Referenzkurse

Wahrscheinlichkeit

55 %

Autor

Ronald Gehrt
Charttechnik-Experte

DAX DAX: Noch hält die entscheidende Zone

Donnerstag, 10. August 2017

Können die Bullen das Ruder noch herumreißen?

 

 

Die besorgniserregende verbale Eskalation zwischen Nordkorea und den USA, manifestiert in der aggressiven Drohung des US-Präsidenten am Dienstagabend, sorgte zwar an den europäischen Märkten für Abgabedruck. Aber ausgerechnet an der Wall Street blieb man gelassen. Das mag auf dem dort weit verbreiteten Selbstverständnis fußen, die mächtigste und stärkste Nation der Welt zu sein, so, wie es Trump selbst am Mittwoch noch einmal betonte – wie üblich via Twitter. In Europa erkennt man, dass die verbale Konfrontation jetzt einen Gipfel erreicht hat, der leicht zur Ausweitung in die Zone militärischer Aktionen führen kann. In den USA sehen viele – beileibe nicht alle - das als problemlos an, trotz der Erfahrungen der vergangenen Jahrzehnte mit dergleichen „Abenteuern“. Die Wall Street blieb gelassen, anfängliche, etwas größere Abgaben wurden zum Handelsende minimiert. Das birgt auch für den DAX die Chance, die am Mittwoch zum fünften Mal in neuen Handelstagen getestete Unterstützungszone 12.850/12.049 Punkte zu verteidigen. Mehrfach gelang es jetzt, im Bereich von 12.100 Zählern wieder nach oben zu drehen – und die entscheidenden kurzfristigen Hürden bleiben damit in Reichweite: Die obere Begrenzung der Ende April entstandenen Kurslücke und die Zwischentiefs von Ende Juni und Anfang Juli sowie die 20-Tage-Linie im Bereich 12.289/12.319 Punkte, darüber dann die am Mittwoch bis auf 12400 Punkte nach unten gelaufene Juni-Abwärtstrendlinie.

 

 

Aber auch, wenn man sich von der Zuversicht der US-Anleger nachbörslich ein wenig anstecken ließ und der DAX Future zum Handelsende, das um 22 Uhr zeitgleich mit dem Handelsende in den USA liegt, noch einmal anzog, so dass die letzte Indikation des DAX bei 12.176 Punkten 22 Zähler über dem Xetra-Handelsende lag: Noch ist hier alles offen, die kurzfristig entscheidende Supportzone ebenso in Schlagdistanz wie ein Ausbruch nach oben. Und auch hinsichtlich der Einflussfaktoren Wall Street und Euro/US-Dollar ist kurzfristig ein Patt gegeben, das sich erst auflösen muss. Was aber eher früher als später passieren dürfte, denn die zunehmende Nervosität der Akteure fordert eine Entscheidung ein. Die Ankerpunkte bleiben dieselben: Long bei Schlusskursen über 12.450 Punkten, Short bei Closings unter 11.850 Zählern, je nach Gesamtsituation auch schon unter 12.050 Punkten. Den Stop Loss für bestehende Short-Trades würden wir parallel zur heute auf etwa 12.385 Punkte nach unten laufenden Juni-Abwärtstrendlinie wieder leicht auf jetzt 12.400 Punkte senken.

 

Widerstände: 12.314 / 12.391 / 12.399 / 12.678 / 12.951

Unterstützungen: 12.289 / 12.049 / 11.941 / 11.900 / 11.850 / 10.826 / 10.800

 

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Produkte Long

Name Hebel Geld Brief % Tag Watchlist Trade
Open End Turbo Long auf DAX 10,0 13,01 13,02 -2,33 %
Mini Future Long auf DAX 5,0 26,02 26,03 -0,91 %

Produkte Short

Name Hebel Geld Brief % Tag Watchlist Trade
Open End Turbo Short auf DAX 10,0 13,19 13,20 +1,23 %
Open End Turbo Short auf DAX 5,4 24,27 24,28 +0,66 %

Der Boerse-Daily.de Wahrscheinlichkeits-Index gibt an, wie hoch die Chance (von 0% = "sehr unwahrscheinlich" bis 100% = "sehr wahrscheinlich") eingestuft wird, dass das vorgestellte Szenario eintritt.

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