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Wahrscheinlichkeit

50 %

Autor

Ronald Gehrt
Charttechnik-Experte

DAX DAX: Trendentscheidung unvermeidlich

Freitag, 10. März 2017

Bewegen die US-Arbeitsmarktdaten den DAX?

 

 

Das gestrige EZB-Statement hätte beim DAX Berge versetzen können, im positiven oder auch im negativen Sinne. Aber die Voraussetzung wäre gewesen, dass EZB-Präsident Mario Draghi in irgendeiner Weise auf die deutlich gestiegene Inflation in Deutschland und der Eurozone reagiert hätte. Was er jedoch nicht tat, alles blieb beim alten, inklusive der fragwürdigen, aber vom Markt „geschluckten“ Begründung, dass a) nur die Kerninflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie zähle (die momentan erst bei +0,9 Prozent liegt) und b) eine solche Inflationsbelebung mittelfristig vorliegen müsse, bevor man da reagieren werde. Man versuchte sich zwar kurz an einem Ausflug über 12.000 Punkte-Marke. Aber das passierte zum einen deutlich nach dem Ende der EZB-Pr4essekonferenz, zum anderen wurde dieser Versuch, den DAX nach oben zu bekommen, sofort wieder abverkauft. Was bleibt, ist ein Bild, das auf 60-Minuten-Basis zeigt, dass der DAX sich einerseits oberhalb des Januar-Hochs und einer ganz kurzfristigen Aufwärtstrendlinie hält, andererseits aber noch unterhalb des Februar-Hochs festhängt. Die gesamte bisherige Woche wurde somit von einer Seitwärtsbewegung bestritten, deren Handelsspanne von weniger als einem Prozent deutlich macht: Wer hier kurzfristig neutral ist, verpasst nichts. Und:

 

 

Auch auf Tagesbasis könnte man nicht ohne zu raten absehen, wie es weitergeht. Dass die Umsätze am Mittwoch und Donnerstag wieder auf ein recht ordentliches Niveau gestiegen sind, ohne dass der DAX sich dabei nennenswert vom Fleck bewegte, macht klar, dass die Zahl derer, die da nun um die kurzfristige Trendentscheidung ringen, zunimmt – aber bislang niemand die Nase vorn hat. Der Index notiert zwar weiterhin über der Dezember-Aufwärtstrendlinie bei 11.915 und der 20-Tage-Linie bei 11.887 Punkten. Aber er kann sich von ihr andererseits auch nicht lösen. Und auch die Markttechnik in Form des MACD-Indikators macht deutlich, dass die Chancen jetzt 50:50 stehen, indem der Indikator aktuell auf Höhe seiner Signallinie nahezu seitwärts läuft. An potenziellen Auslösern, um diese Patt-Situation aufzulösen, wird es nicht mangeln. Schon heute um 14:30 Uhr stehen die US-Arbeitsmarktdaten an. Am kommenden Dienstag folgt das Treffen zwischen Kanzlerin und US-Präsident, dann steht die US-Notenbanksitzung an und in genau einer Woche ist „dreifacher Hexensabbat“, der Abrechnungstermin an der Terminbörse. Langweilig wird es also in Zukunft nicht, aber da mit einer Positionierung vorzugreifen hieße zu raten … und das empfiehlt sich an der Börse nun wirklich nicht. Kurzfristig bleibt es bei unserer neutralen Haltung.

 

Widerstände: 12.031 / 12.083 / 12.391

Unterstützungen: 11.915 / 11.887 / 11.802 / 11.480 / 11.400 / 10.826 / 10.800 / 10.775

 

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Der Boerse-Daily.de Wahrscheinlichkeits-Index gibt an, wie hoch die Chance (von 0% = "sehr unwahrscheinlich" bis 100% = "sehr wahrscheinlich") eingestuft wird, dass das vorgestellte Szenario eintritt.

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