Referenzkurse

Wahrscheinlichkeit

60 %

Autor

Ronald Gehrt
Charttechnik-Experte

DAX DAX: Da hätte man wirklich mehr erwartet

Mittwoch, 8. Februar 2017

Die bullishe Seite nutzt ihre Chancen nicht

 

 

Die Gegenreaktion, die auf das erneute Eintreten in den mittelfristigen Aufwärtstrendkanal am Dienstag folgte, war deutlich magerer als der Kurssprung, mit dem die bullishe Seite reagierte, als sich in der Vorwoche dasselbe Problem erstmals gezeigt hatte. Und damit ist das Risiko, dass den Bullen ihre Verteidigungspositionen, die sich vor allem auf die Zone 11.400/11.431 Punkten konzentrieren dürften, um die Ohren fliegt, nicht unwesentlich gestiegen. Ein am Nachmittag auf neue Verlaufsrekorde laufender Dow Jones und ein wieder unter 1,07 gedrückter Euro/US-Dollar-Kurs wären taugliche Argumente für eine engagierte Gegenbewegung gewesen. Was kam, war indes nur eine Mini-Rallye, die den DAX am Morgen aber erst einmal aus erneutem Minus herausholen musste und die im dem Moment sofort wieder in Abgabedruck überging, als erkennbar wurde, dass es aus dem Durchmarsch der US-Indizes auf neue Hochs wohl nichts werden würde. Was blieb, war ein mageres Plus von 40 Punkten, das nicht ausreichte, um den DAX aus dem vom bisherigen Jahres-Verlaufshoch ausgehenden, ultra-kurzfristigen Abwärtstrend herauszuholen, den Sie hier im kurzfristigen Chartbild auf 15-Minuten-Basis sehen. Damit geht der DAX weiterhin mit einem Bein über dem Abgrund in den heutigen Handel:

 

 

Der DAX blieb aufgrund dieser mageren Gegenbewegung unter der oberen Begrenzung des mittelfristigen Trendkanals (11.600 Punkte) und der 20-Tage-Linie (11.627 Punkte). Die letzten Auffanglinien oberhalb der Unterstützungszone 10.800/10.826 Punkte bei 11.400/11.431 Zählern bleiben somit in unmittelbarer Reichweite. Die dünne Reaktion auf die grundsätzlich positiven Vorgaben von Wall Street und Euro, die am Dienstag niedriger als am Montag ausgefallenen Umsätze und der weiterhin stur abwärts weisende MACD erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass diese Zone um 11.400 Zähler tatsächlich bricht, nun erneut ein wenig. Durchaus möglich, dass sich hier etwas zusammenbraut. Den Stop Loss für bestehende, kleine Short-Positionen würden wir per heute Früh noch bei 11.710 Punkten belassen. Ebenso gälte weiterhin der Ankerpunkt von Closings unter 11.380 Punkten (immer bezogen auf die letzte abendliche Indikation per 22 Uhr, wenn auch der DAX Future schließt) für ein Aufstocken solcher Engagements. Die Kuh wäre für die Bullen erst einmal vom Eis, falls der DAX sich deutlicher und auf Schlusskursbasis über die 20-Tage-Linie retten könnte. Aber das sollte schnell gelingen, ansonsten dürfte die Zahl derer, die sich klammheimlich ins bearishe Lager verabschieden, zügig steigen.

 

Widerstände: 11.600 / 11.627 / 11.692 / 11.802 / 11.920 / 12.391

Unterstützungen: 11.431 / 10.826 / 10.571 / 10.474 / 10.262 / 10.093

 

Weitere Informationen zu DAX erhalten Sie im Morning Call von heute Morgen hier:

 

 

 

Produkte Long

Name Hebel Geld Brief % Tag Watchlist Trade
Open End Turbo Long auf DAX 10,0 12,05 12,06 -1,63 % Direkt handeln
Open End Turbo Long auf DAX 5,0 23,98 23,99 -0,83 % Direkt handeln

Produkte Short

Name Hebel Geld Brief % Tag Watchlist Trade
Mini Future Short auf DAX 10,0 12,14 12,15 +1,00 % Direkt handeln
Open End Turbo Short auf DAX 5,1 23,88 23,89 +0,55 % Direkt handeln

Der Boerse-Daily.de Wahrscheinlichkeits-Index gibt an, wie hoch die Chance (von 0% = "sehr unwahrscheinlich" bis 100% = "sehr wahrscheinlich") eingestuft wird, dass das vorgestellte Szenario eintritt.

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