Referenzkurse

Wahrscheinlichkeit

60 %

Autor

Ronald Gehrt
Charttechnik-Experte

DAX DAX: Rettung durch die Defensive

Dienstag, 17. Januar 2017

RWE und E.ON stabilisieren den DAX

 

 

Fresenius, Beiersdorf, Henkel und die Versorger E.ON und RWE, also allesamt defensivere Titel, retteten den DAX zum Wochenstart vor größeren Verlusten und damit vor dem mittlerweile altbekannten Problem, in ein charttechnisches „Loch“ zu fallen, das die Bären von der Kette lassen würde. Unter dem Strich wirkt der DAX im Tageschart zwar unverändert langweilig, da sich die Handesspanne weiterhin auf einen extrem engen Raum beschränkt. Aber dieser Chart auf 15-Minuten-Basis macht deutlich, dass es in den letzten Tagen sehr wohl ein wenig hektischer zuging. Nachdem es am Mittwoch im Vorgriff auf die am Ende nichtssagende Pressekonferenz von Donald Trump zu einem abgefangenen Versuch kam, sich nach oben abzusetzen, sehen wir zur Eröffnung des Handels jeweils Kurslücken, die andeuten, dass Bullen wie Bären jetzt geschäftiger werden. Was nicht wundern kann, denn langsam ist die gemächliche Startphase ins neue Jahr vorbei, die kursbewegenden Nachrichten kommen ab Ende der Woche Schlag auf Schlag. EZB-Sitzung am Donnerstag, das Bruttoinlandsprodukt Chinas nebst den dort wichtigsten Daten zum Dezember (Industrieproduktion, Einzelhandelsumsatz) am Freitagmorgen, zugleich am Freitag der Verfalltermin an der Terminbörse die Vereidigung von Donald Trump mit der Erwartung, dass dieser bereits über das Wochenende erste Entscheidungen treffen wird … und nicht zuletzt die Quartalsbilanzen, die ab Ende dieser Woche in dichterer Folge eintrudeln werden. Werden da die nötigen „good news“ dabei sein, um den DAX von dieser immer noch alles bestimmenden Kreuzunterstützung aus 20-Tage-Linie und der oberen Begrenzung des Februar 2016-Aufwärtstrendkanals in Richtung der Zielmarke von 11.802 Punkten zu lösen, die, obgleich prozentual in Schlagdistanz, momentan unerreichbar wirkt?

 

 

Das ist zwar möglich, aber die aktuell einen Tick weniger wahrscheinliche Variante. Denn die alles andere als sicheren Segnungen der Trump’schen Wirtschaftspolitik sind in den Kursen bereits enthalten, Enttäuschungen nicht. Sollte die EZB sich rigider zeigen, wäre auch das ein Problem für den DAX. Und was die Quartalsbilanzen angeht, sind die Daten und Reaktionen wie immer eine Wundertüte. Kein Wunder also, dass die Investoren vorsichtiger werden, zumal die Aussagen Trumps in Bezug auf Strafzölle gegen „ungehörige“ Autobauer, die in Mexiko produzieren, für Druck auf die vorher so stark gelaufenen Auto-Aktien sorgte und die rallye-verwöhnten Banken gleich mitrissen. Der Tageschart macht klar: Die bullishe Seite hat nach wie vor alle Hände voll zu tun, diese Kreuzunterstützung, jetzt bei 11.511/11.530 Punkten, zu halten. Wobei der Montag nicht einmal eine schwere Übung war, denn die Umsätze hielten sich aufgrund des Feiertags in den USA in Grenzen. Auch, wenn es langsam wie eine Litanei klingt, es bleibt bei dem Ankerpunkt Short bei Schlusskursen unter 11.400 Punkten. Wie könnte sich da auch nachhaltig etwas ändern, solange der DAX sich nicht vom Fleck rührt … aber wie geschrieben: Ab übermorgen sollte sich das deutlich ändern!

 

Widerstände: 11.692 / 11.802 / 12.391

Unterstützungen: 11.530 / 11.511 / 11.431 / 10.826 / 10.705 / 10.474 / 10.449 / 10.262 / 10.093

 

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Produkte Long

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Der Boerse-Daily.de Wahrscheinlichkeits-Index gibt an, wie hoch die Chance (von 0% = "sehr unwahrscheinlich" bis 100% = "sehr wahrscheinlich") eingestuft wird, dass das vorgestellte Szenario eintritt.

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