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Wahrscheinlichkeit

60 %

Autor

Ronald Gehrt
Charttechnik-Experte

DAX DAX: Entscheidende Impulse aus den USA?

Montag, 23. Januar 2017

Kann der DAX seine Handelsspanne jetzt verlassen?

 

 

Ein Plus von einem einzigen Punkt im Vergleich zum Vorwochenschluss deutet an, dass der DAX sich in der abgelaufenen Handelswoche nicht bewegt hätte. Aber dem ist durchaus nicht so. Und wenngleich diese Wochenbilanz für die bullishe Seite keinen Raumgewinn bedeutete, so doch zumindest psychologischen Rückhalt. Denn zeitweise hätte da ganz gewaltig etwas anbrennen können, als der DAX in den Februar-2016-Trendkanal zurückrutschte und an die Supportlinie vom November 2015 bei 11.431 Punkten heranlief. Dass es gelang, den DAX von dort sofort wieder nach oben zu ziehen, ist positiv. Doch ab heute werden die Karten neu gemischt. Weder die EZB-Sitzung noch die wie üblich genau im Rahmen der Erwartungen ausgefallenen Konjunkturdaten aus China konnten den DAX aus der Spur bringen, weder im positiven noch im negativen Sinne. Und der zugleich am Freitag absolvierte Options-Verfalltermin an der Terminbörse ist jetzt über die Bühne, erst ab heute wird sich erkennen lassen, ob der den DAX gebremst oder gestützt hat. Und erst ab heute kommen die ersten wirklichen Impulse zutage, wie die Marktteilnehmer auf den am Freitag vereidigten neuen US-Präsidenten und seine Ziele reagieren. Eines ist klar: Wenn schon die US-Anleger besorgt reagieren, hätten die DAX-Investoren erst recht Grund dazu, denn die auch in der Antrittsrede durchscheinende Neigung, Amerika abzuschotten und sich, um mit der Kanzlerin zu sprechen (die sich da natürlich auf den BrExit-Plan Großbritanniens bezog) nur die Rosinen herauszupicken, könnte der deutschen Konjunktur mehr Risiken einbringen, als sie verdauen kann.

 

 

Doch zwischen Besorgnis und faktischen Verkäufen steht der Entschluss, letztere auch wirklich vorzunehmen. Und solange der DAX die seit einem Monat das Geschehen beherrschende, schmale Handelsspanne nicht mit einem Abriss unter 11.400 Punkten eindeutig nach unten verlässt, werden sich viele sagen: „Ich verkaufe erst, wenn die anderen verkaufen“. Prescht niemand vor, bleibt dem Index die Chance für einen Ausbruch nach oben erhalten, wenngleich da bereits bei 11.802 Punkten die nächste Charthürde im Form der Juli-Hochs 2015 warten würde. Zu vermuten ist immerhin, dass dieses Seitwärts-Geschiebe nun relativ bald ein Ende findet: Der Dow Jones rüttelt bereits an seinen charttechnischen Ketten, der Euro zog am Freitag zum US-Dollar ebenso wieder an wie der Goldpreis. Die Bären hätten somit weiterhin die leicht besseren Karten. Aber solange diese Handelsspanne, die ja gerade erst vergangenen Dienstag verteidigt wurde, nicht de facto nach unten verlasen wurde, wären Short-Engagements spekulativ und können sehr leicht nach hinten losgehen. Wir würden unbedingt warten, bis der DAX diesen Bereich wirklich mit Schlusskursen unter 11.400 Zählern verlassen hat, zumal der charttechnische Spielraum bis hinunter in den Bereich 10.800/10.826 Punkte reichen würde, so dass man höchstwahrscheinlich nicht zu spät käme, wenn man die charttechnische Entscheidung abwartet.

 

Widerstände: 11.692 / 11.802 / 12.391

Unterstützungen: 11.557 / 11.533 / 11.431 / 10.826 / 10.705 / 10.488 / 10.474 / 10.262 / 10.093

 

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Der Boerse-Daily.de Wahrscheinlichkeits-Index gibt an, wie hoch die Chance (von 0% = "sehr unwahrscheinlich" bis 100% = "sehr wahrscheinlich") eingestuft wird, dass das vorgestellte Szenario eintritt.

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