Referenzkurse

Wahrscheinlichkeit

60 %

Autor

Ronald Gehrt
Charttechnik-Experte

DAX DAX: Weiter auf der Flucht nach vorne

Mittwoch, 25. Januar 2017

Wie lange geht das noch gut?

 

 

Es gelingt weiterhin, sich trotz der Tatsache, dass die Kreuzunterstützung aus 20-Tage-Linie und der oberen Begrenzung des mittelfristigen Aufwärtstrendkanals langsam höher läuft, um einen Bruch dieser Zone bei aktuell 11.544/11.568 Punkte herumzudrücken. Aber wie lange geht das noch gut? Die Wall Street stieg am Dienstag ebenfalls … nur ist dort ebenso unübersehbar, dass die bullishe Seite sich in aktiver Defensive versucht und hofft, sich nach oben absetzen zu können. Dabei hätte der DAX durch das moderate Plus des Dienstags auf Xetra-Basis nun wieder eine Chance, sich über das bisherige Jahres-Verlaufshoch bei 11.692 Punkten zu schieben, nur: Dieses am 11. Januar markierte Verlaufshoch war auch ein Ausbruch aus der vorherigen Handelsspane – und wurde dennoch sofort abgefangen. Würde der DAX nun z.B. 50 Punkte über die 11.692 laufen, wer wollte da unterstellen, dass es diesmal der endgültige Befreiungsschlag sei, während Euro/US-Dollar und Gold, wenngleich am Dienstag leicht gefallen, weiterhin deutlich machen, dass das Umfeld schwierig bleibt? Dass die bullishe Seite hier in einen Abwehrkampf verstrickt ist und die potenziellen Käufer nicht nur einfach mal Pause machen, lässt sich auch daran erkennen, dass zehn der Handelstage der bislang fünfzehn Tage währenden aktuellen Seitwärtsbewegung weiße Kerzen waren. Das heißt, der Schlusskurs lag doppelt so oft über dem Eröffnungskurs wie umgekehrt. Wenn der Index dann dennoch nicht nach oben laufen kann, ist das ein deutliches Signal dafür, dass man mit dem Aufkaufen von Verkaufsdruck völlig ausgelastet ist. Was dennoch nicht heißt, dass der DAX nach oben völlig blockiert wäre, denn:

 

 

Man versucht sich in die Phase der Quartalsbilanzen zu retten, die ab jetzt in den USA in ihre heiße Phase eintritt und auch in Deutschland nun deutlicher in Fahrt kommt. Man hofft auf „good news“, welche die DAX-Aktien dynamisch höher tragen und so einen Ausbruch nach oben zwingend machen. Dasselbe Spiel sehen wir zeitgleich an der Wall Street, wo man beim Dow Jones ohne erkennbare externe Gründe wieder in Richtung 20.000 lief und der technologielastige Nasdaq 100 im Vorfeld der Quartalsbilanzen von Schwergewichten wie Microsoft, Alphabet, Apple oder amazon.com einen neuen Schlussrekord markierte. Das kann klappen … aber es muss nicht. Immerhin bedingt das, dass die Investoren „the rumor“ kaufen … was oft damit endet, dass all diese Vorkäufer selbst dann, wenn ihre optimistischen Erwartungen erfüllt werden, „the fact“ verkaufen, sprich umgehend zusehen, dass sie ihre Gewinne ins Trockene bringen und dadurch die Kurse gleich wieder drücken. Für einen Long-Einstieg kann es daher weiterhin noch keinen fixierbaren Ankerpunkt geben. Auf der Short-Seite bleibt es, genauso wie die DAX-Handelsspanne wie zementiert wirkt, eisern bei der bisherigen Basis von Schlusskursen unter 11.400 Punkten.

 

Widerstände: 11.692 / 11.802 / 12.391

Unterstützungen: 11.568 / 11.544 / 11.431 / 10.826 / 10.705 / 10.503 / 10.474 / 10.262 / 10.093

 

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Der Boerse-Daily.de Wahrscheinlichkeits-Index gibt an, wie hoch die Chance (von 0% = "sehr unwahrscheinlich" bis 100% = "sehr wahrscheinlich") eingestuft wird, dass das vorgestellte Szenario eintritt.

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