Referenzkurse

Wahrscheinlichkeit

60 %

Autor

Ronald Gehrt
Charttechnik-Experte

DAX DAX: Am Montag steht Hochspannung an

Freitag, 20. Januar 2017

An Trump kommen die Anleger jetzt nicht mehr vorbei

 

 

Es ist ja nicht so, dass der DAX am Donnerstag nicht hätte in Wallung geraten können. Nur hätte das vorausgesetzt, dass die EZB entweder eine überraschende Maßnahme vollzieht oder zumindest eine schnellere Beendigung der expansiven Geldpolitik unter dem Eindruck der überraschen deutlich angezogenen Inflation im Dezember avisiert hätte. Doch sie tat weder noch – und so versuchte man sich zwar mit Beginn der EZB-Pressekonferenz an einer Rallye, die aber wurde bis zum Xetra-Handelsende wieder abverkauft. Zum einen, weil „alles wie gehabt“ nicht als Basis für einen Ausbruch aus der momentanen Handelsspanne taugt, zum anderen, weil der Blick damit sofort nach vorne ging – und dort erneut Fragezeichen warten. Das Konjunkturdatenpaket heute Früh aus China ist da noch der geringste Unsicherheitsfaktor. Denn ab Montag wird sich die Frage beantworten, ob der heute an allen großen Aktienmärkten weltweit stattfindende Options-Verfalltermin den DAX gebremst oder gestützt hat. Und dann werden wir womöglich auch schon die ersten Entscheidungen des neuen, heute Abend zur Vereidigung anstehenden US-Präsidenten Trump über die Nachrichtenticker laufen sehen. Und je nachdem, wie die Anleger das bewerten werden, wird der DAX nach oben oder unten in Wallung kommen. Nur – ob all das positiv wirkt oder im Gegenteil einen erneuten und dann womöglich nicht mehr erfolgreichen Test der wochenlangen Handelsspanne zwischen grob 11.400 und 11.700 Punkten nach sich zieht, kann niemand vorhersehen. Kein Wunder also, dass die Akteure sich, nachdem die EZB nichts von Belang zu verkünden hatte, wieder in Deckung begaben.

 

 

Der obenstehende Chart auf 15-Minuten-Basis zeigt den bisherigen Verlauf des Index in dieser Woche. Die Veränderung gegenüber dem Schlusskurs des vergangenen Freitags ist bislang minimal. Zwar war es gelungen, einen Ausbruchsversuch nach unten am Dienstag abzufangen, danach war aber schon wieder Funkstille. Doch durch diesen kurzen Ausflug nach unten wurde deutlich, dass die bearishe Seite durchaus wach ist und auf ihre Chance wartet, den DAX aus dieser Kursspanne heraus zu drücken. Kein Wunder, der zu erwartende Lohn wäre ein Abwärtspotenzial von 600 Punkten bis an die nächste nennenswerte Auffangzone um 10.800 Punkte. Und bereits im Fall von Schlusskursen unter 11.528/11.548 Punkten würde es brenzlig, denn mittlerweile ist die Kreuzunterstützung aus der oberen Begrenzung des mittelfristigen Aufwärtstrendkanals und der 20-Tage-Linie bis dorthin nach oben gelaufen. Bis jetzt gelang es immer wieder, einen Schlusskurs unter diesem Bereich zu verhindern – aber da andererseits kein Puffer zu dieser Zone aufgebaut werden kann, bleibt das Risiko eines abrupten Abwärtsimpulses erhalten. Der Montag kann ein Schlüsseltag werden – bis dahin würden auch wir uns nicht aus dem Fenster lehnen. Der Ankerpunkt Short bleibt bei Closings unter 11.400 Punkten.

EDIT: in der ursprünglichen Version war von einem Ankerpunkt Short bei 10.400 die Rede. Das war ein Rechtschreibefehler. Der korrigierte Level liegt bei 11.400 Punkten.

 

Widerstände: 11.692 / 11.802 / 12.391

Unterstützungen: 11.548 / 11.528 / 11.431 / 10.826 / 10.705 / 10.479 / 10.474 / 10.262 / 10.093

 

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Produkte Long

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Open End Turbo Long auf DAX 10,1 12,27 12,28 +4,96 % Direkt handeln
Mini Future Long auf DAX 5,0 24,65 24,66 +2,41 % Direkt handeln

Produkte Short

Name Hebel Geld Brief % Tag Watchlist Trade
Mini Future Short auf DAX 10,0 12,22 12,23 -4,68 % Direkt handeln
Open End Turbo Short auf DAX 5,0 24,38 24,39 -2,40 % Direkt handeln

Der Boerse-Daily.de Wahrscheinlichkeits-Index gibt an, wie hoch die Chance (von 0% = "sehr unwahrscheinlich" bis 100% = "sehr wahrscheinlich") eingestuft wird, dass das vorgestellte Szenario eintritt.

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