Referenzkurse

Wahrscheinlichkeit

50 %

Autor

Ronald Gehrt
Charttechnik-Experte

DAX DAX: Ausbruch abgefangen

Dienstag, 31. Januar 2017

Können die Bullen das wegstecken?

 

 

Das war also erst einmal nichts mit diesem Ausbruch „a la Brechstange“ am Mittwoch. Der 15-Minuten-Chart des DAX zeigt: Alles noch einmal von vorne … und das umgehend. Denn sonst wird der Ausbruch ebenso zum Bumerang wie der abgefangene Ausbruchsversuch nach unten Mitte des Monats am Ende in diesen Anstieg bis knapp 11.900 Punkte mündete. Die Inflation in Deutschland zog, wie gestern gemeldet, im Jahresvergleich per Januar um bereits 1,9 Prozent an. Aber selbst, wenn die Verbraucherpreise in der Eurozone (Meldung heute 11 Uhr) wie erwartet nach 1,1 Prozent im Dezember nun um 1,6 Prozent im Januar zulegen: Die EZB wird sich weiter herausreden, dass die Kerninflation nicht betroffen sei. Das billige Geld wird den bullishen Akteuren, vor allem den großen Adressen, also noch eine Zeitlang erhalten bleiben … auch, wenn man nun von Monaten und nicht mehr von Jahren sprechen dürfte. Und was die Quartalsbilanzen angeht: Hier darf man ja noch hoffen, die meisten Ergebnisse liegen im Gegensatz zu den USA noch nicht auf dem Tisch. Die nötigen Argumente könnte die bullishe Seite also noch hervorholen. Wenn da nicht die USA wären. Dort zerfällt die Hoffnung zu Staub, dass Donald Trump nicht nur seine Versprechungen wahrmachen, sondern das auch auf positive Resonanz stoßen würde … und diese Versprechen nicht nur zu Gunsten der US-Wirtschaft wirken, sondern auch Europa mitreißen könnten. Die Stimmung dort droht zu kippen. Und auch, wenn es gelang, größeren charttechnischen Flurschaden bei den US-Indizes am Montag abzuwenden: Die 20.000 im Dow Jones wurden erst einmal wieder unterboten. Und der DAX? Der verlor zwar „nur“ 132 Punkte. Aber der kurzfristige Chart zeigt:

 

 

Mehr hätten es auch nicht werden dürfen. Denn zum Handelsende setzte der Index auf das obere Ende der Kurslücke auf, die letzten Mittwoch durch den Ausbruch nach oben entstand. Würde sie geschlossen, wäre der Sicherheitsabstand zu den momentan entscheidenden Unterstützungen in Form der 20-Tage-Linie (11.625 Punkte) und der oberen Begrenzung des mittelfristigen Aufwärtstrendkanals (11.566 Punkte) dahin. Die bullishe Seite wäre heute also gefordert, zumal die jetzt bereits bearishen kurzfristigen Trader darauf hoffen, dass das „Omen“ in Form der im Tageschart zu sehenden negativen Divergenz des RSI-Indikators (der das neue Hoch des Index nicht durch ein eigenes neues Hoch bestätigte) sich zu ihren Gunsten auswirken wird. Heute ist Dienstag, ein traditionell volatiler Tag, der auch den Spitznamen „Turnaround Tuesday“ trägt. Doch wenn es zu einem markanten Richtungswechsel im Tagesverlauf käme: Zu wessen Gunsten wird er ausfallen? Das werden nun entscheidende Tage, die über Wochen richtungweisend wirken können. Es bleibt dabei: Kleine Long-Positionen sollten mit einem gezielt engen Stop Loss bei 11.550 Punkten abgesichert sein. Im Fall von Schlusskursen darunter wäre für risikofreudige Trader bereits eine Chance für eine kleine Short-Position gegeben, die sich unterhalb von 11.400 Zählern mit Zielrichtung 10.800 Punkte ausbauen ließe.

 

Widerstände: 11.802 / 11.920 / 12.391

Unterstützungen: 11.692 / 11.625 / 11.566 / 11.431 / 10.826 / 10.705 / 10.534 / 10.474 / 10.262 / 10.093

 

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Der Boerse-Daily.de Wahrscheinlichkeits-Index gibt an, wie hoch die Chance (von 0% = "sehr unwahrscheinlich" bis 100% = "sehr wahrscheinlich") eingestuft wird, dass das vorgestellte Szenario eintritt.

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