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Wahrscheinlichkeit

50 %

Autor

Ronald Gehrt
Charttechnik-Experte

DAX DAX: Jetzt ist nichts unmöglich

Montag, 6. März 2017

Völlig offener Start in die Woche

 

 

Betrachtet man sich ausschließlich das längerfristige Bild des DAX auf Wochenbasis, sieht alles tadellos aus. Mit dem kräftigen Wochenplus von knapp zwei Prozent hat sich der deutsche Leitindex nun doch deutlicher von der oberen Begrenzung des mittelfristigen Aufwärtstrendkanals absetzen können, die Widerstandszone 11.802/11.920 Punkte ist bezwungen, nachdem es eine Woche zuvor noch recht kritisch aussah. Nur im Hintergrund, außerhalb des mittelfristigen Chartbildes, läuten leise die Alarmglocken vor sich hin. Denn auch, wenn man an der Wall Street so tut, als befände man sich in der besten aller Welten, steuern die Aktienindizes dort auf Tage zu, an denen sich viele immens wichtige Entscheidungen auf zeitlich engstem Raum ballen: Am 14. März treffen sich erstmals die Kanzlerin und Donald Trump. Am 15. März entscheidet die US-Notenbank über die Leitzinsen. Zum selben Zeitpunkt endet die Übergangsfrist des nur provisorischen US-Staatshaushalts. Und am 17. März findet dann der dreifache Hexensabbat statt, der Abrechnungstermin für Optionen und Futures an der Terminbörse – in den USA ebenso wie in Europa. Diese Termine sind nahe – und dass dahingehend von Nervosität herzlich wenig zu spüren ist, ist nicht ungefährlich. Denn die US-Börsen preisen unübersehbar ein Best Case-Szenario ein … obwohl davon bislang nur Hoffnungen existieren. Noch zeigt sich der DAX auch auf Tagesbasis bullish, aber …

 

 

Da stellt sich weiterhin die Frage, ob sich die Szenarien von Ende Januar und Ende Februar wiederholen. Bislang sind die Ähnlichkeiten verblüffend. Zum dritten Mal in relativ kurzer Zeit sehen wir nun einen Ausbruch über die vorherigen Hochs mit einer langen weißen Kerze, die zeigt, dass die Anleger da von einer Kaufwelle überrumpelt wurden, ohne aber auf den Zug aufzuspringen. Denn jedes Mal kam es am Folgetag und dem Tag darauf zu einer Stagnation des DAX auf dem höheren Niveau – so auch diesmal. Dass der RSI derweil keines der jeweils neuen Rallye-Hochs des Jahres mit eigenen Hochs bestätigt hat, d.h. gleich mehrfach negative Divergenzen zeigt, ist ein Warnsignal, dass diese Auswärtsbewegung jederzeit abrupt enden könnte. Das muss nicht so kommen, aber wir würden dennoch momentan lieber zu vorsichtig als zu gelassen agieren. Auch, wenn der DAX durch eine im Dezember etablierte Aufwärtstrendlinie und die 20-Tage-Linie bei 11.845 bzw. 11.806 Punkten gestützt würde, würden wir lieber zu früh als zu spät aus dem Markt gehen, falls sich die Szenarien von Ende Januar und Ende Februar wiederholen sollten, indem es nun heute und/oder morgen zu stärkerem Abgabedruck käme. Ein hautenger Stop Loss von 11.950 Punkten erscheint auch deswegen nicht zu eng, weil auffällig war, wie intensiv bemüht man am Freitag war, den DAX ja nicht unter die 12.000er-Marke rutschen zu lassen. Käme es doch dazu, könnte der Impuls recht schnell und deutlich ausfallen, daher lieber neu ansetzen müssen, falls man dann doch unglücklich ausgestoppt würde, als zu weit nach unten mitgeschleift zu werden.

 

Widerstände: 12.083 / 12.391

Unterstützungen: 12.031 / 11.920 / 11.845 / 11.806 / 11.802 / 11.480 / 11.400 / 10.826 / 10.800 / 10.741

 

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Produkte Long

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Open End Turbo Long auf DAX 10,0 12,34 12,35 +24,26 % Direkt handeln
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Mini Future Short auf DAX 10,1 12,11 12,12 -16,71 % Direkt handeln
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Der Boerse-Daily.de Wahrscheinlichkeits-Index gibt an, wie hoch die Chance (von 0% = "sehr unwahrscheinlich" bis 100% = "sehr wahrscheinlich") eingestuft wird, dass das vorgestellte Szenario eintritt.

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