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Referenzkurse

Wahrscheinlichkeit

65 %

Autor

Ronald Gehrt
Charttechnik-Experte

DAX DAX: Pulverfass politische Börse

Freitag, 11. August 2017

Jetzt steht der mittelfristige Trend im Feuer

 

 

Man hätte es nicht glauben mögen, aber der verbale Schlagabtausch zwischen Kim Jong Un und Donald Trump nahm am Donnerstag noch schärfere Züge an. Scharf genug, um nun auch die Akteure an der Wall Street nervös zu machen. Der Dow Jones gab gut 200 Punkte oder knapp ein Prozent nach, der Nasdaq 100 verlor 2,2 Prozent. Der Abgabedruck begann unmittelbar zu US-Handelsbeginn und intensivierte sich sukzessive. Was dazu führte, dass der am Morgen noch gehalten eröffnende DAX wie ein Strich nach unten lief. Dabei zeigt dieser Chart des DAX Future auf 15-Minuten-Basis, dass der Abgabedruck nicht mit dem Ende des regulären Xetra-Handels um 17:30 Uhr zu Ende war. Da hatte sich der DAX noch knapp über die runde 12.000er-Marke retten können. Auf Basis der letzten abendlichen Indikation um 22 Uhr waren es indes nur noch 11.957 Zähler. Und es ist jetzt alles andere als unwahrscheinlich, dass eintritt, was im Vorfeld kaum jemand als realistisch eingestuft hat: Den Bruch des mittelfristigen Aufwärtstrends und der 200-Tage-Linie. Denn heute haben die bullishen Akteure ein Problem: das Wochenende. Die Furcht, dass die Lage zwischen den USA und Nordkorea über das Wochenende weiter eskalieren könnte, dürfte die Bereitschaft, weiteren Abgaben entgegenzutreten, wohl deutlich verringern. Aber:

 

 

Noch ist die entscheidende Zone nicht durchschlagen. Der DAX hat die vorher mehrfach verteidigte Linie von 12.100 Punkten klar unterboten und die Kurslücke von Ende April geschlossen, ohne wieder nach oben zu drehen. Noch bleiben aber die untere Begrenzung des kurzfristigen Abwärtstrendkanals, die Zwischentiefs von März und April bei 11.850 bzw. 11.941 Punkten und die bei 11.906 Punkten angelangte 200-Tage-Linie. Was tun – Short-Trades aufstocken? In einer derart unberechenbaren Situation in Form einer „politischen Börse“ ist nicht absehbar, ob das die bessere Entscheidung wäre, weil niemand voraussagen könnte, was diese beiden jeder für sich unberechenbaren Politiker bis Montagfrüh tun werden. Und würde z.B. China erreichen, dass sich die Wogen glätten, würde man mit einem Zukauf Short komplett auf dem falschen Fuß erwischt. Die sicherere Variante wäre daher, bestehende Short-Positionen zu halten, da aber den Stop Loss umgehend deutlich auf 12.180 Punkte nachzuziehen. Denn würde der DAX wieder dorthin und damit wieder über die vorherige Supportlinie um 12.100 Punkte laufen, wäre das eine taugliche Basis für eine scharfe Gegenreaktion nach oben. Innerhalb des momentan seitens der oberen Begrenzung bei 11.384 Punkten verlaufenden oberen Begrenzung des Abwärtstrendkanals kämen Long-Trades zwar nicht infrage, diese Distanz aber auf der Short-Seite nach oben mitzulaufen, wäre Unfug. Grundsätzlich bliebe der Ankerpunkt für ein Aufstocken bestehender Short-Trades bei Schlusskursen unter 11.850 Punkten, ob man das aber dann unmittelbar umsetzen könnte, muss, gerade in einer emotional geprägten und damit unberechenbaren Phase, anhand der dann vorherrschenden Gesamtsituation abgewogen werden.

 

Widerstände: 12.049 / 12.283 / 12.289 / 12.384 / 12.391 / 12.678 / 12.951

Unterstützungen: 11.941 / 11.906 / 11.850 / 10.826 / 10.800

 

Weitere Informationen zu DAX erhalten Sie im Morning Call von heute Morgen hier:

 

 

 

Produkte Long

Name Hebel Geld Brief % Tag Watchlist Trade
Open End Turbo Long auf DAX 10,0 13,00 13,01 -0,08 %
Mini Future Long auf DAX 5,0 25,88 25,89 -0,08 %

Produkte Short

Name Hebel Geld Brief % Tag Watchlist Trade
Open End Turbo Short auf DAX 9,8 13,27 13,28 +0,08 %
Open End Turbo Short auf DAX 5,1 25,67 25,68 +0,04 %

Der Boerse-Daily.de Wahrscheinlichkeits-Index gibt an, wie hoch die Chance (von 0% = "sehr unwahrscheinlich" bis 100% = "sehr wahrscheinlich") eingestuft wird, dass das vorgestellte Szenario eintritt.

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