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Wahrscheinlichkeit

50 %

Autor

Ronald Gehrt
Charttechnik-Experte

DAX DAX: Die Deutsche Bank drückt aufs Gemüt

Dienstag, 7. März 2017

Noch halten die kurzfristigen Unterstützungen

 

 

Der Start in die Woche war alles andere als erfreulich. Die erneuten Umstrukturierungspläne der Deutschen Bank drückten aufs Gemüt. Eine Kapitalerhöhung um stolze acht Milliarden, erneutes Stühlerücken in der Vorstandsetage, das kumulierte sich zu einem Minus von fast acht Prozent in der Aktie. Bedenkt man die große psychologische Relevanz der Deutschen Bank für den Gesamtmarkt, ist ein Minus von knapp 70 Punkten im DAX recht moderat. Das kritische Bild eines Ausbruchs auf neue Verlaufshochs, die dann umgehend auf Verkaufsdruck treffen, bleibt indes erhalten … und das zum dritten Mal in relativ kurzer Zeit. Es mag die Zuversicht der bullishen Seite zwar aufrechterhalten, dass es danach jeweils gelang, erneute Anläufe nach oben zu unternehmen. Aber den Investoren ist zweierlei klar: Zum einen sind kurzfristig entscheidende Unterstützungslinien bereits sehr nahe gerückt, so dass ein schwacher Tag ausreichen könnte, um die Chance eines erneuten Aufwärtsimpulses zu torpedieren. Zum anderen kommt jetzt eine Phase immens wichtiger Entscheidungen: Die EZB-Sitzung am Donnerstag, das Treffen Merkel/Trump am 14. März, die US-Notenbankentscheidung am 15. März, der große Verfalltermin an der Terminbörse am 17. März. Das dürfte die Zahl zusehends nervös werdender Investoren erhöhen – umso wichtiger wäre es daher, mit einem intakten, kurzfristigen Aufwärtstrend in diese Phase zu gehen.

 

 

Die Chance, die Grundstimmung der Marktteilnehmer optimistisch zu halten, muss jedoch zügig genutzt werden. Die kurzfristig entscheidenden Unterstützungsmarken im Form der Dezember-Aufwärtstrendlinie und der knapp darunter verlaufenden 20-Tage-Linie (11.829 Punkte) liegen nahe. Würde es gelingen, dem DAX einen erneuten Schub nach oben zu „verpassen“, wäre damit die Chance gegeben, auch im Fall einiger negativer Nachrichten den Trend zu halten. Ob das indes gelingt, können erst die kommenden Tage weisen. Dass wir den Stop Loss mit 11.950 Punkten gezielt eng platziert hatten, bedeutet, jetzt erst einmal wieder aus einer neutralen Haltung heraus agieren zu können, was in einer derart offenen Situation von Vorteil ist, weil man so nicht zur Favorisierung einer bestimmten Ausbruchsrichtung neigt. Hier bereits im Vorfeld Ankerpunkte für den Wiedereinstieg festzulegen, wäre wenig sinnvoll. Da gälte es schlicht abzuwarten, wann und wie die kurzfristigen Chartmarken auf der Oberseite (12.083 Punkte) und der Unterseite (11.829 Punkte) überkreuzt werden. wir bleiben dran, warten wir jetzt erst einmal ab, wie sich der heutige Dienstag entwickelt!

 

Widerstände: 12.031 / 12.083 / 12.391

Unterstützungen: 11.893 / 11.829 / 11.802 / 11.703 / 11.480 / 11.400 / 10.826 / 10.800 / 10.750

 

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Der Boerse-Daily.de Wahrscheinlichkeits-Index gibt an, wie hoch die Chance (von 0% = "sehr unwahrscheinlich" bis 100% = "sehr wahrscheinlich") eingestuft wird, dass das vorgestellte Szenario eintritt.

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