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Wahrscheinlichkeit

50 %

Autor

Ronald Gehrt
Charttechnik-Experte

DAX DAX: Ab jetzt geht es rund!

Dienstag, 14. März 2017

Merkel/Trump-Treffen verschoben – aber nicht aufgehoben

 

 

Dass das Treffen zwischen Kanzlerin Merkel und Donald Trump wetterbedingt auf Freitag verschoben wurde, mag den Tradern eine kurze Schonfrist bringen. Aber viel Zeit um durchzuatmen ist nicht. Morgen kommt es trotzdem Schlag auf Schlag. Die US-Schuldenobergrenze wird wieder in Kraft treten und noch ist offen, wie man das Problem zu lösen gedenkt, das Trumps Wirtschaftsplänen einen Stock in die Speichen werfen würde. Die US-Notenbank wird entscheiden, in den Niederlanden wird gewählt. Jedes einzelne dieser Ereignisse hätte schon das Potenzial, die Aktienmärkte kräftig zu bewegen. Alle zusammen könnten wie Dynamit wirken, wenn sie entweder durchweg positiv oder durchweg negativ aufgenommen würden. Und am Freitag wartet dann noch der große Verfalltermin an den Terminbörsen und das dann angesetzte Treffen von Trump und Merkel, dessen Ergebnisse dann auch noch auf einen in Deutschland sehr wahrscheinlich bereits geschlossenen Markt treffen werden, so dass eine Reaktion erst am Montag möglich wäre. Das ist genug Nahrung für Nervosität. Und dementsprechend wäre es wahrscheinlich, dass das Wassertreten, das sich am Montag noch fortgesetzt hatte, schon heute ein Ende findet, weil eines der beiden Lager vorprescht. Typischer wäre, dass die bullishe Seite versucht, sich mit der Brechstange einen Risikopuffer zu den kurzfristig entscheidenden Unterstützungen zu verschaffen. Zwingend wäre dieses Szenario aber nicht. Noch sieht es im kurzfristigen Chartbild auf 15-Minuten-Basis nach einer Toppbildung aus, die nur noch nicht vollendet wurde, weil der Balanceakt über der am 1. März gerissenen Kurslücke noch gelingt. Aber der Chart auf Tagesbasis zeigt, dass diese Kurslücke nicht das einzige Problem der bullishen Seite ist:

 

 

Es gelingt weiterhin nicht, den Index von den kurzfristig entscheidenden Unterstützungslinien zu lösen. Der DAX schloss nur minimal über der Dezember-Aufwärtstrendlinie (11.960 Punkte) und weiterhin in unmittelbarer Schlagdistanz zur 20-Tage-Linie (11.913 Punkte). Ein einziger, kräftigerer Verkaufsimpuls würde die bearishe Seite in eine tadellose Ausgangslage bringen. Denn würden diese Marken erst einmal fallen, wäre mit Anschlussverkäufen zu rechnen. Immerhin wäre der bearishe Lohn einer erfolgreichen Short-Attacke ein charttechnischer Abwärtsspielraum bis in den Bereich 11.400/11.480 Punkte – da würden dann wohl viele Trader auf den Zug aufspringen. So betrachtet wird es wohl schon heute spannend, denn dass beide Seiten im Vorfeld derart wichtiger Termine imstande wären, in Deckung zu bleiben, wäre ungewöhnlich. Hier aber bereits im Vorfeld Ankerpunkte für eine mögliche Neupositionierung festzulegen, wäre ein unnötiges Risiko. Da wird es sehr darauf ankommen, wie der deutsche Leitindex entsprechende Widerstände oder Unterstützungen quert. Da muss tagesaktuell abgewogen und entschieden werden, aber da wir ja börsentäglich vor Handelsstart für Sie parat stehen, verpassen Sie dahingehend nichts.

 

Widerstände: 12.031 / 12.083 / 12.391

Unterstützungen: 11.960 / 11.913 / 11.802 / 11.480 / 11.400 / 10.826 / 10.800 / 10.793

 

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Der Boerse-Daily.de Wahrscheinlichkeits-Index gibt an, wie hoch die Chance (von 0% = "sehr unwahrscheinlich" bis 100% = "sehr wahrscheinlich") eingestuft wird, dass das vorgestellte Szenario eintritt.

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