre an der Spitze der mächtigsten Notenbank der Welt stehen. Doch nicht nur in den USA ging es zentralbanktechnisch rund. Denn in Großbritannien hat die Bank of England (BoE) gestern zum ersten Mal seit 10 Jahren die Zinsen wieder erhöht.

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Stadt schlägt immer noch Land | 06.11.2017

Im zweiten Jahr unseres Innovationsindex kann Berlin seinen Spitzenplatz verteidigen. Eine starke Gründerszene, viele junge Leute und ein hohes Ausbildungsniveau sichern dem Stadtstaat auch dieses Jahr den ersten Platz zu. Natürlich hat Berlin es als Stadtstaat in solch einem Ranking einfacher als die Flächenstaaten.

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Der Weltspartag – nicht für alle ein Grund zum Feiern | 30.10.2017

Seit 1925 gibt es den Weltspartag. Der Gedanke dahinter: Durch Werbung und Aktionen sollte in der breiten Masse ein Bewusstsein für das Sparen geschaffen werden, auch finanzielle Bildung war eines der Anliegen der Gründer. Weltweit wird der Tag am 31. Oktober begangen. Da jedoch in einigen deutschen Bundesländern der Reformationstag ein gesetzlicher Feiertag ist (nur in diesem Jahr ist das anlässlich des 500. Jubiläums bundesweit der Fall), wird der Weltspartag hierzulande üblicherweise um einen Tag auf den 30. Oktober vorgezogen.

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Japanische Mehrwertsteuererhöhung als Erfolgsgarant? | 23.10.2017

In Europa ist mit der Wahl in Österreich und der niedersächsischen Landtagswahl letzten Sonntag hoffentlich ein turbulentes politisches Wahljahr zu Ende gegangen – obwohl die Situation in Spanien alles andere als ruhig ist. Und während es jetzt sowohl in Deutschland als auch in Österreich in nicht weniger spannende Koalitionsverhandlungen geht, stehen in anderen Teilen des Globus schon wieder Wahlen an. Denn in der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt – Japan – sind die Wähler am Sonntag zu vorgezogenen Unterhauswahlen aufgerufen.

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Spanien ohne Crema catalana? | 09.10.2017

Nachdem die Wahlen in den Niederlanden, Frankreich und Deutschland gemäßigt über die Bühne gegangen sind, hat sich seit dem letzten Wochenende ein neuer politischer Krisenherd in der Eurozone aufgetan. Das katalonische Unabhängigkeitsreferendum hat hohe Wellen geschlagen. Einerseits, weil es gegen die spanische Verfassung verstößt, andererseits, weil die spanische Regierung brutal gegen die Wähler vorgegangen ist. Die Separatistenbewegung in Katalonien strebt die Unabhängigkeit an, und das nicht erst seit dem Wochenende. Wie es jetzt weiter gehen soll, ist undeutlich. Erste spanische Banken haben angekündigt, ihre Sitze aus Katalonien in andere spanische Gebiete zu verlagern. Auch wenn es in den letzten Tagen etwas ruhiger geworden ist, die Lage hat sich noch lange nicht beruhigt.

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„Sharing“ bleibt ein Fremdwort | 25.09.2017

Airbnb, Uber & Co. – mit der sogenannten Sharing Economy bietet sich Ökonomen ein interessantes neues Forschungsgebiet. Das Grundkonzept ist von bestechender Einfachheit: Vermittelt über Online-Plattformen bieten Eigentümer von Wohnungen, Autos oder Gebrauchsgegenständen diese zur Nutzung an, wenn sie sie nicht selbst benötigen – und wer eine Urlaubsunterkunft oder einen fahrbaren Untersatz braucht, kann diese gegen Geld vom Eigentümer „ausleihen“. Dabei ergibt sich zumindest theoretisch eine Win-Win-Win-Situation: Wer Dinge verleiht, verdient Geld damit und muss sie nicht ungenutzt herumstehen lassen. Und wer Dinge ausleiht, zahlt nur für die Nutzung und muss sie sich nicht selbst anschaffen. So werden letztlich auch Ressourcen effizienter genutzt und idealerweise noch die Umwelt geschont.

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Wie schnell kommt die Zukunft? | 15.09.2017

Die Autowoche ist eingeläutet. Pressevertreter, Fachbesucher und Autointeressierte können bis zum 24. September in Frankfurt auf der IAA, der eigentlich wichtigsten Automobilmesse der Welt, die neuesten Modelle, Innovationen und Produkte beschauen. Eigentlich. Denn dieses Mal ist die Liste der Aussteller kürzer als erwartet. Mit Fiat, Peugeot, Nissan, Volvo und Tesla haben gleich fünf große Hersteller abgesagt, die Hersteller der Nobelautos Aston Martin und Rolls-Royce kommen auch nicht.

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Wie gut funktionieren die E-Mobilitätsanreize der Regierungen? | 07.09.2017

Der Kampf um die zukünftige Gestaltung des Automobilmarktes ist in vollem Gang. Gerade in Deutschland herrscht momentan im Zuge des Dieselskandals eine rege Debatte über zukünftige Antriebstechnologien, potenzielle Arbeitsplatzverluste, Nachrüstungen und Fahrverbote. Oft wird der Dieselantrieb verpönt, Elektroautos als die vermeintliche Zukunft gefeiert. Dabei ist es um den derzeitigen Bestandsanteil von Elektroautos (reine Elektroautos und Plug-In-Hybride) in Deutschland mit weniger als 0,2% nach wie vor mager bestellt.

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Von Kunst und Wissenschaft | 07.09.2017

Der ehemalige Vize-Vorsitzende der amerikanischen Notenbank, Alan Blinder, schrieb in einem Aufsatz in den neunziger Jahren, dass Geldpolitik häufig mehr Kunst als Wissenschaft ist. EZB Präsident Draghi kann momentan hiervon ein Lied singen.
 
Die Finanzmärkte haben schon seit Wochen nur ein Thema: Wann kündigt EZB-Präsident Draghi endlich den Einstieg in den Ausstieg an? Die Konjunktur in der Eurozone läuft gut, die Inflation zieht ganz langsam an und die Spatzen singen von den Dächern, dass der EZB spätestens im nächsten Sommer die Staatsanleihen ausgehen werden. Daher liegt es nahe, dass die EZB so langsam das Anleihenprogramm zurückdreht. Schließlich war das Programm Teil des europäischen Krisenmanagements und von Krise kann momentan nicht die Rede sein.

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Wunsch und Wirklichkeit | 01.09.2017

Straßenbeläge, die schneller verschleißen, als man sie instand halten kann, Staus, dazu die unmittelbaren (Schadstoffe) und mittelbaren (Treibhauseffekt) Folgen der Emissionen von Verbrennungsmotoren: Aus verschiedenen Blickwinkeln kann man zu der Schlussfolgerung kommen, dass auf deutschen Straßen einfach zu viel los ist. Erklärtes Ziel deutscher Verkehrspolitik ist daher schon seit geraumer Zeit, die Menschen zur Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel anstelle privater Pkw zu bewegen und Güterverkehr von der Straße auf die Schiene zu verlagern. Wie so oft liegen auch hier Wunsch und Wirklichkeit weit auseinander.

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Schießt Geld wirklich keine Tore? | 25.08.2017

König Fußball regiert wieder das Land. Mit dem ersten Spieltag der Fußball-Bundesliga am vergangenen Wochenende begann für Fans im ganzen Land wieder das Hoffen und Bangen um eine gute Platzierung am Saisonende. Ein bekanntes Sprichwort zeigt auch im Fußballkontext seine Gültigkeit: Geld macht nicht glücklich, aber es beruhigt. Mit einer alten Fußballweisheit kombiniert, könnte man sagen: Geld schießt zwar keine Tore, erhöht aber die Aussichten auf einen erfolgreichen Saisonabschluss deutlich.

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Kein Feuerwerk in Jackson Hole  | 25.08.2017

Es ist wieder die Zeit im Jahr, in der sich alle Köpfe erwartungsvoll in Richtung eines kleinen beschaulichen Städtchens in den USA drehen. Seit gestern trifft sich die Notenbankelite bis Samstag in Jackson Hole, um über ökonomische Fragen und vor allem die Geldpolitik zu diskutieren.

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Gute Zeiten entbehren nicht Reformen | 18.08.2017

In der Eurozone läuft es wirtschaftlich gut, sehr gut sogar. Risiken sind ausgewogen, Finanzierungsbedingungen nach wie vor günstig und politische Sorgen gering(er). Mit Stimmungsindikatoren auf Allzeithochs steht dem weiteren Wachstumskurs auch in der zweiten Jahreshälfte wenig entgegen. Und auch in Deutschland läuft die Wirtschaft fünf Wochen vor der Bundestagswahl wie geschmiert, seit drei Jahren wächst das Bruttoinlandsprodukt von Quartal zu Quartal kontinuierlich. Doch dieses positive Moment birgt immer das Risiko, dass Reformen aufgeschoben werden – national wie europaweit. 

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Living single | 02.08.2017

In 41 Prozent der deutschen Haushalte lebte im Jahr 2016 nur eine Person, so ließ sich dieser Tage das Statistische Bundesamt vernehmen, das die 41 daraufhin sogar zu seiner „Zahl der Woche“ krönte. In der Tat ist dies mit Abstand der höchste Wert unter den bevölkerungsreicheren EU-Staaten – nur in den vergleichsweise kleinen nordeuropäischen Ländern finden sich teilweise höhere Quoten. Auch die durchschnittliche Haushaltsgröße liegt nur in Schweden mit 1,9 Personen unter dem deutschen Wert von 2,0.

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Neue Euro-Panik? | 02.08.2017

Eine neue Angstwelle macht sich an den Finanzmärkten und in den Wirtschaftsseiten der Zeitungen breit: die Angst vor einem starken Euro. Wie mit den meisten Ängsten oder Wahnvorstellungen gibt es auch in der Angst vor dem starken Euro eine kleine Spur von Wahrheit. Grund zur Panik gibt es allerdings nicht.

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Geht es den Exporten jetzt an den Kragen? | 28.07.2017

Nachdem der Euro zum Dollar seit 2014 stark gefallen ist und sogar zwischenzeitlich die Parität zum Dollar vorausgesagt wurde, schwingt er sich seit einigen Wochen wieder in luftige Höhen auf. Beflügelt durch gute Konjunkturdaten und das bevorstehende Zurückfahren der lockeren Geldpolitik seitens der EZB auf der einen Seite sowie eine abwartende US-Zentralbank, schwächere US-Konjunkturdaten, das Schwinden der Hoffnung auf ein „großartiges“ Investitionsprogramm kombiniert mit einem allgemeinen Vertrauensverlust der Trump-Regierung auf der anderen Seite, hat der Euro Aufwind bekommen, während der US-Dollar nach unten gezogen wird.

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Urlaubsreif | 20.07.2017

Sommerzeit. Urlaubszeit. Zeit, diverse Verkehrsmittel zu besteigen, die gewohnte Umgebung (hoffentlich) gegen ein paar Tage Wohlfühloase zu tauschen und nicht an die Arbeit zu denken. Für Ökonomen sind Reise und Urlaub aber auch während der Arbeitszeit immer wieder ein interessantes Thema, denn die Bedeutung des Tourismus schlägt sich auch in wichtigen Kennzahlen nieder. So sprang beispielsweise die Kerninflation in der Eurozone nach 0,7 % im März plötzlich auf 1,2 % im April 2017, um dann im Mai wieder auf 0,9 % zurückzufallen – dabei sollte dieser Indikator aufgrund der Bereinigung um volatile Preise wie die von Energie und Lebensmitteln eigentlich weniger schwankungsanfällig sein.

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Faule Kredite stinken noch | 14.07.2017

In der Bankenlandschaft ist es in den vergangenen Wochen wieder hoch her gegangen. Neben einer spanischen Bank, die bei ihrer Konkurrenz unterkam, mussten auch zwei italienische Banken gerettet werden, unter anderem doch wieder mit Steuergeldern.  Faule Kredite, sogenannte „Non performing loans“ (NPLs), haben den geretteten Banken das Leben schwer gemacht und stellen auch immer noch ein großes Problem für den europäischen Bankensektor dar. Fast eine Billion Euro schlummerte davon Ende 2016 in den Bilanzen der EU-Banken, was ca. 7 % des gesamten Bruttoinlandsprodukts der EU entspricht.

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Blindflug ohne Bruchlandung | 12.07.2017

Erste Anzeichen von Höhenangst? Die Finanzmärkte gehen unruhig in die Sommerferien. Auch wenn die großen spektakulären Ereignisse, wie die ewige Griechenland-Rettung oder ein Brexit-Referendum, fehlen, eine leichte Unruhe ist an den Finanzmärkten zu spüren. Das Ausbleiben von den erhofften Investitions- und Deregulierungsprogrammen von US Präsident Trump ist einer der Gründe für die aktuelle Enttäuschung. Spekulationen über eine straffere Geldpolitik in den USA und Europa der andere. Vor allem die Aussicht auf eine straffere Geldpolitik hat die Finanzmärkte verunsichert. Zu Unrecht.

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Ungleich ist nicht gleich ungleich | 07.07.2017

Ausnahmezustand in Hamburg. Unter der Bewachung eines gewaltigen Polizeiaufgebots treffen sich derzeit beim G20-Gipfel die Regierungschefs der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer. Aber auch Bürgerrechtler, Umweltaktivisten und Globalisierungskritiker sind in großer Zahl erschienen, um unter strengen Auflagen gegen das Treffen der Mächtigen und aus ihrer Sicht falsche Weichenstellungen der Weltwirtschaft zu protestieren.

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Den G20-Gipfel als gemeinsame Chance nutzen | 30.06.2017

Zwei Tage lang wird das hanseatische Gemüt auf die Probe gestellt. Dann nämlich, wenn sich nächste Woche die Staats- und Regierungschefs der 20 wichtigsten Volkswirtschaften in Hamburg treffen, um über die Weltwirtschaft, Klimaschutz, Migration und Digitalisierung zu sprechen.

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Ölpreis, Inflation und Kerninflation | 23.06.2017

„Ölpreise weiter unter Druck“, so lautet eine gängige Schlagzeile in der derzeitigen Wirtschaftsberichterstattung. Ein deutliches Zeichen dafür, dass sich die Einflussfaktoren auf dem Ölmarkt verschoben haben. Wer hätte vor 10 oder 20 Jahren erwartet, dass bei starken politischen Spannungen im Nahen Osten die Ölpreise sinken und nicht steigen?

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Das griechische Drama ist noch nicht gelöst | 16.06.2017

Nach Exposition, Steigerung und Peripetie befinden wir uns im griechischen Drama wieder einmal in einem der zahlreichen retardierenden Momente. Der Vorhang hebt und senkt sich, das Bühnenbild bleibt jedoch stehen. Die Auflösung des Konflikts – die Komödie – oder der letztliche Untergang – die Tragödie – lässt auch nach Jahren noch immer auf sich warten.

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Auf Zehenspitzen und mit Samthandschuhen | 16.06.2017

Kommt jetzt die Wende? Nachdem die Politik die Finanzmärkte in den ersten Monaten des Jahres in Atem gehalten hat, übernehmen die Zentralbanken jetzt wieder das Zepter. Vor allem in der Eurozone hat sich unter dem Schleier des drohenden Populismus eine ordentliche positive Konjunkturlage gebildet, die jetzt an die Oberfläche kommt und zu einer wahren Europhorie geführt hat. Mit diesem Aufschwung im Rücken hat die Spekulation über einen möglichen vorzeitigen Ausstieg der EZB aus der ultra-lockeren Geldpolitik wieder zugenommen. Vor allem in Deutschland jubeln viele Experten schon über die bevorstehende Zinswende. Soweit ist es allerdings noch lange nicht.

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Australiens Rekordjagd | 08.06.2017

Mit einer bemerkenswerten Meldung trat dieser Tage die australische Statistikbehörde ABS an die Öffentlichkeit: Mit einem Wachstum von 0,3 Prozent über die ersten drei Monate des laufenden Jahres hat die australische Wirtschaft nun 103 Quartale ohne Rezession hinter sich gebracht und damit den bisherigen Rekord eingestellt.

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Erster Test für Merkron | 02.06.2017

Was wäre der Beginn des Sommers ohne kriselnde Beziehungen? Spekulationen um Neuwahlen in Italien schon in diesem Herbst, wieder einmal anstehende Diskussionen um einen Schuldenerlass für das immer noch geplagte Griechenland und eine Erschütterung der globalen Weltordnung im Zuge des G7-Gipfels dürften auch diesem Sommer die gewisse Würze verleihen. Gerade die Spannungen zwischen den USA und vielen anderen Ländern könnten uns einen heißen Sommer bescheren.

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Cash bleibt King | 24.05.2017

84% der Deutschen wollen auch in Zukunft nie völlig auf Bargeld verzichten – dies ist eines der Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage der ING-DiBa. In 13 europäischen Ländern sowie Australien und den USA wurden Menschen zu ihren Einstellungen und Gewohnheiten rund um Bargeld, dessen rückläufige Nutzung und die Abwicklung von Zahlungen befragt.

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Die unsichtbare Gefahr | 19.05.2017

Die wirtschaftliche Stimmung in der Eurozone ist auf den höchsten Stand seit fast zehn Jahren geklettert und der Wirtschaftsaufschwung wird von nahezu allen Eurozonenländern getragen. Eigentlich rosige Zeiten, wären da nicht geopolitische Turbulenzen und diplomatische Verstimmungen. Neben diesen offensichtlichen Unsicherheitsherden lauert aber noch eine ganz andere Gefahr, die auf den ersten Blick weder sichtbar noch hörbar ist: Cyberattacken.

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Wer in Brüssel an den Uhren drehen möchte, braucht Geduld | 05.05.2017

Am Sonntag geht es in die letzte Runde der französischen Präsidentschaftswahl. Auch wenn der sozialliberale und unabhängige Kandidat Emmanuel Macron in den Umfragen nach wie vor über eine komfortable Mehrheit verfügt, sind immer noch um die 20 % der Wähler unentschlossen, zudem gilt es, die Wähler der ausgeschiedenen Präsidentschaftskandidaten zu mobilisieren. Und auch die letzte Fernsehdebatte hatte etwas Unvorhergesehenes, gegenseitige verbale Attacken und mitunter wenig Präsidiales bestimmten die letzten Tage des Wahlkampfs. Nichtsdestotrotz hat sich an den Märkten das Credo manifestiert, Macron habe die Debatte und somit auch den Einzug ins Präsidentenamt am Sonntag gegen Marine Le Pen gewonnen.

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Kein 500er? Kein Grund zur Panik. | 26.04.2017

Seit nicht ganz einem Jahr ist es Gewissheit: Die Eurozone wird sich langfristig von ihrer größten Banknote, dem 500-Euro-Schein, verabschieden. Am 04.05.2016 beschloss der Rat der Europäischen Zentralbank, dass ab Ende 2018 keine neuen 500er mehr ausgegeben werden. Im Umlauf befindliche Banknoten behalten bis auf weiteres zusammen mit den übrigen Euroscheinen der ersten Serie ihre Gültigkeit und können zeitlich unbegrenzt bei den nationalen Notenbanken wie der Bundesbank eingetauscht werden. Begründet wurde dieser Schritt mit der Bedeutung des Geldscheins für illegale Aktivitäten.

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Hoffnung für Frankreichs Wirtschaft? | 21.04.2017

Zurück aus den Osterferien wartet die Welt gleich wieder mit reichlich Überraschungen auf. Während der IWF seine Jahresprognose für die Weltwirtschaft leicht angehoben hat, sind die zahlreichen politischen Unsicherheitsherde jedoch nicht weniger geworden: Neuwahlen in Großbritannien, das Türkei-Referendum, geopolitische Spannungen zwischen Trump und Nordkorea und die erste Runde der französischen Präsidentschaftswahl halten die Märkte in Atem. Einer dieser Unsicherheitsherde zeigt sich am Sonntag, dann wenn die erste Runde der französischen Präsidentschaftswahl ansteht.

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Eine seltene Art: der "Mehrsparer" | 07.04.2017

Durch niedrige, teilweise sogar negative Zinsen und die über ein Anleihekaufprogramm zusätzlich in den Markt fließende Liquidität will die Europäische Zentralbank Konsum und Investitionen ankurbeln, um der Preisentwicklung nachhaltig auf die Sprünge zu helfen. Dies soll unter anderem dadurch passieren, dass durch die niedrigen Zinssätze das Sparen von Geld gegenüber den Alternativen „Konsum“ und „Investition“ an Attraktivität verliert. In einer Umfrage unter fast 15.000 Konsumenten in 13 europäischen Ländern sowie Australien und den USA konnten wir feststellen, dass die EZB hiermit auch Erfolg hat.

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Freud und Leid| 05.04.2017

Freud und Leid gehören ja schon seit eh und je zueinander. Aktuell liefert Europa den Beweis, dass beide sehr nah beieinander liegen. Ende März feierte Europa erst das 60-jährige Bestehen der römischen Verträge, um kurz danach die offizielle Austrittserklärung von Frau May in Empfang zu nehmen. Die nächsten Jahre werden jetzt entscheiden, ob es in Europa mehr Freud oder Leid geben wird. Nicht nur in den Verhandlungen mit Großbritannien, sondern vor allem in den Diskussionen um die Zukunft Europas.

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T minus 728: Die Brexit-Uhr tickt | 31.03.2017

Der offizielle Brexit-Startschuss ist gefallen. Nach über vier Jahren des Drohens, Bangens und Hoffens war es diese Woche so weit: Großbritannien überreichte der EU die offizielle Austrittserklärung (Artikel 50). Der Prozess, der im Januar 2013 mit der Ankündigung eines Referendums seitens des damaligen Premierministers Cameron begann und der im Juni 2016 zum Brexit-Votum führte, geht jetzt ans Eingemachte. Seit zwei Tagen läuft der Countdown, den Austritt aus und die zukünftigen Beziehung zur EU neu zu verhandeln. Noch 728 Tage verbleiben und die Fronten haben sich diese Woche ordentlich verhärtet.

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Keine Lust mehr auf Sparen | 24.03.2017

Niedrige Zinsen sollen sowohl die Kreditvergabe erleichtern als auch die Attraktivität des Sparens verringern – gleichzeitig sollen so die Alternativen „Konsum“ und „Investition“ relativ zum Sparen attraktiver werden. Beides soll der wirtschaftlichen Belebung und somit den Preisen auf die Sprünge helfen. In einer Umfrage der ING-DiBa in 13 europäischen Ländern sowie Australien und den USA zeigte sich, dass diese Rechnung auch zumindest teilweise aufgeht.

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Genug gespart? | 03.03.2017

Ende 2016 wurden im Rahmen einer Umfrage der ING-DiBa fast 15.000 Verbraucher in 13 europäischen Ländern sowie Australien und den USA zu ihrem Sparverhalten und dem Einfluss niedriger Zinsen befragt. Speziell im deutschsprachigen Raum wird dem Sparen als solchem offenbar ein Wert jenseits funktionaler Aspekte zugemessen. Gut denkbar, dass hier die klassische Vorstellung von Sparen als Tugend ihren Niederschlag findet – und sich viele Deutsche und Österreicher in Zeiten niedriger Zinsen für ihr tugendhaftes Verhalten nicht ausreichend belohnt fühlen.

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Der Weg zur schadstoffarmen Stadt? | 24.02.2017

Schlechte Luft, Schadstoffbelastung  und ehrgeizige Klimaziele veranlassen nicht wenige Regierungen, über Maßnahmen für eine bessere Umwelt nachzudenken. Ob Paris, Mexiko-Stadt, Madrid oder Athen – im Jahr 2025 sollen hier keine Dieselfahrzeuge mehr unterwegs sein. Nach dem Pariser Abkommen vom Dezember 2015, das extrem ambitionierte Ziele setzt, finden immer mehr Debatten – aber bislang nur Debatten – statt, um fossile Brennstoffe zwischen 2025 und 2035 vollständig zu verbannen. Jetzt hat sich auch die Kiwi-Koalition in Baden-Württemberg mit einem ersten kleinen Mini-Schritt vorgewagt.

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Zeit für Positivität? | 17.02.2017

Endlich hat mal wieder ein vollbepackter Wirtschaftskalender die Woche bestimmt. Nachdem am Montag die Europäische Kommission ihre Winterprognose vorgestellt hatte, folgten am Dienstag und Mittwoch Wirtschaftsdaten zu Deutschland und der Eurozone sowie geldpolitische Kommentare von Fed-Chefin Janet Yellen, die eine März-Option für einen Zinsanstieg wieder in Reichweite gerückt hat. Die Daten fielen doch überwiegend positiv aus, auch wenn die Winterpause und das -wetter leichte Gebrauchsspuren hinterlassen haben. Grund genug, um für einen kurzen Moment die politischen und negativen Risiken zu ignorieren und vielleicht doch etwas positiver zu werden.

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Regnet es auch bei Ihnen rote Rosen? | 10.02.2017

Am Dienstag der kommenden Woche ist der 14. Februar. Wenn Ihnen dieses Datum nichts sagt, gehören sie wohl zu dem Viertel der Europäer, das in einer (nicht repräsentativen) Umfrage unserer Partnerseite Ezonomics mit „What’s Valentine’s Day?“ geantwortet hat. Von den verbleibenden drei Vierteln hingegen bejaht eine knappe Mehrheit die Frage, ob zum Valentinstag das Portemonnaie geöffnet und Geschenke für den Partner gekauft werden.

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Keine Zeit für Buhmänner | 02.02.2017

In Deutschland haben Medien, Politik und viele Experten einen neuen Buhmann gefunden: die EZB. Die Tatsache, dass die Inflation im Januar auf 1,9 % gestiegen ist, hat die Kritik an der EZB weiter beflügelt. Der immer wieder aufflammende Streit zwischen Deutschland und der EZB geht in die nächste Runde. Ein Streit, in dem es nur Verlierer gibt.

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Geteiltes Leid = halbes Leid? | 02.02.2017

Schon seit 2012 erhalten Banken auf ihre Einlagen bei der Europäischen Zentralbank keine Verzinsung mehr, zwei Jahre später wurde der Satz für die sogenannte Einlagefazilität erstmals negativ. Die Anleihekäufe der EZB drücken zusätzlich auf die Rendite verzinslicher Anlagen. Niedrige Zinsen verbilligen Kredite und machen das Sparen weniger attraktiv – des einen Freud ist des anderen Leid.

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"Trumps Handelspläne – Leere Drohungen oder Anfang eines Handelskriegs?" | 27.01.2017

Gleich zu Beginn seiner Amtszeit hat Präsident Trump ganze Arbeit geleistet, indem er bereits einige seiner Versprechen in die Wege geleitet hat. Ob Mauerbau, Infrastrukturinvestitionen oder die Aufkündigung von Handelsabkommen – in den ersten Tagen lässt Trump Worten Taten folgen. Das kommt auch der britischen Premierministerin Theresa May ganz recht, die sich heute mit dem Präsidenten trifft und der aufgrund des nahenden Brexit bilaterale Handelsabkommen gerade gelegen kommen. Die Annäherung von Trump und May zeigt allerdings auch, dass es dem neuen Präsidenten vor allem um das Provozieren geht und nicht alles einer gradlinigen Wirtschaftspolitik folgt. Die Androhung von Strafzöllen und das Spiel mit einem bilateralen Handelsabkommen mit den Briten verdeutlicht, dass Trump vor allem darauf aus zu sein scheint, anderen Exportnationen zu schaden.

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 "Vom Deflations- zum Inflationsgespenst" | 13.01.2017

Gerade mal zwei Wochen ist das neue Jahr alt, aber die Gemüter laufen schon wieder heiß. Schuld ist das starke Inflationsplus im Dezember sowohl für Deutschland als auch die Eurozone. Für letztere stiegen die Verbraucherpreise von 0,6% im November auf 1,1% im Dezember und in Deutschland gar von 0,8% auf 1,7%. Bei den Niedrigzinsen bedeutet das eine reale Entwertung der Sparguthaben. Also setzen nicht wenige Ökonomen an, einen Stopp der lockeren Geldpolitik der EZB zu fordern. In ihren Augen wurde das Deflationsgespenst schon lange vom Inflationsgespenst abgelöst.

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"Gute Vorsätze" | 06.01.2017

Jedes Ende bietet die Chance auf etwas Neues. Jeder Neubeginn bietet die Chance, die alten Fehler zu korrigieren und den Blick nach vorne zu richten. Jedes neue Jahr bietet Anlegern an den Finanzmärkten die Chance, die alten Schrecken und Risiken zurückzulassen und sich auf das Positive zu richten.

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"Blick in die Glaskugel" | 30.12.2016

Beim Blick in die Glaskugel benötigen Analysten nicht nur Wissen und Erfahrung, sondern auch eine Portion Fantasie. Ganz nach dem Motto „Unverhofft kommt oft“ waren in den letzten Jahren die abstrusesten Prognosen häufig die besten. Nach Brexit und Trump gehen dem Prognostiker beim Blick auf 2017 so langsam Fantasie und Superlative aus. Welche unmöglichen Ereignisse muss man vorhersagen, um Recht zu behalten?

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"Chart of the Week" | 21.12.2016

Eigentlich sollten die Wochen vor Weihnachten die schönste Zeit des Jahres sein. Kekse und andere Leckereien, Weihnachtslieder und Kerzen, Vorfreude auf ein Wiedersehen mit Verwandten und anderen lieben Menschen. Stattdessen sorgen wir uns um die Zukunft und fragen uns, welche Hiobsbotschaften 2017 wohl für uns bereithalten mag – spätestens nach dem Vorfall am Montagabend auf einem Berliner Weihnachtsmarkt. Und als hätten wir nicht genug damit zu tun, uns mit den großen Sorgen herumzuschlagen, setzen wir uns zu den Feiertagen auch noch selbst unter Druck.

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"Chart of the Week" | 16.12.2016

Ein turbulentes Jahr nährt sich dem Ende. Ein Jahr, das mit einem Börsencrash in China, mit einstürzenden Rohstoffpreisen, dem DAX unter der Marke von 10.000 Punkten, politischen Spannungen und anhaltenden Flüchtlingswellen begann. Aus den angekündigten vier Zinsschritten der Fed ist einer geworden, die Briten haben sich für einen EU-Austritt entschieden und Donald Trump ist designierter Präsident. 

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"Suchst du noch, oder wohnst du schon?" | 09.12.2016

Was Ende 2015 wie ein nicht immer ganz ernst gemeinter großer Schwarm sogenannter schwarzer Schwäne (unwahrscheinliche Ereignisse, die doch eintreten) aussah, wurde zu großen Teilen Wirklichkeit: Brexit, Trump, Öl fast bei 20 Dollar pro Barrel und der Euro, der sich Richtung Parität zum Dollar bewegt. Unverhofft kommt doch öfter als man denkt. Beim Blick auf 2017 gehen dem Prognostiker langsam die Superlative, aber auch die Phantasie aus. Was für unmögliche Ereignisse muss man denn jetzt vorhersagen, um Recht zu behalten?

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"Unverhofft kommt (hoffentlich nicht mehr) oft" | 07.12.2016

Was Ende 2015 wie ein nicht immer ganz ernst gemeinter großer Schwarm sogenannter schwarzer Schwäne (unwahrscheinliche Ereignisse, die doch eintreten) aussah, wurde zu großen Teilen Wirklichkeit: Brexit, Trump, Öl fast bei 20 Dollar pro Barrel und der Euro, der sich Richtung Parität zum Dollar bewegt. Unverhofft kommt doch öfter als man denkt. Beim Blick auf 2017 gehen dem Prognostiker langsam die Superlative, aber auch die Phantasie aus. Was für unmögliche Ereignisse muss man denn jetzt vorhersagen, um Recht zu behalten?

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"Chart of the Week" | 02.12.2016

Auf der politischen Bühne geht es an diesem Sonntag zum letzten Mal in diesem Jahr noch einmal hoch her. Sowohl der dritte Versuch, einen österreichischen Präsidenten zu wählen, als auch das italienische Referendum halten die Märkte auf Trab. Während von unserem kleineren Nachbarn Österreich vor allem eine starke Signalwirkung an den Rest der EU ausgeht, steht beim größten Schuldner der Eurozone etwas mehr auf dem Spiel.

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"Chart of the Week" | 25.11.2016

Kalt erwischt wurden Medien und Meinungsforscher sowohl von der Brexit-Abstimmung in Großbritannien Ende Juni als auch vom Wahlerfolg Donald Trumps bei der US-Präsidentschaftswahl vor wenigen Wochen. Trotz knapper Umfrageergebnisse wurde weithin sowohl von einem EU-Verbleib der Briten als auch von einer Wahl Hillary Clintons zur US-Präsidentin ausgegangen. Dem Volksmund zufolge erkennt man einen Experten daran, dass er hinterher immer erklären kann, warum er zuvor falsch gelegen hat – diese Erklärungen ließen dann auch nicht lange auf sich warten.

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"Chart of the Week" | 18.11.2016

Manchmal kommt es anders als man denkt. Dass die Märkte in Jubelstimmung ausbrechen, nachdem ein polarisierender Milliardär, der sich im Wahlkampf für Protektionismus und Abschottung stark gemacht hat, es an die Spitze der größten Volkswirtschaft der Welt schafft, hätten die wenigsten erwartet. Aber die Jubelstimmung und das vermeintliche, da noch nicht im Detail bekannte Konjunkturprogramm für die amerikanische Wirtschaft lassen Optimismus aufkommen und rücken einen bis dahin stärker ausgeblendeten Akteur wieder ins Rampenlicht: die Fed.

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"Chart of the Week" | 11.11.2016

Weite Teile Deutschlands erlebten im Laufe der Woche den ersten Schneefall der herannahenden kalten Jahreszeit. Doch während der frühe Wintereinbruch Kindern die ersten Schneeballschlachten bescherte, ärgerten sich viele Erwachsene wohl eher über die Verkehrsbeeinträchtigungen, die die weiße Pracht mit sich brachte – von glatten Straßen bis hin zu beschädigten Oberleitungen. Und auch der gelegentliche Leser von Wirtschaftsnachrichten hat vielleicht die Stirn gerunzelt: Gibt es da nicht einen Zusammenhang zwischen kalten Wintern und schwachem Wirtschaftswachstum?

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"Verrückte Welt" | 11.11.2016

Wir leben in einer verrückten Welt. Es ist eine Welt, in der Eltern ihren Kindern hinterherrufen „Pass auf die bösen Clowns auf, wenn du draußen Pokémons jagst“. Es ist aber auch eine Welt, in der Donald Trump die US-Wahl gewinnt und die Märkte danach jubeln. Das von den meisten Analysten vorhergesagte Chaos an den Finanzmärkten nach dem Sieg von Donald Trump dauerte nur wenige Stunden. Seitdem steigen Kapitalmarktzinsen, wird der Dollar stärker und erreichen US-Aktienmärkte neue Allzeithochs. Wie verrückt ist diese Welt? Ein paar Gedanken zu Trump, den Märkten und der Zukunft zum Ende einer historischen Woche.

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"Brexit 2.0" | 09.11.2016

Wieder wird Europa wach und reibt sich ungläubig die Augen. Das amerikanische Volk hat Donald Trump zum neuen Präsidenten gewählt (auch wenn Hillary Clinton sich wohl noch Zeit lassen will, die Niederlage zu akzeptieren). Was anfänglich aussah wie ein großer medialer Witz, ist Wirklichkeit geworden. Die Parallelen mit dem Brexit drängen sich auf, aber diese Wahl ist viel größer als Brexit plus oder Brexit plus, plus, plus.

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"Chart of the Week" | 04.11.2016

Während sich der US-Wahlkampf noch einmal zuspitzt, die Umfragen teilweise sogar zugunsten Trumps drehen, die „Swing States“ ihrem Namen alle Ehre machen und den Märkten der Angstschweiß auf der Stirn steht, ist diesseits des Atlantiks ein anderes großes Politikthema wieder ins Blickfeld gerückt: das Britische Referendum über den EU-Austritt des Landes. Denn gestern entschied der High Court, das Obere Zivilgericht in London, dass die Regierung nicht ohne die Zustimmung des Parlaments den berühmt berüchtigten Artikel 50 lostreten dürfe. Ist das der Exit vom Brexit?

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"Chart of the Week" | 28.10.2016

Angriff der Mixer und Kühlschränke. Das ist nicht der Titel eines neuen Horrorfilms so kurz vor Halloween. Vielmehr steht der Titel exemplarisch für den weltweiten Hackerangriff, der letzten Freitag etliche Websites und Soziale Netzwerke lahmgelegt hat. Die Attacke zeigt die Schattenseiten des „Internets der Dinge“, von dem Ökonomen sich die nächste industrielle Revolution erhoffen.

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"Chart of the Week" | 21.10.2016

Die dritte und letzte Debatte zwischen den zwei großen US-Präsidentschaftskandidaten Hillary Clinton und Donald Trump ist vorbei – und es sieht nicht gut aus für den polarisierenden Milliardär. Denn schon in weniger als drei Wochen wird es zum 58. Mal einen Showdown in den USA geben, doch die Umfragewerte für Trump liegen im Keller. Daran hat die letzte Debatte auch nichts geändert. Doch wer glaubt, dass das Rennen ums Weiße Haus damit gelaufen ist, könnte trotz aller Vorhersagen eines Besseren belehrt werden.

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"Chart of the Week" | 14.10.2016

Für die kommende Woche steht wieder einmal eine Sitzung des Rates der Europäischen Zentralbank auf dem Kalender. Seit einiger Zeit schon wird EZB-Präsident Mario Draghi auf den Pressekonferenzen, die diesen Sitzungen folgen, mit schöner Regelmäßigkeit nach dem Thema „Helikoptergeld“ gefragt. Mit gleicher Regelmäßigkeit lautete die Antwort des Italieners bislang stets, dass dieses Thema im Rat nicht diskutiert worden sei.

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"Chart of the Week" | 07.10.2016

Protektionismus steht momentan nicht nur auf der Liste von Präsidentschaftskandidat Donald Trump ganz weit oben. Auch Hillary Clinton kristallisiert sich nicht als große Freihandelsliebhaberin heraus. Das geplante transpazifische Handelsabkommen TPP steht daher durchaus auf wackeligen Füßen, eine Ratifizierung des Abkommens vor Ende der Amtszeit Obamas ist im Augenblick undenkbar. Denn nicht nur in Übersee steigt die Neigung zur Abschottung offener Volkswirtschaften und sinkt die Unterstützung für mehr Freihandelsabkommen rapide. Stehen wir also am Ende der Globalisierung?

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"Rückenwind aus dem Oval Office" | 06.10.2016

Am 8. November ist es soweit. Dann wählen die Bürger der USA einen neuen Präsidenten. Zum 58. Mal seit Gründung der Vereinigten Staaten von Amerika. Im medialen Zeitalter ähneln politische Wahlen immer mehr einer Casting Show oder einem Schönheitswettbewerb. Die Kandidaten sind dabei nicht zu beneiden. Vor allem, da es in diesem Jahr in den USA nicht so sehr um den beliebtesten Kandidaten, sondern um den am wenigsten unbeliebten Kandidaten geht. Auch wenn Donald Trump sich seit dem ersten Fernsehduell mit Hillary Clinton in rasend schnellem Tempo selbst zu demontieren scheint, so wird der Ausgang am 8. November wohl knapp sein. Ein Grund mehr, um auf die möglichen Folgen eines Präsidenten Trumps oder einer Präsidentin Clinton für die amerikanische Konjunktur zu schauen.

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"Chart of the Week" | 23.09.2016

Die lockere weltweite Geldpolitik geht eine Runde weiter. Bei den Notenbanktreffen der japanischen (BoJ) und der amerikanischen Zentralbank (Fed) diese Woche wurden zwar keine neuen Zinsentscheide getroffen, der Geldschwemme aber auch kein Ende gesetzt. Was bedeuten die Entscheidungen der Fed und der BoJ jetzt für die EZB

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"Chart of the Week" | 09.09.2016

Die EZB lässt nichts unversucht: Die Bilanzsumme der Zentralbank erreicht mittlerweile 3,3 Billionen Euro, ihre Überschussliquidität – sprich, die Einlagen der Banken bei der EZB – summiert sich auf bereits über eine Billion Euro und sie pumpt weiterhin fröhlich Milliarden in den Markt. Aber die Inflation will immer noch nicht wirklich anziehen. So wurden beim gestrigen EZB Treffen die Inflationserwartungen für das kommende Jahr erneut leicht nach unten angepasst. Eine Inflationsrate von 0,2% für dieses Jahr und 1,2% für 2017 lassen nicht erkennen, dass das Inflationsziel der EZB von knapp unter 2% in naher Zukunft erreicht wird.

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"Brexit – war da was?" | 07.09.2016

Zu Beginn des Sommers waren die Finanzmärkte und Europas Politik außer Rand und Band. Das Ergebnis des britischen Referendums versetzte alle in Angst und Schrecken. Gut zwei Monate später redet kaum noch jemand über den Brexit - die britischen Konjunkturindikatoren steigen, und die Aktienmärkte sind wieder in die Nähe alter Höchststände zurückgekehrt. War was?

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"Von Musik und Zauberern" | 07.09.2016

 In den Augen der Finanzmärkte sind es noch immer die internationalen Notenbanken, die die Musik machen. Allmächtige Zentralbanken, die mit Worten und Taten die Weltwirtschaft steuern können. Und daher hängen die Finanzmärkte auch weiterhin den internationalen Zentralbankern an den Lippen, um schnell dabei zu sein, wenn Draghi, Yellen und Co hoffentlich das nächste Kaninchen aus dem Hut zaubern. Dabei gibt es schlechte Nachrichten für die Finanzmärkte: die zauberhafte Musik spielt mittlerweile woanders.

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"Chart of the Week" | 02.09.2016

Viele Menschen stehen im Laufe ihres Lebens vor der Entscheidung: Lebe ich (weiterhin) zur Miete – oder kaufe ich eine Immobilie und nehme (in den meisten Fällen) auch einen Kredit dafür auf? Wohl niemand nimmt diese Entscheidung auf die leichte Schulter, ist sie doch eine von großer finanzieller Tragweite, mit deren Konsequenzen man meist jahrzehntelang leben muss. Man stellt sich die Frage: Werden mich die eigenen vier Wände glücklich machen? Positiv fällt ins Gewicht, dass man Sicherheit bezüglich der Wohnsituation hat, keine Kündigung durch den Vermieter befürchten muss und im Alter mietfrei im bis dahin hoffentlich abbezahlten Eigenheim leben kann. Auf der anderen Seite ist man weniger flexibel, kann ungeliebten Nachbarn nicht so leicht entfliehen oder die Wohnsituation an Veränderungen der Lebensplanung anpassen. Keine leichte Abwägung.

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"Chart of the Week" | 26.08.2016

Es geht wieder los mit dem heiteren Ratespiel um den nächsten Zinsschritt der Fed. Und das bereits vier Wochen vor dem eigentlichen Zentralbanktreffen. Denn seit gestern trifft sich die geldpolitische Elite bei ihrem jährlichen Treffen in Jackson Hole. Ging es letztes Jahr noch um „Inflationsdynamik und Währungspolitik“, so steht dieses Jahr das Thema „Gestaltung eines robusten geldpolitischen Rahmens für die Zukunft“ im Fokus. Eigentlich warten Marktteilnehmer jedoch nur auf die heutige Rede Janet Yellens und den entscheidenden Hinweis, wann denn endlich die nächste Zinserhöhung kommt. Ist es im September soweit? Im November oder Dezember? Oder doch erst im nächsten Jahr?

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"Chart of the Week" | 18.08.2016

Vor wenigen Tagen hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur den Entwurf für den Bundesverkehrswegeplan 2030 vorgestellt. Dieser enthält die Planungen der Bundesregierung für Aus- und Neubau sowie Erhaltung der Verkehrswege des Bundes bis zum Ende des kommenden Jahrzehnts. Fast 20 Milliarden Euro jährlich sollen in diesem Zeitraum für Straßen- und Schienennetz sowie Wasserstraßen aufgewendet werden. Mit der Veröffentlichung des Plans will die Bundesregierung auch Kritik an ihrer Investitionszurückhaltung begegnen.

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"Chart of the Week" | 12.08.2016

Seit langer Zeit stellt sich mal wieder ein richtiges Sommerloch ein, die Wirtschaft dümpelt vor sich hin. Nach dem heftigen Letztjahressommer mit dem Drama um Griechenland eine erholsame kurze Pause. Dass es bald wieder losgeht, steht außer Frage, spätestens dann, wenn sich die großen Zentralbanken im September treffen und heiße politische Phasen in Österreich, den USA und in Italien losgehen. Aber bis dahin kann man die Ruhe vor dem Sturm erst mal genießen. Und hier kommen die Olympischen Spiele gerade recht, um sich vom Sommerloch ein wenig abzulenken. Denn in Brasilien ist fast die Halbzeit erreicht.

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"Chart of the Week" | 05.08.2016

Vor wenigen Tagen hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur den Entwurf für den Bundesverkehrswegeplan 2030 vorgestellt. Dieser enthält die Planungen der Bundesregierung für Aus- und Neubau sowie Erhaltung der Verkehrswege des Bundes bis zum Ende des kommenden Jahrzehnts. Fast 20 Milliarden Euro jährlich sollen in diesem Zeitraum für Straßen- und Schienennetz sowie Wasserstraßen aufgewendet werden. Mit der Veröffentlichung des Plans will die Bundesregierung auch Kritik an ihrer Investitionszurückhaltung begegnen.

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Schatten von olympischem Gold | 03.08.2016

Alle vier Jahre glänzen meine Augen im Sommer besonders stark. Für einen ehemaligen Leistungssportler haben die Olympischen Spiele noch immer etwas Magisches. Was eigentlich für alle Sportler der Höhepunkt ihrer Karriere ist und mir persönlich viel Zuschaugenuss bietet, bringt den ausrichtenden Städten und Ländern nicht nur Gutes. Die ökonomischen Schattenseiten von Olympischen Spielen sind in den letzten zwei Jahrzehnten immer grösser geworden.

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"Chart of the Week" | 29.07.2016

Trotz guter Wirtschaftsdaten in den USA hat die Fed vorerst die Füße stillgehalten. Die globalen Entwicklungen erweisen sich weiterhin als zu große Unsicherheit, um die divergierende Geldpolitik zu den anderen großen Zentralbanken fortzusetzen. Ein paar Monate mehr also für die weltweite Niedrigzinspolitik. Und auch in der Eurozone hat die EU-Kommission aufgrund der vorsichtig voranschreitenden, aber instabilen, Wirtschaftslage sich veranlasst gesehen, keine Strafen gegen Portugal und Spanien zu verhängen. Und das, obwohl beide Länder immer noch massiv gegen die EU-Haushaltsdefizitgrenze der Neuverschuldung von maximal 3% des Bruttoinlandsprodukts (BIP) verstoßen.

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"Chart of the Week" | 22.07.2016

82%. Das ist die Mehrheit, auf die sich die Präsidentschaftskandidatin der US-Demokraten Hillary Clinton stützen kann – in Deutschland zumindest. Das unversöhnliche und radikale Auftreten ihres republikanischen Gegenkandidaten Donald Trump verschreckt offenbar die an Besonnenheit und Seriosität gewohnten Deutschen, von denen nur 5% dem Milliardär aus New York ihre Stimme geben würden. So zumindest die Ergebnisse einer Forsa-Umfrage für das Magazin stern. Klare Verhältnisse also – die sich auf das Land, in dem im Herbst tatsächlich gewählt wird, aber nicht übertragen lassen.

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"Chart of the Week" | 15.07.2016

„Smombie“, so lautete das Jugendwort des Jahres 2015, gekürt von einer Jury im Auftrag eines Wörterbuch-Verlags. Das Kofferwort aus „Smartphone“ und „Zombie“ beschreibt Menschen, die durch die Bedienung ihres Mobiltelefons so abgelenkt sind, dass sie wie die aus Horrorfilmen bekannten Untoten durch die Gegend laufen und ihre Umgebung kaum noch wahrnehmen. Wundern Sie sich nicht, wenn Ihnen in nächster Zeit ungewohnt viele Vertreter dieser Spezies über den Weg laufen.

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"Chart of the Week" | 08.07.2016

Wir blicken auf eine turbulente Woche zurück, deren Nachwirkungen noch immer in Europa und auch in Übersee spürbar sind. Gleich ein doppelter Brexit, starke Ausschläge an Aktien-, Devisen- und Rentenmärkten, die Suche nach einem neuen Premierminister, zudem offizielle und inoffizielle EU-Treffen. Mit dem Ausgang des Referendums müssen wir uns nicht nur auf weitere ungewisse Wochen und Monate, sondern bei Inkrafttreten des Artikels 50 des Lissabonner Vertrages auch auf weitere ungewisse Jahre einstellen.

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Sokrates und die Briten | 06.07.2016

Seit dem historischen Votum des britischen Volks zum Brexit ist ganz Europa in Aufruhr. Das Referendum schlägt hohe Wellen: die britische Politik scheint zu implodieren; die beiden großen Parteien wurden in Führungskrisen gestürzt und selbst grundlegende Veränderungen der Struktur Großbritanniens durch eine mögliche Abtrennung Schottlands sind nicht mehr auszuschließen. Aber auch Europa ist in Bewegung.

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"Chart of the Week" | 01.07.2016

Wir blicken auf eine turbulente Woche zurück, deren Nachwirkungen noch immer in Europa und auch in Übersee spürbar sind. Gleich ein doppelter Brexit, starke Ausschläge an Aktien-, Devisen- und Rentenmärkten, die Suche nach einem neuen Premierminister, zudem offizielle und inoffizielle EU-Treffen. Mit dem Ausgang des Referendums müssen wir uns nicht nur auf weitere ungewisse Wochen und Monate, sondern bei Inkrafttreten des Artikels 50 des Lissabonner Vertrages auch auf weitere ungewisse Jahre einstellen.

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"Chart of the Week" | 24.06.2016

Die aktuell niedrigen Zinsen wurden und werden ausführlich diskutiert – Politik und Presse haben dabei meist die Auswirkungen auf den Sparer im Blick und schimpfen auf die Europäische Zentralbank und die als solche empfundene „Enteignung“. Ein weiterer Effekt, der dem derzeitigen Zinsniveau zugeschrieben wird, sind steigende Häuserpreise. Die Überlegung dahinter: Eine niedrigere Zinsbelastung erlaubt die Finanzierung größerer Summen und erhöht so die Zahlungsfähigkeit potenzieller Hauskäufer. Die Verkäufer können daher am Häusermarkt höhere Preise erzielen. Dies hat bereits zu Befürchtungen geführt, es könne sich eine Preisblase bilden, deren Platzen schwere Marktverwerfungen auslösen könne.

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Brexit | 24.06.2016

Ein historischer Tag. Für einen bekennenden Europäer wie mich aber auch ein schrecklicher Tag.  Auch wenn das offizielle Endergebnis noch nicht da ist, scheint das Brexit-Lager uneinholbar vorne zu liegen. Zusammen mit den Kollegen aus London werden wir am frühen Vormittag eine längere Research Note veröffentlichen. Bevor diese kommt, hier schon eine kurze Stellungnahme.

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"Chart of the Week" | 17.06.2016

Unruhige Tage vor dem Brexit-Referendum. Während sich die 10-jährige Rendite griechischer Anleihen am Dienstag zu neuen Höhen aufschwang und erstmals seit Mai wieder die 8%-Marke überschritt, verabschiedete sich die Rendite der Bundesanleihe zum ersten Mal überhaupt ins Negative. Deutschland gesellt sich damit in eine Riege zur Schweiz und Japan. Unterdessen tauchte der Dax in tiefe Gewässer ab, während uns gleich vier Notenbanken – die Fed, die Bank of Japan, die Bank of England und die Schweizerische Nationalbank – diese Woche mit ihren weniger spektakulären, da unveränderten monetären Entscheidungen beglückten.

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"Chart of the Week" | 10.06.2016

Heute Abend ist es endlich soweit: Mit dem Eröffnungsspiel zwischen Gastgeber Frankreich und dem Gruppengegner aus Rumänien startet die Fußball-Europameisterschaft 2016. Für Kurzentschlossene sind sogar noch Tickets für diese Partie zu haben. Ein Schnäppchen sieht allerdings anders aus – die günstigeren Eintrittskarten sind bereits vergriffen, nur die besten Plätze zu je 595 Euro sind noch erhältlich. Die stolze Summe liegt daran, dass die UEFA für das Eröffnungsspiel mit den angeschlossenen Feierlichkeiten eine eigene Preisstufe eingeführt hat. So wird auf manchen Sitzplätzen mehr als das Vierfache des Preises für ein normales Gruppenspiel aufgerufen. Teurer sind nur die Tickets für das Finale. EZB-Präsident Draghi, der so vergebens Inflation in der Eurozone sucht, sollte vielleicht einfach mal nach Frankreich fliegen.

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"Chart of the Week" | 03.06.2016

Geld schießt keine Tore – diese Weisheit wird immer wieder gerne bemüht, seitdem schon vor Jahrzehnten die Kommerzialisierung im Fußball Einzug gehalten hat. Auch Fußball-Nostalgiker werden aber nicht bestreiten, dass gute Spieler Geld kosten – und zwar immer mehr. Diese spezielle Art der Inflation zeigt sich auch an den Nationalmannschaften. Die Transfermarktwerte der besten Teams Europas bewegen sich inzwischen im mittleren dreistelligen Millionenbereich.

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"Die schönste Nebensache der Welt" | 03.06.2016

Mindestens alle zwei Jahre toben sich Volkswirte aller Länder beim Analysieren fußballerischer Großereignisse aus. Ob Volkswirte, die manchmal Probleme haben, Wirtschaftswachstum oder Zinsentwicklungen gut vorherzusagen, sich nun wirklich als Fußballexperten versuchen sollten, bleibt dahin gestellt. Tatsache bleibt, dass Fußball, Wirtschaft und Börse viel gemeinsam haben.

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"Chart of the Week" | 27.05.2016

Am 10. Juni startet in Frankreich die Fußball-Europameisterschaft. Auch wenn wir Ökonomen uns bemühen, die Dinge sachlich und unvoreingenommen zu betrachten, sind wir natürlich nicht immun gegen das Fußballfieber. Daher wurden im Rahmen der jüngsten ING International Survey (IIS) die Umfrageteilnehmer in 13 europäischen Ländern nicht nur zu Finanzthemen, sondern auch zu ihrer Sicht auf das bevorstehende Turnier befragt. Heute und in den kommenden beiden Wochen bis zum Start der EM stellen wir Diagramme vor, die einmal einen etwas anderen Blick auf das sportliche Großereignis werfen sollen.

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"Chart of the Week" | 20.05.2016

Das Musterland der Eurozone hat ein robustes erstes Quartal hingelegt, die Wirtschaft ist um 0,7 Prozent gegenüber dem Vorquartal gestiegen. Damit verzeichnet Deutschland die stärkste Quartalsperformance seit dem ersten
Quartal 2014 und ist stärker als die Eurozone gewachsen, die ein Wachstum von 0,6 Prozent gegenüber dem Vorquartal aufweisen kann. Heimischer Konsum und eine hohe Bauaktivität haben zusammen mit dem milden Wetter das Wachstum befeuert. Doch unter der Oberfläche bröckelt es.

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"Chart of the Week" | 13.05.2016

Das Musterland der Eurozone hat ein robustes erstes Quartal hingelegt, die Wirtschaft ist um 0,7 Prozent gegenüber dem Vorquartal gestiegen. Damit verzeichnet Deutschland die stärkste Quartalsperformance seit dem ersten
Quartal 2014 und ist stärker als die Eurozone gewachsen, die ein Wachstum von 0,6 Prozent gegenüber dem Vorquartal aufweisen kann. Heimischer Konsum und eine hohe Bauaktivität haben zusammen mit dem milden Wetter das Wachstum befeuert. Doch unter der Oberfläche bröckelt es.

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"Chart of the Week" | 04.05.2016

Kürzlich veröffentlichte das Statistische Bundesamt die finalen Zahlen zur Lohnentwicklung 2015. Bei einer nominalen Steigerung der Bruttoverdienste im Produzierenden Gewerbe und Dienstleistungsbereich um 2,7% sorgte vor allem die mit 0,3% noch immer extrem niedrige Inflation dafür, dass die Reallohnentwicklung mit 2,4% den höchsten Wert seit 1992 erreichte. Im Zeitraum seit 2010 sind die Reallöhne somit um fast 6% angestiegen – der höchste Wert über eine solche Zeitspanne, seitdem diese Statistik geführt wird (1991). Viele Analysten bejubeln ein Ende der Lohnzurückhaltung und den Anfang eines wunderbaren Konsumaufschwungs. Ist das wirklich so?

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"Es ist die Politik, Dummkopf"| 04.05.2016

Vor mehr als 20 Jahren gewann Bill Clinton mit dem Slogan “It’s the economy, stupid” die US-Präsidentschaftswahlen. Es war der Triumph der Wirtschaft über die Politik und eines der wenigen Male, dass der amtierende Präsident nicht ins Oval Office zurückkehren durfte. Für alle Politiker, nicht nur in den USA, gilt seitdem, dass man mit Wirtschaftsthemen Wahlen gewinnt. In Europa scheint sich in diesem Jahr allerdings eine ganz andere Version dieses Slogans breit zu machen.

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"Chart of the Week"| 29.04.2016

Keine neuen Maßnahmen von der EZB, keine neuen Maßnahmen von der Fed, gemäßigte Wirtschaftsdaten und geringe Inflation gewürzt mit etwas Volatilität – die Eurowirtschaft dümpelt derzeit wenig aufsehenerregend vor sich hin. Nicht rasant, aber immerhin geht es momentan voran. Handelt es sich hierbei womöglich um die berühmte Ruhe vor dem Sturm?

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"Chart of the Week"| 22.04.2016

„Strafzinsen“ oder „Enteignung der Sparer“ – das sind noch einige der harmloseren Vokabeln, mit denen die Niedrig- bzw. Negativzinspolitik der Europäischen Zentralbank hierzulande kommentiert wird. Tatsächlich legen gerade die Deutschen ihr Vermögen weniger als andere Europäer in Sachwerten an, sondern lieber in verzinslichen Spar- und Versicherungsprodukten. Deren gesunkene Renditen bringen die Finanzplanung vieler Deutscher durcheinander – kein Wunder also, dass vor allem aus dem Eurozonenland mit der höchsten Sparquote scharfe Kritik am Vorgehen der EZB geübt wird.

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"Chart of the Week"| 15.04.2016

Nach den ersten wärmenden Sonnenstrahlen diese Woche folgte auch schon gleich wieder ein erster Dämpfer – in Form von Regen und der Frühjahrsprognose des Internationalen Währungsfonds (IWF). Wieder einmal wurden die Wachstumsprognosen für fast alle Länder nach unten korrigiert. Marktturbulenzen, eine steigende weltweite Schuldenlast, Probleme in Schwellen- und Entwicklungsländern sowie geopolitische Spannungen und aufkeimender Protektionismus dämpfen die Weltwirtschaft. Das ist damit das dritte Mal in Folge, dass die globalen Wachstumsaussichten nach unten angepasst wurden.

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"Heißer Sommer"| 12.04.2016

Der Winter ist endlich vorbei. Die ersten Sonnenstrahlen sind die beste Therapie gegen Winterdepressionen und wie jedes Jahr bei den ersten Sonnenstrahlen keimt die Hoffnung auf einen warmen Sommer. Auch in der Weltwirtschaft verdrängen im Augenblick erste Sonnenstrahlen die schlimmsten Depressionen der letzten Wochen und Monate: der amerikanische Arbeitsmarkt zeigt Zeichen der Stärke, China ist immer noch nicht in der oft heraufbeschworenen Rezession verschwunden und selbst die häufig abgeschriebene Eurozone erweist sich robuster als befürchtet. Optimisten schöpfen daher schon die Hoffnung auf einen warmen Konjunktursommer. Man sollte jedoch aufpassen, was man sich wünscht.

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"Chart of the Week"| 08.04.2016

Endliche Ressourcen und eine energiehungrige Welt – da schien es nur logisch, dass Öl nie wieder billig sein würde. Im Jahresdurchschnitt lag der Preis für die nordamerikanische Ölsorte WTI von 2011 bis 2014 immer um die 95 US$. Bei hohen Ölpreisen rechnet sich auch die Ausbeutung von Lagerstätten, aus denen nur mit höherem technischen Aufwand und entsprechenden Kosten gefördert werden kann.

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"Chart of the Week"| 01.04.2016

Der Countdown läuft. In weniger als 100 Tagen wird die EU auf die Probe gestellt. Denn dann werden 46 Millionen Briten an die Wahlurnen gerufen, um am 23. Juni über den Verbleib ihres Landes im Staatenverbund abzustimmen. Wieder einmal – denn bereits 1975 fand ein erstes Referendum über die Vorgängerorganisation statt, welches das Brexit-Lager jedoch vorerst verstummen ließ.

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"Chart of the Week"| 24.03.2016

Die Schere geht weiter auseinander. In den meisten europäischen Ländern ist die Kluft zwischen höchsten und niedrigsten Einkommen während und nach der Finanzkrise gewachsen. Die Finanzkrise war dabei nicht Ursache, sondern Verstärker eines längeren Trends. Diesen Trend umzukehren, wird eine weitere Mammutaufgabe für Europa.

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"Chart of the Week"| 17.03.2016

Nach der „Versteigerung von Neuland“ in Form von Frequenzen für mobiles Breitband und dem Projekt Industrie 4.0 geht der Ruf nach Digitalisierung der Bundesregierung mit dem Ausrufen der „Digitalen Strategie 2025“ in die nächste Runde. Und welcher Ort wäre dafür besser geeignet als die diesjährige CeBIT? Ob Chips, die unter die Haut gehen, Drohnen, die durch die Luft fliegen, oder Kleider aus dem 3D-Drucker – die Messe steht dieses Mal voll im Zeichen der Digitalisierung.

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"Chart of the Week"| 11.03.2016

Passend zum Weltfrauentag am 8. März hat sich der Internationale Währungsfonds mit der Arbeitsmarktbeteiligung von Frauen in Europa beschäftigt. Wenig überraschend stellen die IWF-Statistiker fest, dass diese nach wie vor zu einem geringeren Anteil als Männer am Erwerbsleben teilnehmen. Der Bericht weist auch darauf hin, dass das Tempo, in dem sich die „Beschäftigungslücke“ zwischen Männern und Frauen schließt, in den vergangenen Jahrzehnten abgenommen hat.

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"Chart of the Week"| 04.03.2016

Die USA haben letztes Jahr Frankreichs Spitzenposition als Deutschlands wichtigster Handelspartner übernommen. Mit einer Abnahme von Gütern im Wert von 114 Milliarden Euro rückten die USA vor Frankreich, das deutsche Waren im Wert von 103 Milliarden Euro importierte. Insgesamt beläuft sich der Handel (Exporte und Importe zusammen) im letzten Jahr mit den USA auf 173 Milliarden Euro und mit Frankreich auf 170 Milliarden Euro, wie die jüngsten Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen.

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"Mario und das weiße Kaninchen"| 03.03.2016

Es ist wieder mal so weit. In immer höherem Tempo schauen die Finanzmärkte auf die EZB. Immer wieder in der Hoffnung, dass Mario Draghi, der Zauberer, mit immer neuen Tricks der Konjunktur in der Eurozone wenigstens etwas Leben einhauchen kann. Und so schauen die Finanzmärkte nächste Woche wieder gespannt nach Frankfurt, wenn Mario Draghi erneut versucht, ein weißes Kaninchen aus dem Hut zu zaubern.

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"Mario's Milliarden. Die Wirkung der EZB-Politik auf Unternehmen"| 29.02.2016

Gestern fiel der Startschuss für die „Think Forward Initiative“ in Brüssel mit über 100 Teilnehmern aus Wissenschaft, Politik, Medien und Verbraucherorganisationen. Die gemeinschaftlich von ING, Microsoft, EMC und dem Institute for New Economic Thinking (INET) ins Leben gerufene Initiative hat es sich zum Ziel gesetzt, ein gemeinsames Verständnis für die Herausforderungen der Finanzplanung für die europäischen Haushalte zu entwickeln und in einem nächsten Schritt Ideen und Lösungen zu erarbeiten, wie Verbraucher bei der Entscheidungsfindung unterstützt werden können, beispielsweise durch „Smart Data“ und digitale Anwendungen.

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"Chart of the Week"| 26.02.2016

Es ist wieder mal ein Alles-oder-Nichts Gipfeltreffen in Brüssel. Das kannten wir eigentlich nur von Griechenland. Diese Woche dreht sich aber alles um Großbritannien, den drohenden Brexit und David Cameron. So ganz vergessen sollte man die Griechen dabei allerdings nicht.

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"Alles in einen Sparstrumpf? Der Einfluss der niedrigen Zinsen auf Sparer"| 23.02.2016

Die Nachwirkungen der Finanz- und nachfolgenden Eurokrise sind in Europa und bei Europas Verbrauchern immer noch sichtbar. Im letzten Jahr zehrten 27 Prozent der befragten Europäer von ihren Ersparnissen, während lediglich 19 Prozent einen Anstieg ihrer Ersparnisse verzeichnen konnten. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage der ING durch das Marktforschungsunternehmen Ipsos zum Sparverhalten der europäischen Verbraucher und dem Einfluss der niedrigen Zinsen hervor. Die vielleicht erschreckendste Erkenntnis der Umfrage unter fast 13.000 Befragten in 13 europäischen Ländern ist, dass 38 Prozent aller Befragten überhaupt keine Ersparnisse haben

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"Chart of the Week"| 19.02.2016

Es ist wieder mal ein Alles-oder-Nichts Gipfeltreffen in Brüssel. Das kannten wir eigentlich nur von Griechenland. Diese Woche dreht sich aber alles um Großbritannien, den drohenden Brexit und David Cameron. So ganz vergessen sollte man die Griechen dabei allerdings nicht.

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"Chart of the Week"| 12.02.2016

Die EZB rudert zurück. In den letzten Tagen hat die EZB deutlich versucht, den Fehler vom letzten November nicht zu wiederholen und die Erwartungen der Märkte nicht in den Himmel wachsen zu lassen. Aktuell war es Yves Mersch, Mitglied des Direktoriums der EZB, der diese Woche meinte, dass noch lange nichts für das EZB-Treffen im März beschlossen sei. Ja, ja. Die EZB hat wahrscheinlich festgestellt, dass sie die Märkte nicht noch einmal auf die falsche Fährte führen kann und Erwartungen schafft, die gar nicht wahr gemacht werden können. Allerdings ist es mit dem wieder erstarkten Euro, schwacher Inflation und einem generell abwärts gerichteten Marktausblick sehr schwierig, im März gar nichts zu machen. Um es mit der Fußballersprache zu sagen, was also erlauben EZB?

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"Chart of the Week"| 05.02.2016

Die EZB rudert zurück. In den letzten Tagen hat die EZB deutlich versucht, den Fehler vom letzten November nicht zu wiederholen und die Erwartungen der Märkte nicht in den Himmel wachsen zu lassen. Aktuell war es Yves Mersch, Mitglied des Direktoriums der EZB, der diese Woche meinte, dass noch lange nichts für das EZB-Treffen im März beschlossen sei. Ja, ja. Die EZB hat wahrscheinlich festgestellt, dass sie die Märkte nicht noch einmal auf die falsche Fährte führen kann und Erwartungen schafft, die gar nicht wahr gemacht werden können. Allerdings ist es mit dem wieder erstarkten Euro, schwacher Inflation und einem generell abwärts gerichteten Marktausblick sehr schwierig, im März gar nichts zu machen. Um es mit der Fußballersprache zu sagen, was also erlauben EZB?

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"Vom schwarzen Gold zum schwarzen Bremsstoff"| 04.02.2016

Seit der Öl-Krise der siebziger Jahre, rasend schnell steigenden Preisen und autofreien Sonntagen wissen wir eigentlich, dass hohe Ölpreise schlecht sind. Der Umkehrschluss hat daher schon immer gelautet: sinkende Ölpreise sind gut. Die Nachwehen der vielfachen Krisen der letzten Jahre scheinen jetzt jedoch auch diese ökonomische Faustregel in Rauch aufgehen zu lassen.

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"Chart of the Week"| 29.01.2016

Die noch im Dezember letzten Jahres mehr oder weniger geplanten vier Zinsschritte der Fed für dieses Jahr stehen auf wackeligen Beinen. Am Mittwoch legte die amerikanische Notenbank nach dem ersten Zinsschritt nach fast einem Jahrzehnt nicht nach und zeigte sich verhalten. Damit legt die divergierende Geldpolitik der großen Notenbanken an beiden Ufern des Atlantischen Ozeans erst einmal eine Pause ein. In diesem Jahr gibt es zwar noch sieben Treffen, genug Spielraum also, um die Zinsschraube fester zu ziehen. Doch die immer noch niedrige Inflation, Unruhe an den Märkten und Angst vor einer Abkühlung der amerikanischen Konjunktur lassen in nächster Zeit keine großen Sprünge zu.

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"Chart of the Week"| 15.01.2016

Die Achterbahnfahrt an den Finanzmärkten geht weiter, der Ölpreisverfall setzt sich fort und die politischen Spannungen reißen nicht ab. Die ersten Wochen des neuen Jahres haben vielen Marktteilnehmern einen ordentlichen Schrecken eingejagt und die Hoffnung auf ein ruhiges Börsenjahr 2016 weitestgehend verjagt. Man spricht wieder mehr über Risiken als über Chancen. Da trifft der jüngste Global Risk Report des Schweizer Weltwirtschaftsforums  genau ins Schwarze. Denn wenn sich die Umfrageergebnisse bewahrheiten, können wir Stabilität und Langeweile für die kommenden Monate und Jahre wohl vergessen.

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"Chart of the Week"| 08.01.2016

Das neue Jahr ist erst ein paar Tage alt, doch die negativen Nachrichten aus dem letzten Jahr setzen sich ungehemmt fort. Niedrige Rohstoffpreise, allen voran Öl, der DAX zeitweise unter der Marke von 10.000 Punkten, neue Konflikte im Mittleren Osten, anhaltende Flüchtlingswellen, oder aber auch die immer noch nicht abschließend geklärte Griechenland-Frage. Das Jahr 2016 zeigt schon jetzt, dass es turbulent weitergehen wird.

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"Der ganz normale Wahnsinn geht weiter"| 07.01.2016

Selbst ein eher blutleerer Aufschwung mit angezogener Handbremse hat dann schon etwas Positives; so lange es mal voran geht. Langeweile wird dabei allerdings eher nicht aufkommen. Die ersten Tage des neuen Jahres haben einen guten Vorgeschmack darauf gegeben, dass wohl auch 2016 wieder ein Jahr werden wird, in dem der ganz normale Wahnsinn regiert und wir uns auf rasante Achterbahnfahrten an den Märkten einstellen sollten.

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"Grünes Gold zu Weihnachten"| 18.12.2015

Nur noch sechs Tage bis zum Weihnachtsfest. Die Rentiere biegen bereits auf die Zielgerade ein, auch wenn der Schlitten des Weihnachtsmanns in diesem Jahr aufgrund der warmen Temperaturen eher unsanft über die Straßen gleiten dürfte. An den Finanzmärkten haben zumindest schon einmal Santa Mario und Christkind Yellen ihre Geschenke verteilen können, und jetzt hofft auch noch die Realwirtschaft auf einen ordentlichen Boom mit dem Weihnachtsgeschäft.

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"COP21 - und nun?"| 11.12.2015

Zielgerade verlängert. Kurz vor dem Ende der Verhandlungen in Paris, um den Planeten mit einem Klimaschutzabkommen zu retten, hat man sich noch einen zusätzlichen Tag gegeben. Nach zweiwöchigen zähen Verhandlungen und jahrelangen Vorgesprächen könnte morgen ein neuer Klimavertrag die Ablösung des vor 18 Jahren geschlossenen Kyoto-Protokolls beschließen. Wer wieviel Geld für den Klimaschutz bereitstellt, wie stark die Begrenzung der Erderwärmung ausfallen soll und wer den Klimawandel und die Abkehr von Kohle, Erdöl und Erdgas finanziert, sind nur einige drängende Fragen, die mit diesem neuen Abkommen gelöst werden sollen.

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"Wer braucht die Geldschwemme? "| 04.12.2015

Verkehrte Welt. Das Senken der Einlagefazilität von -0,2% auf -0,3%, eine Verlängerung des Anleihekaufprogramms bis März 2017 und eine Aufnahme von kommunalen und regionalen Euro-Anleihen ins Kaufprogramm der EZB hätten ein neues Kursfeuerwerk auslösen können. Und tatsächlich haben sich Aktien-, Anleihe- und Devisenmärkte bewegt – nur nicht in die gewünschte Richtung.

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"Ist ein Ende des dólar blue in Sicht?"| 30.11.2015

In der drittgrößten Volkswirtschaft Südamerikas macht sich eine Aufbruchsstimmung breit. Investoren jubeln und hoffen auf das Wiederaufleben längst vergangener glorreicher Zeiten. Denn bei der Stichwahl am 22. November hat der Wirtschaftsliberale Mauricio Macri die linksgerichtete Regierung der letzten 12 Jahre (unter Leitung der Kirchners) abgelöst. ?

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"Aufschwung oder Abschwung? Rezession oder Wachstum?"| 04.11.2015

Letzte Woche standen viele kleine Monster vor meiner Tür. Mittlerweile feiert auch Deutschland Halloween, und man sieht am 31. Oktober in der abendlichen Dämmerung viele verkleidete Kinder durch die Straßen ziehen. Sobald sich eine Tür öffnet, heißt es dann "Süßes oder Saures", "Trick or Treat". Kleine Monster mit großen Augen hoffen dann auf positive Überraschungen. Auch Konjunkturanalysten haben in diesen Tagen ihre Halloween-Momente, denn sie fragen sich vor allem eins: Aufschwung oder Abschwung? Rezession oder Wachstum? Wie geht es mit der deutschen Konjunktur weiter?

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Chart of the Week | 30.10.2015

Dürre und Waldbrände in Indonesien, blühende Wüstenlandschaften in Chile, verheerende Wassermassen auf den Philippinen und zu erwartender Frost in den USA. Alle paar Jahre tritt um die Weihnachtszeit herum ein Wetterphänomen auf, das den globalen Wetterrhythmus mächtig durcheinanderbringt. Denn dann fährt „El Niño“, das Christkind, zu uns herab und bringt nicht nur Geschenke mit.

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Chart of the Week | 23.10.2015

Wie schon die Male davor hat Mario Draghi beim gestrigen EZB Treffen auf Malta mal wieder dieselbe Leier ausgepackt. Die EZB werde alles in ihrer Macht stehende tun, um die Inflation anzukurbeln. Zwar hält sie derzeit noch die Füße still und bewegt die Märkte nur mit Worten, doch bereits beim nächsten Treffen im Dezember könnten dann Taten folgen und das QE-Programm um eine oder sogar einige Maßnahme(n) reicher werden.

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Schon wieder ein Déjà-vu | 22.10.2015

Wenn sich heute die EZB auf Malta trifft, liegt ein Hauch Yogi in der Luft. Nicht von unserem Bundes-Jogi, aber von Yogi Berra, einem erfolgreichen amerikanischen Baseballspieler und -manager. Berra war nicht nur wegen seiner sportlichen Erfolge berühmt, sondern auch wegen seiner humoristischen und teils hillarischen Sprüche. „Die Zukunft ist nicht mehr das, was sie mal war“ oder „schon wieder ein Déjà-vu“ sind nur einige Beispiele seines Oeuvres. Auch für die EZB ist es im Augenblick schon wieder ein Déjà-vu.

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Land der unbegrenzten Flexibilität? | 19.10.2015

Die USA pflegen ihr Image als Land der Freiheit und der unbegrenzten Möglichkeiten. In den letzten Wochen setzen die wirtschaftspolitischen Entscheidungsträger alles daran, dem offiziellen Image der USA ein Attribut hinzuzufügen: Land der unbegrenzten Flexibilität.

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Chart of the Week: Keine gute Woche für Wachstumsoptimisten | 09.10.2015

Diese Woche war keine gute Woche für die Wachstumsaussichten bezüglich der Weltwirtschaft. Sowohl im Weltwirtschaftsbericht des IWF als auch im gemeinschaftlichen Herbstgutachten des Münchner Ifo-Instituts, des Berliner DIW, des Essener RWI und des IWH aus Halle haben die Institute ihre Wachstumsaussichten nach unten korrigiert.

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Die (Ohn-)Macht der Notenbanken | 07.10.2015

Die großen Notenbanken der Welt haben in den letzten Jahren viel an Macht gewonnen. Nicht nur in der Eurozone haben Notenbanken regelmäßig für wenig entscheidungsfreudige Politiker die Kohlen aus dem Feuer geholt und sich mit teilweise bahnbrechenden Maßnahmen gegen die Krise gestemmt. Die zugenommene Macht, die Kraft einzelner Wörter, das alles macht die großen Notenbankchefs zu Zauberern der Finanzmärkte. Die letzten Entwicklungen zeigen allerdings, dass aus Macht schnell Ohnmacht werden kann.

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Chart of the Week: Portugal - ein Krisengewinner | 02.10.2015

Am kommenden Sonntag werden die Portugiesen an die Wahlurnen gerufen. Im Rennen ist die Mitte-Rechts-Koalition (PSD und CDS-PP) des amtierenden Premierministers Passos Coelho und die oppositionelle sozialdemokratische Partei Partido Socialista (PS), die sich bei der Wahl vor vier Jahren dem Koalitionsbündnis geschlagen geben musste.

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Chart of the Week: Angst vor der eigenen Courage | 18.09.2015

Die Märkte haben sich wohl erst einmal beruhigt. Letztendlich ist es fast egal, ob die Zinserhöhung in diesem Monat kommt oder halt wegen der aktuellen Börsenentwicklungen etwas später. Interessanter ist eigentlich, was danach passieren wird. Machen wir also das Spielchen "was wäre, wenn".

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Danke Mario, danke Janet! | 14.09.2015

Wenn es eine jährliche Preisverleihung für die stärkste Wirtschaft Europas gäbe, wäre Deutschland Seriensieger. In aller Bescheidenheit hätte Angela Merkel dann regelmäßig den Wachstums-Award in Empfang genommen und in ihrer Dankesrede stets auf die Reformen ihres Vorgängers, die Leistung der schwäbischen Hausfrau und ihrer eigenen Regierung verwiesen. Dieses Jahr muss sie ihren Spickzettel verändern.

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Chart of the Week: Draghis Schattenboxen gegen die Inflation | 04.09.2015

Mit dem gestrigen Treffen hat die EZB die Diskussion über den Sinn und Unsinn von QE wieder in Gang gesetzt. Der subtile Hinweis, dass die EZB ihr QE-Programm noch erweitern könnte, hat die Märkte in Jubelstimmung versetzt. Gleichzeit bringen solche Aussagen allerdings auch die alte Kritik zurück, dass die EZB mit QE die Inflation doch nicht beeinflussen kann. Stimmt das?

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Was wäre, wenn? | 03.09.2015

Die Märkte haben sich wohl erst einmal beruhigt. Letztendlich ist es fast egal, ob die Zinserhöhung in diesem Monat kommt oder halt wegen der aktuellen Börsenentwicklungen etwas später. Interessanter ist eigentlich, was danach passieren wird. Machen wir also das Spielchen "was wäre, wenn".

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Chart of the Week: Punk Rock in Jackson Hole | 28.08.2015

Nachdem sich die Börsen nach dem chinesischen Erdbeben etwas beruhigt haben, sind alle Augen wieder auf die amerikanische Notenbank gerichtet. Dieses Wochenende treffen sich US-amerikanische und internationale Notenbanker zu ihrem jährlichen Treffen in Jackson Hole.

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Chart of the Week: Schafft der taumelnde Riese aus Fernost den Sprung in den Währungskorb? | 24.08.2015

Die Entscheidung des Internationalen Währungsfonds (IWF), den Korb der Sonderziehungsrechte (SZR) bis Oktober 2016 unverändert zu lassen, versetzt China einen weiteren Dämpfer. Neben der abkühlenden Wirtschaft wird die Hoffnung, dass der Yuan zur Weltreservewährung aufsteigt, damit erst einmal gebremst.

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Chart of the Week: Haben Jugendliche keine Chance auf dem europäischen Arbeitsmarkt? | 14.08.2015

Der Arbeitsmarkt boomt und auch Jugendliche können sich nicht über mangelnde Beschäftigung beklagen – zumindest in Deutschland. Anlässlich des Internationalen Tags der Jugend hat das Statistische Bundesamt diese Woche aktuelle Zahlen zur Erwerbslosigkeit von Jugendlichen veröffentlicht.

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Chart of the Week: Erfolgreiche unkonventionelle Geldpolitik? | 04.08.2015

Bis Mitte August befindet sich das QE-Programm der EZB in der Sommerflaute. Wie in den Sommermonaten üblich, sollte die Handelsaktivität geringer ausfallen, weswegen weniger Staatsanleihen als sonst gekauft werden.

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Chart of the Week: Europa braucht Dompteure | 24.07.2015

Es ist wieder angerichtet. Nachdem Alexis Tsipras alle erforderlichen Reformen durch das griechische Parlament geboxt hat, können die offiziellen Verhandlungen über ein drittes Rettungspaket nun endlich beginnen.

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Chart of the Week: Iran - neuer Wachstumsmarkt für deutsche Exporteure? | 20.07.2015

Nach jahrelangen Verhandlungen und fast einem Jahrzehnt wirtschaftlicher Isolation haben sich der Iran und die fünf UN-Vetomächte plus Deutschland am Dienstag auf ein Atomabkommen einigen können. Ist das der Startschuss für neue prosperierende Wirtschaftsbeziehungen?

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Chinesisches Feuerwerk im Sommer | 10.07.2015

Immer noch dreht sich alles um Griechenland. Dabei gibt es momentan Entwicklungen außerhalb der Eurozone, die viel mehr Aufmerksamkeit verdient hätten, z.B. der chinesische Aktienmarkt. Dort verloren die wichtigsten Aktienindizes gegenüber ihren Hochs im Juni über 30 Prozent...

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Chart of the Week: EU - ja oder nein? | 07.07.2015

Die Ankündigung eines Referendums in Griechenland hat den Verhandlungen über neue Hilfspakete und Sparmaßnahmen einmal mehr einen kräftigen Dämpfer versetzt. Zudem steht nächstes Jahr noch ein Referendum in Großbritannien über den Verbleib in der EU an. Europa polarisiert wieder.

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Referendum, Chaos, Grexit | 03.07.2015

Die Ankündigung eines Referendums in Griechenland hat den Verhandlungen über neue Hilfspakete und Sparmaßnahmen einmal mehr einen kräftigen Dämpfer versetzt. Doch nicht nur im Falle des ewig währenden griechischen Dramas wird die Diskussion über Europa immer heftiger...

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EZB Frontloading - mehr Worte als Taten | 26.06.2015

Vor gut einem Monat sorgte EZB-Mitglied Benoît Cœuré mit einer Ankündigung in einem kleinen, aber feinen Kreis von Hedge-Funds-Managern in London für große Aufruhe.

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Chart of the Week: Fed verschiebt Zinswende | 19.06.2015

Auch das jüngste Treffen der Währungshüter der US-Notenbank (Fed) brachte keine neuen Erkenntnisse über einen bevorstehenden Zinsanstieg. Die Notenbank beließ den Leitzins am Mittwoch auf ihrem von 2008 bis heute andauernden Rekordtief.

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Chart of the Week: Alarmsignal oder Platz nach oben? | 12.06.2015

Die weltweit lockere Geldpolitik der Zentralbanken und die günstigen Zinsen heizen momentan den Markt für Transaktionen im Unternehmensbereich kräftig an. Bewegen wir uns auf die nächste Blase zu?

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Chart of the Week: Das Ende der Kreditklemme? | 05.06.2015

Die Inflation zieht an, die Geldmenge wächst und das Wirtschaftswachstum wacht allmählich aus seinem Dornröschenschlaf auf. Und auch die Kreditdynamik setzt seine allmähliche Erholung fort.

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Weckruf oder Fehlalarm? | 03.06.2015

Die letzte Ausverkaufswelle an den Anleihemärkten hat einigen Investoren einen ordentlichen Schrecken eingejagt. Für etliche Analysten war es ein erster Weckruf, dass die Periode des billigen Geldes und der Nullzinsen nicht unendlich ist. Natürlich sind Nullzinsen nicht für die Ewigkeit, aber der Weckruf kommt wohl zu früh.

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Chart of the Week: Die Versteigerung von Neuland | 29.05.2015

Seit diesem Mittwoch läuft die Versteigerung von Frequenzen für mobiles Breitband der Bundesnetzagentur. Ziel der Versteigerung ist es, Funklöcher im mobilen Datennetz zu stopfen und ländliche Regionen an schnelles Internet anzuschließen.

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Chart of the Week: Die Rallye ist tot, es lebe die Rallye? | 22.05.2015

Die Unruhen auf den Anleihemärkten gehen weiter. Nach der Ankündigung der EZB, im Mai und Juni verstärkt Anleihen zu kaufen, um die umsatzschwachen Monate Juli und August zu entzerren, gingen die Renditen für europäische Staatsanleihen wieder deutlich zurück.

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Chart of the Week: Zaghafter Aufschwung | 18.05.2015

Erfreuliche Nachrichten: Die am Mittwoch vom Statistikamt Eurostat veröffentlichten Wachstumszahlen haben die Erwartungen (fast) erfüllt. Es scheint, als habe Euroland die Finanz- und Euroschuldenkrise endgültig überwunden.

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Gut, aber nicht gut genug | 13.05.2015

Jetzt sind die Zahlen endlich da. Das Statistische Bundesamt hat heute früh die ersten Wachstumszahlen für das erste Quartal 2015 veröffentlicht. Mit einer Wachstumsrate von 0,3% läuft die Wirtschaft weiterhin geschmiert. Interessanterweise aber nicht so gut, wie die starken Konjunkturindikatoren der letzten Monate angedeutet hatten. Woran liegt es?

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Alles Gute bringt der Mai | 11.05.2015

Bahnreisende werden hier sicherlich widersprechen, aber ökonomisch gesehen sollte der Monat Mai in den kommenden Tagen Europa einiges Gutes bringen...

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Chart of the Week: Zinswende? | 08.05.2015

In den letzten Tagen waren die Finanzmärkte in großer Aufruhr. Die Renditen auf Staatsanleihen schossen in die Höhe, die Rendite auf deutsche 10-Jahres-Anleihen vervierfachte sich innerhalb weniger Tage. Hat der große Ausverkauf begonnen und sehen wir gerade den Anfang der Zinswende?

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Happy End mit Pleite gibt es nicht | 24.04.2015

Zugegeben, es fällt zunehmend schwer, etwas Neues zur Griechenland-Krise zu sagen. Analytisch und schlagzeilenträchtig ist eigentlich alles schon gesagt. Nach Sandkastenkriegen, täglichen Murmeltieren oder griechischen Sagen...

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Chart of the Week: Wahnsinn | 17.04.2015

Europa ist immer für eine Überraschung gut. Nicht nur wegen der ständig wiederkehrenden und so langsam ermüdenden Griechenland-Krise, sondern in den letzten Tagen auch wegen einer komplett absurden Diskussion...

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Konjunkturausblick April | 14.04.2015

Während die EZB gerade erst mit ihrem Quantitative Easing (QE) Programm begonnen hat, diskutiert manch einer schon die Reduzierung („Tapering“) der Anleihekäufe. In den USA haben mäßige Wirtschaftsdaten...

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Chart of the Week: Dunkle Wolken über der Alpenrepublik | 10.04.2015

Während das Gros der Medien auf die ökonomische Situation in Griechenland und seine Zahlungsverpflichtungen schaut, hat ein anderes, kleineres Land des Euroraums abseits der Schlagzeilen besorgniserregende Entwicklungen genommen.

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Alles anders? | 02.04.2015

Der Aufschwung im Euroraum kommt. Aufmerksame Beobachter der Euro-Krise und Europas kennen diese Schlagzeilen. Sie begleiten uns schon seit 2011. Mit dem klitzekleinen Problem, dass dieser Aufschwung jedes Jahr dann doch nicht kam...

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Noch mehr neue Kleider für den Kaiser? | 20.03.2015

Der gestrige, späte Mini-Gipfel zwischen dem griechischen Regierungschef Tsipras, Angela Merkel, dem französischen Präsidenten Hollande und einigen europäischen Spitzenvertretern versprühte zwar neuen (Zweck-)Optimismus, brachte in der Substanz aber nichts Neues.

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Chart of the Week: Mit der Geduld am Ende? | 13.03.2015

Wenn sich nächste Woche die Währungshüter der Federal Reserve (Fed) treffen, könnte der Weg für eine Erhöhung des Leitzinses nach einer siebenjährigen Pause geebnet werden.

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Chart of the Week: Profiteur Aktienmärkte | 06.03.2015

Auf ihrer gestrigen Pressekonferenz in Nikosia hat die EZB Details zu ihrem Ankaufprogramm von Staatsanleihen bekannt gegeben. Am neunten März startet das Programm, mit dem die EZB über eine Billion Euro in die Märkte pumpen möchte...

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Alles bleibt locker | 05.03.2015

Die Griechenland-Krise legt eine kleine Verschnaufpause ein, Ölpreise stabilisieren sich und so geht die Aufmerksamkeit in den kommenden Wochen wieder einmal zu den Hauptakteuren der letzten Jahre: zu den Zentralbanken...

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Chart of the Week: Perfekte kleine Welt | 27.02.2015

Die deutsche Wirtschaft hat sich scheinbar in einer perfekten kleinen Welt eingenistet. Trotz politischer Unwägbarkeiten und einem anhaltenden Schuldenpoker stieg der Ifo-Geschäftsklima-Index, während der DAX sich in luftige Höhen jenseits der 11.000 Punkte-Marke aufschwang...

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Alles wird gut? | 27.02.2015>

Hoffen, Bangen, Krisengespräche, Panikreaktionen und danach zurück zum Tagesgeschehen – in der Hoffnung, dass alles wieder gut ist. Das kannte ich bisher nur aus meinem Privatleben als bekennender und leidgeprüfter Hertha-Fan...

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Chart of the Week: Amerikanischer Aufschwung: Vom Schnee verweht? | 20.02.2015

Mehr als zwei Meter Schnee, Kinder, die sich über schulfrei freuen, und halbnackte Menschen, die von Fenstern in den Schnee springen und einen Hype im Internet auslösen. Der Schneesturm im Nordosten der USA scheint für viel Freude zu sorgen. Allerdings nicht bei der Wirtschaft....

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Die Griechenland-Saga geht weiter | 17.02.2015

Die Griechenland-Saga hat immer mehr Ähnlichkeiten mit den epochalen Filmen des neuseeländischen Regisseurs Peter Jackson, der in endlosen Filmen kleine Sonderlinge nach Ringen suchen lässt: Nur einige hartgesottene Liebhaber genießen noch, während die große Mehrheit sich die letzten Filme lieber geschenkt hätte...

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Chart of the Week: Ölpreisentwicklung  zwischen Vergangenheit und Gegenwart | 13.02.2015

Wochenlang kannte der Ölpreis nur eine Richtung – nach unten. Eine generell sinkende Nachfrage nach Öl, der massive Markteintritt der USA in die Produktion von Schieferöl sowie die Position der OPEC, weder Fördermengen zu drosseln noch Preise anzuziehen, haben zu einem Fall der Ölpreise seit Juni 2014 um etwa 60% geführt...

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Chart of the Week: Der Aufsteiger | 06.02.2015

Der Dax zeigt sich weiterhin unbekümmert von der neuen griechischen Krise. Ganz im Gegenteil. In den letzten Wochen hat der Dax sich nochmals vom Rest des Euroraums abgekoppelt. Auf dem Weg zur 11.000 Punkte-Marke setzt der Dax damit den Trend der letzten fünf Jahre fort. Der Dax, eine Insel der Glückseligkeit für Aktionäre und Anleger?

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Janus | 05.02.2015

Wenn sich der Trend der letzten Tage fortsetzt, wird der Monat Februar ganz im Zeichen des europäischen Januskopfes stehen: des Euroraums. Dabei könnten sich gute und schlechte Nachrichten so häufig abwechseln, dass Janus aus dem Kopfschütteln gar nicht mehr rauskommt.

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Chart of the Week: Euros verschwundos? | 30.01.2015

„Grexit“, Schuldenschnitt oder Durchwursteln – seit Sonntag sind all diese Optionen wieder im Gespräch. Es ist ein Déjà-vu der Jahre 2011 und 2012. Damals endeten die Diskussionen in einem verdeckten Schuldenschnitt der öffentlichen Kreditgeber durch Verlängerung von Laufzeiten und Tilgungsperioden...

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Grexit by Accident | 28.01.2015

Wenn die Griechen bei der Durchführung struktureller Reformen genauso viel Elan an den Tag gelegt hätten, wie sie das jetzt bei der Umkehr etlicher Maßnahmen zeigen, würde das Land ganz anders aussehen. So könnten jedenfalls Zyniker beschreiben, was im Augenblick in Griechenland passiert. Gut 48 Stunden nach den griechischen Wahlen bewegen sich Griechenland und der Euroraum in atemberaubendem Tempo auf eine große Mauer zu.

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Chart of the Week: Mario Draghis letzter Trumpf | 23.01.2015

Mario Draghi hat seinen letzten Trumpf ausgespielt. Nachdem die Liquiditäts- und Kreditmaßnahmen der letzten Jahre nicht den erhofften Erfolg gebracht haben, hat die EZB nun ernst gemacht und steigt in den Ring der QE-Notenbanken. In den Ring der illustren Gruppe von internationalen Notenbanken, die eine Geldpolitik der sogenannten quantitativen Lockerung betreibt...

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Chart of the Week: Japanisches Vorbild? | 16.01.2015

Nächste Woche wird sich die EZB in die illustre Riege der Quantitative Easing (QE)-Anwender einreihen. Nachdem nun auch der Europäische Gerichtshof quasi das grüne Licht für das OMT-Programm gegeben hat, ist der Weg für Super Mario endgültig frei, seine Bazooka abzufeuern. Die wahrscheinlich letzte Möglichkeit der EZB drohender Deflation und Stagnation im Euroraum die Stirn zu bieten...

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Farbe bekennen | 14.01.2015

Was uns in der nächsten Woche erwartet, könnte den Grundstein für die nächste Krise der Eurozone legen – zwar keine akute Krise mit schnellen und starken Marktturbulenzen wie 2012, aber eine schleichende Krise, in der es uns langsam dämmert, dass die Eurozone alles andere als perfekt ist...

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Chart of the Week: Amtszeiten der griechischen Ministerpräsidenten | 09.01.2015

Die Angst vor dem "Grexit" ist zurück. Schon vor der Parlamentswahl am 25. Januar bringen die Diskussionen über einen Wahlsieg der linken Partei Syriza das Land auf Schleuderkurs. Doch seit dem Regierungswechsel 2009 hat Griechenland diesen Kurs eigentlich nie verlassen, wie der Chart der Woche zeigt. Während von 1996 bis 2009 lediglich zwei Ministerpräsidenten im Amt waren, ...

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Griechisches Murmeltier | 08.01.2015

Das neue Jahr ist gerade erst ein paar Tage alt und schon treibt ein altbekanntes Tier sein Unwesen auf den internationalen, und vor allem europäischen, Finanzmärkten: das griechische Murmeltier. Es grüßt zwar nicht täglich, aber doch in regelmäßigen Abständen. Wie schon 2010 und 2012 versetzt der Gedanke an einen griechischen Austritt aus dem Euroraum Anleger in Angst und Schrecken. Und jedes Mal stellt sich aufs Neue die Frage, ob es jetzt nicht vielleicht wirklich so weit ist. Sehen wir dieses Jahr den Grexit?

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Aufschwung 2015 - Fluch oder Segen? | 18.12.2014

Ein enttäuschendes Jahr für die deutsche Wirtschaft nähert sich dem Ende. Dem beeindruckenden Wachstum des ersten Quartals folgte eine unerwartet lange konjunkturelle Dürreperiode. Was vor noch nicht allzu langer Zeit in den Medien und Märkten als neues deutsches Wirtschaftswunder gefeiert wurde, war innerhalb von wenigen Monaten zum neuen europäischen Problemfall abgestempelt. Wie steht es nun wirklich um die deutsche Konjunktur?

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Warten auf den Prinzen | 17.12.2014

Die Erholung der Eurozone erinnert immer noch sehr an das gute alte Märchen von Dornröschen. Wie bei Dornröschen die dunkle böse Fee, so hat die Finanzkrise die Wirtschaft der Eurozone in eine lang anhaltende Periode der Stagnation gedrängt. Wird 2015 das Jahr, in dem der gute Prinz Dornröschen endlich wach küsst?

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Draghi und Weidmann beim Eurovision Song Contest | 09.12.2014

Nach außen hin wirkt Bundesbank-Präsident Weidmann nicht gerade wie ein feuriger Anhänger des Eurovision Song Contest. Sein innerer geldpolitischer Leidensweg erinnert im Augenblick aber stark an den letzten, leider erfolglosen Beitrag Deutschlands: "Is it right?"

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Draghi schmiert QE-Gegnern den Mund | 08.12.2014

Beim letzten Treffen der EZB hat Präsident Draghi die Märkte enttäuscht. Das lag allerdings eher an den übertriebenen Erwartungen und Wünschen der Finanzmärkte als an einer realistischen Einschätzung. Denn trotz fehlender neuer Aktionen gab Draghi doch deutliche Signale, dass die EZB im nächsten Jahr den anderen großen Notenbanken nacheifern und ein QE-Programm starten wird...

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Von Glaskugeln und Schafen | 04.12.2014

Im Leben eines jeden Volkswirtes gibt es wenigstens eine Konstante: den Blick in die Glaskugel zum Ende eines jeden Jahres. Wohin man auch kommt, die Frage nach der ultimativen Prognose für das nächste Jahr ist schon da. Also gut, dann werde auch ich mich mal diesem Herdentrieb hingeben...

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Öldecke gegen Putin? | 02.12.2014

Der dramatische Absturz des Ölpreises in den letzten Wochen ist eines der dominierenden Themen an den Finanzmärkten. Seit dem Sommer hat der Ölpreis um mehr als 30 Prozent nachgegeben und ist von über 100 USD/bbl (US Dollar pro Barrel) abgestürzt auf unter 70 USD/bbl. Viele Beobachter sehen in dem aktuellen Preisverfall einen Versuch, die neue Energierevolution in den USA zu stoppen. Das Gegenteil ist der Fall...

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Eurozone - Abrakadabra aus Brüssel? | 27.11.2014

Während Jean-Claude Juncker in Straßburg seinen neuen Investitionsplan vorstellte, saß ich in Brüssel bei einer großen Veranstaltung mit europäischen Unternehmern. Der große Ruck ging deutlich nicht durch die Reihen der Teilnehmer. Ein Zeichen, dass das lang erwartete Investitionsprogramm sich nicht als der große Durchbruch für die europäische Wirtschaft erweisen wird...

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Französischer Test für Brüsseler Künstler | 19.11.2014

Nirgendwo kennt man die Kunst des Kompromissschmiedens besser als in Brüssel. Manchmal dauert es mehrere Nächte, aber bisher wurde eigentlich noch jeder Konflikt irgendwie gelöst. Im Augenblick schwillt ein neuer Streit, der selbst die Brüsseler Kompromisskünstler zum Verzweifeln bringen könnte...

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Mit blauem Auge davongekommen | 14.11.2014

Laut ersten Schätzungen des Statistischen Bundesamtes ist die deutsche Wirtschaft mit einem blauen Auge an der Rezession vorbeigeschrammt. Nach einer Kontraktion von 0,1% im zweiten Quartal, gab es im dritten Quartal ein Mini-Wachstum von 0,1%. Im Vergleich zum Vorjahresquartal sind das noch 1,2%...

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Immobilienmarkt Deutschland – "Mehr als eine Blase" | 10.11.2014

Die Berichterstattung rund um Immobilien dreht sich aktuell vor allem um Begriffe wie "Immobilienboom", "Preisrallyes" oder die "Mietpreisbremse". Eine genauere Analyse zeigt, dass es in Deutschland keine Immobilienblase traditioneller Art gibt. Vielmehr sehen wir eine zunehmende Landflucht, die zusammen mit den niedrigen Zinsen, der geringen Eigenheimquote und der guten gesamtwirtschaftlichen Lage zu dem starken Preisanstieg in den Städten geführt hat...

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