Referenzkurse

Wahrscheinlichkeit

50 %

Autor

Ronald Gehrt
Charttechnik-Experte

DAX DAX: Fallen heute die Würfel?

Donnerstag, 9. März 2017

Aber mit der EZB-Sitzung ist es noch nicht vorbei

 

 

Auch, wenn die heutige EZB-Entscheidung um 13:45 Uhr und die noch wichtigere Pressekonferenz um 14:30 Uhr nur der Beginn einer ganzen Reihe von wichtigen Terminen in der kommenden Woche ist, man konnte am Kursverlauf des DAX sehen, dass die Marktteilnehmer zusehends unruhig werden. Dieser Chart auf Fünf-Minuten-Basis zeigt den deutschen Leitindex seit Wochenbeginn. Sie sehen: Die Handelsspanne war am Mittwoch gegenüber den beiden Vortagen zwar nur unwesentlich größer. Aber sie wurde öfter und schneller ausgelotet als zuvor. Nach einem Start im Minus wurden die Abschläge kurz nach Handelsbeginn blitzschnell aufgeholt, in ein Plus verwandelt und die 12.000er-Marke überwunden. Zur Mittagszeit sackte der DAX ohne besondere Nachrichten aber wie vom Blitz gefällt wieder nach unten, nur, um die Abschläge am Nachmittag wieder aufzuholen. Am Ende ging es aus wie das Hornberger Schießen, mit einer Veränderung gegenüber dem Xetra-Schlusskurs des Dienstags, die man mit der Lupe suchen musste. Was aber blieb ist der Eindruck, dass die Anleger wissen, dass die EZB heute viel falsch machen könnte. Denn es geht um die Frage, ob man dort nun auf die deutlich gestiegene und sich um zwei Prozent offenbar festsetzende Inflation reagiert oder weiter stur die Politik des „billigen Geldes“ fortsetzt. Letzteres wäre zwar auf den ersten Blick für DAX & Co. positiv, weil ein mehrheitlich negatives Renditeniveau am Anleihemarkt keine Konkurrenz für Aktien sein kann. Aber die zunehmende Irritation über das Verhalten der EZB und das trotz der niedrigen Zinsen ausbleibende Wachstum stellen Problempotenzial dar, das sich negativ auf das Wachstum und die Aktien auswirken kann. Hinzu kommt:

 

 

Der Chart auf Tagesbasis zeigt, dass der bullishen Seite der Spielraum nach unten ausgeht, weil der DAX nun schon fünf Tage nach dem Ausbruchsversuch des 1. März keine Anschlusskäufe sieht und sich dadurch die beiden kurzfristig entscheidenden Leitlinien, die Dezember-Aufwärtstrendlinie und die 20-Tage-Linie bei 11.984 bzw. 11.871 Punkten, in unmittelbarer Reichweite bewegen. Da darf also heute nichts schiefgehen – kann es aber. Solange indes vollkommen offen ist, was a) die EZB sagen wird und b) wie dies dann von den Marktteilnehmern aufgenommen wird, wäre es Unsinn, sich jetzt der neutralen Position zu begeben und ausgerechnet am Morgen eines solchen Tages, an dem womöglich die Würfel in Bezug auf den kurzfristigen Trend fallen, eine neue Position einzugehen. Sich deutlich nach oben abzusetzen wäre ebenso möglich wie der Bruch des Dezember-Trendlinie, so gesehen wäre es dringend zu raten, erst einmal abzuwarten, wie dieser Handelstag verläuft. Morgen wissen wir mehr – und sehen dann womöglich auch eine griffige Basis für eine Neupositionierung im Index.

 

Widerstände: 12.031 / 12.083 / 12.391

Unterstützungen: 11.894 / 11.871 / 11.802 / 11.703 / 11.480 / 11.400 / 10.826 / 10.800 / 10.767

 

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Der Boerse-Daily.de Wahrscheinlichkeits-Index gibt an, wie hoch die Chance (von 0% = "sehr unwahrscheinlich" bis 100% = "sehr wahrscheinlich") eingestuft wird, dass das vorgestellte Szenario eintritt.

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