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Wahrscheinlichkeit

50 %

Autor

Ronald Gehrt
Charttechnik-Experte

DAX DAX: Wo bleiben die Anschlusskäufe?

Montag, 30. Januar 2017

Der Markt tritt verdächtig früh auf der Stelle

 

 

Auf Wochenbasis wirkt der DAX tadellos. Der erfolgreichen Verteidigung der Supportlinie bei 11.431 Punkten in der vorvergangenen Woche folgte ein ordentliches Plus in der abgelaufenen Handelswoche, das den Index deutlicher von der oberen Begrenzung des Februar 2016-Aufwärtstrendkanals lösen konnte. Für die bullishe Seite, die, wie üblich bei steigenden Kursen, momentan die weit größere mediale Aufmerksamkeit genießt, sind 12.000 Punkte oder sogar das bisherige Allzeithoch bei 12.391 Zählern quasi ausgemachte Sache. Aber dass die momentan in der Überzahl befindliche bullishe Seite optimistisch ist, liegt in der Natur der Sache. Fakt ist, dass der DAX damit eine Widerstandszone aus den Zwischenhochs vom Frühjahr/Sommer 2015 bei 11.802/11.920 Punkten erreicht hat, während die Markttechnik (hier der Stochastik-Indikator) auf Wochenbasis deutlich in die überkaufte Zone eingetreten ist. Man setzt darauf, dass die jetzt einlaufenden Quartalsergebnisse der DAX-Unternehmen diesen Anstieg untermauern und weiter vorantreiben werden, aber das muss sich erst erweisen. Die begleitenden Assets ihrerseits zeigen noch keine zwingenden Impulse, die den Index unterstützen würden. So wurden Euro/US-Dollar und Gold zwar Richtung Wochenende unter Druck gesetzt, eine echte Wende nach unten ist bei beiden Assets aber noch nicht erreicht. Und an das Wall Street trat man am Freitag ebenso auf der Stelle wie hierzulande. Dazu der Blick auf den Chart auf Tagesbasis:

 

 

Dass die Vorwoche mit einem Plus endete, war ausschließlich der überraschenden Kaufwelle des Mittwochs zu verdanken. Vorher wie nachher trat der DAX auf der Stelle, was sofort die Frage aufwirft: Wo bleiben, nachdem er so die vorherige, wochenlange Handelsspanne nach oben verlassen hatte, die Anschlusskäufe? Da sollte nun zum Wochenstart nachgeliefert werden, ansonsten ist nicht auszuschließen, dass dieser Anstieg in eine Bullenfalle mündet, sprich der deutsche Leitindex wieder in die vorherigen Handelsspanne zurückfällt und dann charttechnisch schnell allerhand anbrennen kann. Immerhin haben sich die 20-Tage-Linie mit 11.621 Punkten und die obere Begrenzung des mittelfristigen Aufwärtstrendkanals mit 11.561 Zählern weiter nach oben geschoben, so dass der Sicherheitsabstand zu diesen Linien unverändert überschaubar ist. Und die Maßnahmen des neuen US-Präsidenten hängen wie ein Damoklesschwert über den Aktienmärkten – sie müssen nicht, können aber jederzeit zu Druck auf die Kurse führen. Wir bleiben dabei: Kleine, nicht zu aggressiv gehaltene Long-Positionen wären machbar, sollten aber mit einem gezielt engen Stop Loss bei 11.550 Punkten abgesichert sein. Im Fall von Schlusskursen unterhalb diesen Levels wäre für risikofreudige Trader bereits eine Basis für erste, kleine Short-Positionen gegeben, die sich unterhalb von 11.400 Zählern dann mit Zielrichtung 10.800 Punkte ausbauen ließen.

 

Widerstände: 11.920 / 12.391

Unterstützungen: 11.802 / 11.692 / 11.621 / 11.561 / 11.431 / 10.826 / 10.705 / 10.528 / 10.474 / 10.262 / 10.093

 

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Der Boerse-Daily.de Wahrscheinlichkeits-Index gibt an, wie hoch die Chance (von 0% = "sehr unwahrscheinlich" bis 100% = "sehr wahrscheinlich") eingestuft wird, dass das vorgestellte Szenario eintritt.

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