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Wahrscheinlichkeit

60 %

Autor

Ronald Gehrt
Charttechnik-Experte

DAX DAX: Zum Wochenstart heftige Abwehrkämpfe

Dienstag, 24. Januar 2017

Noch sind die Bullen erfolgreich

 

 

Dieser Chart des DAX auf 15-Minuten-Basis seit dem 11. Januar zeigt: Eigentlich ist am Montag gar nichts passiert. Aber genau das ist ja das Problem. Für die Bären, weil die bullishe Seite weiterhin imstande ist, die Handelsspanne von grob 11.400/11.700 Punkten zu halten. Für die Bullen aber noch mehr, denn das einzige, was ihnen aus der Patsche helfen würde, wäre ein Befreiungsschlag über das bisherige Jahres-Verlaufshoch von 11.692 Punkten. Nur fehlen dazu Kapitalreserven, Wille oder beides und die Antrittsrede von Präsident Trump am Freitagabend und die Aufkündigung bzw. Anweisung zur Neuverhandlung wichtiger Handelsabkommen lassen Ungemach ahnen. Immerhin ist der DAX nur so weit nach oben gelaufen, weil man a) hofft, vom Wachstumskuchen der USA einen Teil abzubekommen und weil b) der Euro unter Druck kam und so die euro-Exporteure unterstützte, weil man davon ausging, dass die USA jetzt den Wachstumsturbo starten werden und das zu höheren US-Zinsen und somit zu einem höheren US-Dollar führen müsse. Jetzt zweifelt man an beidem. Gut, beim DAX ist das bislang kaum sichtbar, aber der US-Dollar fiel zum Wochenstart und zog Euro/US-Dollar unangenehm deutlich nach oben. Und auch Gold war wieder gesucht und erreichte wieder das Vorwochenhoch. Dazu kam eine Wall Street, an der die meisten Indizes zwar nur ein kleines Minus hinlegten. Aber auch da konnte man nicht übersehen, dass die Bullen heftig in der Defensive zu tun haben. Dazu kam der Handelsverlauf des Montags beim DAX, der so manchen bullishen Akteur ein bisschen besorgter stimmen dürfte:

 

 

Der Index startete  mit einer Kurslücke nach unten, die noch unter das Tagestief vom Freitag führte. Ab 10 Uhr startete dann der Gegenangriff der bullishen Seite, die bald danach aber ins Stocken geriet. Als man sah, dass auch die Wall Street taumelte, ging der am Vormittag erzielte Raumgewinn wieder verloren. Was dazu führte, dass der DAX auf den Punkt genau dort schloss, wo er am Morgen gestartet war. Ein Doji also, der klar macht, dass das Kräfteverhältnis zwischen Bullen und Bären ausgeglichen ist. Mit dem Nachteil für die Bullen, weil sich ihr ohnehin kläglicher Sicherheitspuffer zu den kurzfristig entscheidenden, die Handelsspanne haltenden Unterstützungen sukzessive auflöst. So schloss der DAX erstmals seit Anfang Dezember unter der 20-Tage-Linie (11.562 Punkte) – wenn auch nur knapp. Die obere Begrenzung des Februar 2016-Trendkanals wurde nur mit sechs Punkten Abstand verteidigt. Was bleibt, ist das November-2015-Hoch bei 11.431 Punkten und die untere Begrenzung der seit Mitte Dezember dominierenden Handelsspanne bei 11.400 Zählern. Darunter drohen (für die Bullen) bzw. locken (für die Bären) 600 Punkte Abwärtspotenzial bis an die Supportzone 10.800/10.826 Punkte. Und je mehr die bullishe Seite abwehren muss, desto mutiger dürften die Bären werden, zumal sie darauf hoffen können, entweder von einem weiter anziehenden Euro oder einer kippenden Wall Street Schützenhilfe zu bekommen. In diesem Umfeld stehen Long-Positionen weiterhin nicht auf der Agenda … und der Ankerpunkt Short bleibt, natürlich, bei Schlusskursen unter 11.400 Punkten.

 

Widerstände: 11.562 / 11.692 / 11.802 / 12.391

Unterstützungen: 11.539 / 11.431 / 10.826 / 10.705 / 10.495 / 10.474 / 10.262 / 10.093

 

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Der Boerse-Daily.de Wahrscheinlichkeits-Index gibt an, wie hoch die Chance (von 0% = "sehr unwahrscheinlich" bis 100% = "sehr wahrscheinlich") eingestuft wird, dass das vorgestellte Szenario eintritt.

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