Referenzkurse

Wahrscheinlichkeit

50 %

Autor

Ronald Gehrt
Charttechnik-Experte

DAX DAX: Jetzt werden die Würfel fallen!

Montag, 13. März 2017

Eine Woche voller trendentscheidender Termine

 

 

Der Blick auf die abgelaufene Handelswoche zeigt: Wirklich viel los war nicht. Eine Handelsspanne um die 150 Punkte und ein Minus im Wochenvergleich von 0,5 Prozent – na und? Der Haken dabei: Das bedeutete, dass die Anschlusskäufe auf den Ausbruchsversuch nach oben, der am 1. März aus dem Nichts kam, weiterhin ausgeblieben sind. Man könnte zwar argumentieren, dass es ja auch noch weiter hätte abwärts gehen können. Aber auch so ist das Bild schon wieder wacklig. Die Chance, sich von der jetzt zur Unterstützung gewordenen Zone 11.800/11.920 Punkte abzusetzen, ist vertan. Und obwohl die EZB ihren Kurs des billigen Geldes stur beibehält und die US-Arbeitsmarktdaten stark ausfielen, blieben die Käufer fern. Wobei das am Freitag auch darauf basierte, dass die US-Indizes selbst nicht allzu freudig auf die hohe Zahl neu geschaffener Arbeitsplätze im Februar reagierten, weil dies das Risiko birgt, dass die US-Notenbank die Schlagzahl ihrer Leitzinsanhebungen erhöhen könnte. Und weil der Euro zum US-Dollar stieg statt, wie man hätte erwarten können, zu fallen. Was auch daran liegen kann, dass Gerüchte aufkamen, die EZB habe am Donnerstag über die Möglichkeit diskutiert, die Leitzinsen vielleicht schon vor dem Ende der Anleihekäufe anzuheben. Eine müde Wall Street, ein steigender, den Export negativ beeinflussender Euro: Kein Wunder, dass man sich zurückhielt. Aber charttechnisch wären Käufe jetzt dringend nötig, wie der DAX-Chart auf Tagesbasis zeigt:

 

 

Denn hier sehen wir, dass der deutsche Leitindex durch diesen Käuferstreik wieder an der Dezember-Aufwärtstrendlinie bei 11.935 Punkten klebt. Und die zweite Leitlinie der Aufwärtsbewegung, die 20-Tage-Linie, wartet nur 35 Punkte darunter. Die Bullen-Attacke des 1. März hat ihr Ziel somit verfehlt, dem Index einen Sicherheitspuffer nach unten zu verleihen. Und dass dieses Wassertreten unter hohen Umsätzen abläuft, macht deutlich, dass die Marktteilnehmer sehr wohl wissen, dass es jetzt um „Sekt oder Selters“ geht. Denn in dieser neuen Woche geben sich immens wichtige Termine die Klinke in die Hand. Das Treffen Merkel/Trump morgen kann das Klima zwischen den USA und Europa prägen. Übermorgen stehen mit der Wahl in den Niederlanden, der US-Notenbank-Entscheidung und dem Ende der „Schonfrist“ bezüglich der Schuldenobergrenze im US-Staatshaushalt gleich drei wichtige Ereignisse an. Und nur kurz danach, am Freitag, ist der „dreifache Hexensabbat“, der Verfalltermin für Index-Futures und Aktien- sowie Index-Optionen an den Terminbörsen weltweit. Das macht klar: Diese Woche wird mit einer kurzfristigen Trendentscheidung beim DAX enden, die womöglich dann auch mittelfristig relevant wird. Nur in welche Richtung der Ausbruch erfolgen wird, könnte heute noch niemand sagen. Klar, dass wir da zumindest per heute Früh unsere sichere Bank der Neutralität nicht verlassen. Schlusskurse über 12.100 und damit auf neuen Jahreshochs wären grundsätzlich ebenso eine potenzielle Basis für eine Neupositionierung wie ein mit Closings unter 11.850 Punkten hinreichend deutlicher Bruch der Unterstützungszone 11.900/11.935 Punkte. Aber diese Marken bereits als Ankerpunkte zu fixieren wäre nicht sinnvoll, dazu ist diese Woche zu unberechenbar. Wir prüfen und wägen das jeden Morgen neu anhand der dann vorliegenden Situation ab!

 

Widerstände: 12.031 / 12.083 / 12.391

Unterstützungen: 11.935 / 11.902 / 11.802 / 11.480 / 11.400 / 10.826 / 10.800 / 10.784

 

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Produkte Long

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Der Boerse-Daily.de Wahrscheinlichkeits-Index gibt an, wie hoch die Chance (von 0% = "sehr unwahrscheinlich" bis 100% = "sehr wahrscheinlich") eingestuft wird, dass das vorgestellte Szenario eintritt.

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