Referenzkurse

Wahrscheinlichkeit

50 %

Autor

Ronald Gehrt
Charttechnik-Experte

DAX DAX: Wie lange bleiben die Investoren geduldig?

Mittwoch, 1. März 2017

Erneut liefert Donald Trump nichts Konkretes

 

 

Die mit Spannung erwartete und seitens der US-Aktienmärkte mit Vorschusslorbeeren bedachte Rede zur Lage der Nation durch den neuen US-Präsidenten ist gesprochen. Was bleibt ist die Erkenntnis, dass es keine neuen Erkenntnisse gibt. Denn letzten Endes klang das, was Donald Trump vor dem US-Kongress sagte, wie seine bisherigen Wahlkampfreden. Er gab sich zwar staatsmännisch und forderte alle US-Amerikaner auf, an einem Strang zu ziehen. Aber das war in diesem Rahmen auch zwingend, zumal er eine vorab formulierte Rede ablas, die für seine bekannten verbalen „Ausflüge“ keinen Raum ließ. Doch es blieb bei den üblichen Ankündigungen, auch 40 Tage nach seiner Vereidigung. Konkretes, seitens der Anleger vor allem zu den avisierten Steuersenkungen erhofft, blieb aus. Und damit fehlt es auch an einer Handhabe, um entscheiden zu können, ob nun ein Moment wäre, an dem man entweder beherzt und zuversichtlich weiter einsteigen oder im Gegenteil besser verkaufen sollte – denn dazu hätte man Fakten gebraucht. Die US-Aktienmärkte, aber in deren Schlepptau natürlich auch der DAX, werden daher weiterhin vom psychologischen Element geleitet: Bleibt die Geduld der Investoren mit Präsident Trump auch nach dieser Rede erhalten oder nicht?

 

 

Die auch in der Nacht gehandelten US-Index-Futures geben dahingehend noch keine klare Vorgabe. Es war zu erwarten, dass die Notierungen unmittelbar vor der Rede anziehen würden – und so kam es auch. Danach wurden diese Gewinne zum Teil wieder abgegeben – aber erst der reguläre Handel, vor allem der an der Wall Street, wird deutlich machen, ob man nun weiter die Regel „im Zweifel einfach weiter kaufen“ umsetzt oder nicht. Was bedeutet: Der DAX, der am Dienstag kaum verändert schloss, startet in einen eigentlich als Schlüsseltag ausgerufenen Handelstag ohne klare Vorgaben. Somit bleibt weiterhin nur der pragmatische Weg einer strikten Orientierung an charttechnischen Eckpunkten. Was hieße: Erst, wenn das bisherige Jahres-Verlaufshoch von 12.031 Punkten überwunden würde, wäre eine Konstellation gegeben, an der man sich vorsichtig an den Wiedereinstieg auf der Long-Seite machen könnte. Und erst, wenn zumindest die 20-Tage-Linie (11.802 Punkte) und die obere Begrenzung des mittelfristigen Aufwärtstrendkanals (11.745 Punkte) durchbrochen würden, wäre das Chance/Risiko-Verhältnis auf der Short--Seite für risikofreudige Trader ausreichend. Alles, was sich dazwischen abspielt, ist keine Basis, um die momentan durchaus zweckmäßige Neutralität zu verlassen.

 

Widerstände: 11.920 / 12.031 / 12.391

Unterstützungen: 11.893 / 11.802 / 11.745 / 11.681 / 11.431 / 10.826 / 10.711 / 10.474 / 10.262 / 10.093

 

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Produkte Long

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Open End Turbo Long auf DAX 10,0 12,28 12,29 +4,96 % Direkt handeln
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Produkte Short

Name Hebel Geld Brief % Tag Watchlist Trade
Open End Turbo Short auf DAX 10,0 12,18 12,19 -4,69 % Direkt handeln
Open End Turbo Short auf DAX 5,0 24,33 24,34 -2,41 % Direkt handeln

Der Boerse-Daily.de Wahrscheinlichkeits-Index gibt an, wie hoch die Chance (von 0% = "sehr unwahrscheinlich" bis 100% = "sehr wahrscheinlich") eingestuft wird, dass das vorgestellte Szenario eintritt.

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