Referenzkurse

Wahrscheinlichkeit

55 %

Autor

Ronald Gehrt
Charttechnik-Experte

DAX DAX: Der Kesseldruck steigt

Freitag, 6. Januar 2017

Die Bullen müssen permanent nachlegen

 

 

Langsam wird es eng für die bullishe Seite. Sie müssen jetzt permanent Kohlen nachlegen, um den Rallye-Zug in Gang zu halten. Das Dumme dabei: Dadurch steigt der Kesseldruck immer mehr. Und das heißt: Wenn ihnen dieser scheinbar gegen jede Unbill unempfindliche DAX um die Ohren fliegt, dann aber richtig. Und das mit dem Schwung der Rallye ist schon schwer genug. Sie sehen in diesem Chart auf Stundenbasis, dass der DAX eigentlich nur 60 Minuten (auf zwei Kerzen verteilt, weil die Bewegung von 9:15 bis 10.15 Uhr dauerte) am Montag, gleich zum Start des neuen Börsenjahres, nach oben lief. Damit brach er aus der phlegmatischen Seitwärtsbewegung vor der Jahreswende nach oben aus, um sofort in die nächste Seitwärtsrange zu geraten, die nicht gerade nennenswert breiter ausfällt. Der einzige Vorteil ist, dass dadurch die entscheidende charttechnische Auffangzone auf Distanz gehalten wird, unter welcher sich für den DAX ein ziemliches „Loch“ auftun würde, in das die bullishe Seite verständlicherweise nicht hinein fallen will. Aber ob das gelingt, wird mit jedem Tag fraglicher, denn:

 

 

Der DAX muss jetzt neben den starken Inflationsdaten, die eine Wende der Anleihezinsen und des Euro nach oben näher rücken lassen, auch gegen einen tatsächlich steigenden Euro zum US-Dollar stemmen, der am Donnerstag die Chartzone 1,04632/1,0523 wieder nach oben verlassen hatte. Auch der plötzliche Run in Gold muss ignoriert werden, dort kam es am Donnerstag erneut zu kräftigen Kursgewinnen. Und man muss zusätzlich so tun, als wäre der DAX unempfindlich gegen den Umstand, dass die US-Börsen seit drei Wochen nicht mehr vom Fleck kommen. Denkbar, dass von dort Schützenhilfe kommt, wenn die heute um 14:30 Uhr anstehenden US-Arbeitsmarktdaten positiv aufgenommen werden. Aber wenn nicht, wird es immer schwieriger, den DAX von der Zone 11.420/11.470 Punkte fernzuhalten, in der sich das November-Hoch 2015, die 20-Tage-Linie und die obere Begrenzung des mittelfristigen Aufwärtstrendkanals zu einer entscheidenden Unterstützungszone zusammengerottet haben. Und sollte der deutsche Leitindex diesen Bereich durchschlagen, täte sich aus charttechnischer Sicht eine unterstützungsfreie Zone bis in die Region um 10.800 Punkte auf. Ein gefundenes Fressen für Trader auf der Short-Seite und zweifellos auch ein Signal, das bislang ausgebliebene Gewinnmitnahmen auslösen würde. Kein Wunder, dass man alles versucht, um einen solchen Rücksetzer zu verhindern – aber diese Zone rückt immer näher und die Markttechnik bleibt überkauft: Es wird spannend bleiben in den kommenden Tagen und Wochen. Unser Ankerpunkt Short bleibt bei Schlusskursen unter 11.350 Punkten.

 

Widerstände: 11.802 / 12.391

Unterstützungen: 11.470 / 11.431 / 11.418 / 10.826 / 10.705 / 10.474 / 10.387 10.262 / 10.093

 

Weitere Informationen zu DAX erhalten Sie im Morning Call von heute Morgen hier:

 

 

 

Produkte Long

Name Hebel Geld Brief % Tag Watchlist Trade
Open End Turbo Long auf DAX 10,0 12,18 12,19 +0,33 %
Mini Future Long auf DAX 5,0 24,35 24,36 +0,21 %

Produkte Short

Name Hebel Geld Brief % Tag Watchlist Trade
Open End Turbo Short auf DAX 10,1 12,10 12,11 -0,57 %
Open End Turbo Short auf DAX 5,0 24,36 24,37 -0,33 %

Der Boerse-Daily.de Wahrscheinlichkeits-Index gibt an, wie hoch die Chance (von 0% = "sehr unwahrscheinlich" bis 100% = "sehr wahrscheinlich") eingestuft wird, dass das vorgestellte Szenario eintritt.

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