Referenzkurse

Wahrscheinlichkeit

50 %

Autor

Ronald Gehrt
Charttechnik-Experte

DAX DAX: Kippt auch dieser Ausbruchsversuch?

Freitag, 3. März 2017

Gestern war kein guter Tag für die Bullen

 

 

Nein, das war gestern kein allzu guter Tag für die bullishen Akteure. Denn es scheint, als könnte sich das Szenario von Ende Januar und Ende Februar wiederholen: Ausbruchsversuch über die vorherigen Hochs, durch die Kurslücken und mangels logischer Argumente leicht als „mit der Brechstange“ vorgenommen zu erkennen. Am Folgetag ein Doji, der deutlich macht, dass Gewinnmitnahmen die auf den Ausbruch folgenden Anschlusskäufe egalisierten. Und dann noch eine schwächere Tendenz Richtung Abend, wie hier anhand des 15-Minuten-Chart des DAX Future, beginnend mit dem letzten Rallyeschub, zu sehen. Und wieder sieht das Ganze, wie schon Ende Februar, unschön nach einer Toppbildung im zeitlichen Mikrokosmos aus, die dann wohl richtig für Probleme auf der bullishen Seite sorgen würde, wenn der Index unter das Februar-Hoch von 12.031 Punkten abgleiten würde … was nun jederzeit passieren könnte. Würde es dazu kommen, wäre das Risiko, dass damit der dritte Versuch, sich mit aller Macht nach oben abzusetzen, scheitert. Dann könnte der Bereich um 11.850 Punkte, von dem aus diese Attacke startete, schnell wieder erreicht werden. Und das wäre für das bullishe Lager ein psychologisches Waterloo, denn wer glaubt, dass da dann noch irgendwer kurzfristig einen vierten Anlauf unternehmen wollte? Und wenn sich erst einmal der Gedanke breitmacht, dass nach oben ein Deckel drauf sein könnte und es daher jetzt vielleicht besser sei, die Segel zu streichen, könnten viele zugleich versuchen, zu verkaufen … und kaum jemand breit sein, dieses Angebot auf der Käuferseite aufzufangen.

 

 

Hinzu kommt, dass der DAX heute eine gewisse Hypothek mit dem Absender der Wall Street wegstecken müsste. Denn beim Dow Jones, wo man die 21.000er-Marke gerade am Mittwoch mit großem Schwung überboten hatte, musste diese gestern gleich verteidigt werden. Damit hatte man wohl nicht gerechnet – und wenngleich es gelang, den Dow Jones eine Winzigkeit über der 21.000 zu halten: Von Käufern, die 100 Punkte unter dem Vortages-Schlusskurs begeistert die Chance zum Einstieg nutzen wollten, war nichts zu sehen. Ob der gestrige Doji das Signal zum erneuten Abverkauf der vorherigen DAX-Rallye sein wird, ist natürlich noch nicht sicher. Würde der Index heute einfach weiter nach oben davonziehen, wäre die Gefahr erst einmal gebannt. Aber für den Moment ist die Lage nicht unkritisch, daher würden wir sogar dazu neigen, eventuell vorhandene, risikofreudige kleine Long-Positionen mit der engeren der gestern in den Raum gestellten Variante abzusichern, d.h. den Stop Loss hauteng bei 11.950 Punkten anzusiedeln. Denn kippt das Ganze, wäre man besser ggf. zu früh ausgestoppt und müsste neu ansetzen, bevor man unnötig weit mit nach unten mitgeschleppt würde.

 

Widerstände: 12.083 / 12.391

Unterstützungen: 12.031 / 11.920 / 11.893 / 11.802 / 11.787 / 11.692 / 11.431 / 10.826 / 10.731

 

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Produkte Long

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Open End Turbo Long auf DAX 10,0 11,53 11,54 0,00 % Direkt handeln
Open End Turbo Long auf DAX 5,0 23,07 23,08 0,00 % Direkt handeln

Produkte Short

Name Hebel Geld Brief % Tag Watchlist Trade
Open End Turbo Short auf DAX 10,0 11,52 11,53 0,00 % Direkt handeln
Mini Future Short auf DAX 5,0 22,97 22,98 0,00 % Direkt handeln

Der Boerse-Daily.de Wahrscheinlichkeits-Index gibt an, wie hoch die Chance (von 0% = "sehr unwahrscheinlich" bis 100% = "sehr wahrscheinlich") eingestuft wird, dass das vorgestellte Szenario eintritt.

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