Referenzkurse

Wahrscheinlichkeit

55 %

Autor

Ronald Gehrt
Charttechnik-Experte

DAX DAX: Bullen ohne Überzeugung …

Freitag, 3. Februar 2017

… aber gerade jetzt wäre sie besonders nötig!

 

 

Das sieht nicht besonders positiv aus, was der DAX da in den letzten Tagen aufs Parkett bringt. Nach dem überraschenden und gerade deswegen so fulminanten Ausbruch aus der vorherigen Handelsspanne fielen die Anschlusskäufe unmittelbar am Folgetag aus, dann fand sich der Index zum Monatsultimo auf einmal unter dem Niveau wieder, von dem aus dieser Befreiungsschlag in der Woche zuvor gestartet war. Dass es gelang, den Index am Mittwoch wieder in den Bereich der Kurslücke zu heben, die durch diesen Anstieg des 25. Januar entstanden war, bot zwar eine Chance, diese Kurslücke als „geschlossen“ einzustufen und den Aufwärtsimpuls wieder aufzunehmen. Aber es fanden sich kaum Akteure, die dazu aktiv bereit waren. Das wiederum führte nun dazu, dass der DAX sich zwar weiterhin in dieser Zone aufhält, die kurzfristigen Zwischenhochs aber, wie dieser Chart auf 15-Minuten-Basis zeigt, immer ein Stückchen tiefer liegen als das vorherige. Die bullishe Seite müsste somit heute unbedingt wieder angreifen, um zu verhindern, dass man den Ausflug des DAX in die Widerstandszone 11.802/11.920 Punkte als Bullenfalle einzuordnen hätte. Wobei das im Fall weiter abrutschender Index-Notierungen das kleinere Problem wäre, denn:

 

 

Die Chance, sich einen Sicherheitsabstand zur Kreuzunterstützung aus 20-Tage-Linie (11.629 Punkte) und der oberen Begrenzung des mittelfristigen Aufwärtstrendkanals (11.583 Punkte) zu verschaffen, wurde damit erst einmal vertan: Der DAX klebt schon wieder in diesem sensiblen Bereich. Nun könnte man optimistisch denkend unterstellen, dass es dann eben im zweiten Anlauf klappen wird. Aber wenn sich ein Kurs von einer Unterstützung absetzt, um nach sehr kurzer Zeit doch wieder dort zu landen, reduziert sich die Zahl derer, die über die Hoffnung auf einen erneuten Anstieg hinaus bereit sind, selbst aktiv dazu beizutragen, naturgemäß. Und ein hartnäckig auf mehrwöchigen Hochs verbleibender Euro, ein schon wieder anziehender Goldpreis und eine Wall Street, die einfach nicht die Kraft hat, den Dow Jones wieder über die 20.000 zu bringen, sind keine Rahmenbedingungen, die diese Bereitschaft erhöhen würden. So ist das Risiko, dass der DAX diese Kreuzunterstützung bricht, sogar noch einen Tick höher als vor dem Ausbruchsversuch nach oben. Es bleibt dabei: Sollte der deutsche Leitindex diese Zone mit Schlusskursen unter 11.550 Punkten auf Basis der letzten abendlichen Indikation um 22 Uhr, wenn der DAX Future seinen Handel beendet, durchbrechen, wäre eine erste, kleine Short-Position zu erwägen, die sich ausbauen ließe, sollte der Index danach auch noch den Auffangbereich 11.400/11.431 Punkte unterschreiten. Kursziel dann: die Zone 10.800/10.826 Zähler. Ein überzeugendes Signal für den Long-Einstieg ist, wenn auch weniger chancenreich, nicht ausgeschlossen, wäre aber in der momentanen Situation nicht im Vorfeld durch einen Ankerpunkt fixierbar.

 

Widerstände: 11.629 / 11.692 / 11.802 / 11.920 / 12.391

Unterstützungen: 11.583 / 11.431 / 10.826 / 10.553 / 10.474 / 10.262 / 10.093

 

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Der Boerse-Daily.de Wahrscheinlichkeits-Index gibt an, wie hoch die Chance (von 0% = "sehr unwahrscheinlich" bis 100% = "sehr wahrscheinlich") eingestuft wird, dass das vorgestellte Szenario eintritt.

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