Referenzkurse

Wahrscheinlichkeit

55 %

Autor

Ronald Gehrt
Charttechnik-Experte

DAX DAX: Wird die Luft schon wieder dünn?

Dienstag, 15. Mai 2018

Oder kann jetzt die Terminbörse ziehen?






Geht dem DAX bereits die Puste aus, wird die Luft auf diesem Niveau um die 13.000 Punkte, gut 600 Zähler unter dem bisherigen Verlaufsrekord von 12.597 Punkten, langsam zu dünn? Angesichts der seit Donnerstag stagnierenden Kurse könnte man das denken, aber das muss nicht sein. Was wir hier in diesem 15-Minuten-Chart des Xetra-DAX seit Ende April sehen, ist nichts anderes als eine Seitwärts-Konsolidierung, ein „Ausatmen“. Bis jetzt zumindest. Basis dieser Pause dürfte vor allem der derzeit zum US-Dollar eine Gegenreaktion nach oben vollziehende Euro sein. Doch solange der Euro/US-Dollar-Kurs die entscheidende, die Trendwende nach unten besiegelnde und jetzt zum Widerstand gewordene Zone zwischen 1,2020 und 1,2155 US-Dollar nicht wieder nach oben durchbrechen und so die für den Eurozone-Export so wichtige Abwärtswende des Euro zur Bärenfalle machen würde, kommt von dieser Seite kein entscheidender Gegenwind. Was die Wall Street angeht, sähe das schon ganz anders aus, zu sehr wird deutlich, dass sich die Rallye der US-Indizes derzeit auf einer Leiter ohne Sprossen bewegt, keine taugliche Basis auf Seiten des Wachstums, der Zinsen, der Geopolitik und der Währung vorweisen kann. Aber es wirkt momentan nicht so, als würden sich allzu viele Marktteilnehmer hierzulande auf weiter steigende US-Indizes verlassen. Dazu verläuft der Anstieg des DAX zu eng mit den Bewegungen der Euro/US-Dollar-Relation. Und selbst wenn eine eventuell stärker abrutschende US-Börse eine Reaktion hierzulande provoziert, besteht eine gute Chance, dass sie spürbar kleiner ausfällt als dort. Denn der DAX ist weitaus günstiger bewertet als der Dow Jones, das Wachstum hierzulande solider aufgestellt. Doch eines wird beim Blick auf den DAX-Chart auf Tagesbasis deutlich:




Die Größenordnung, die ein Rücksetzer im DAX haben darf, bevor daraus ein bearishes Signal entstehen würde, ist nicht gerade klein. Die entscheidende Unterstützungszone, die halten müsste, dementsprechend aber auch ggf. bis zu ihrem unteren Ende durchmessen werden kann, reicht von 12.848 bis hinunter auf 12.685 Punkte. Erst darunter wäre eine Chance auf der Short-Seite gegeben – und mit Blick auf die derzeit überkauften markttechnischen Indikatoren auf Tagesbasis wäre es verwegen zu glauben, dass der DAX unbedingt bereits am oberen Ende dieser breiten Supportzone schon wieder auf massive Käufe treffen müsste. Die momentan interessanteste Frage ist, ob der am Freitag anstehende Options-Abrechnungstermin an der Terminbörse imstande sein wird, den DAX weiter auf neue, mehrmonatige Hochs zu ziehen. Oft haben solche Verfalltermine eine „Sogwirkung“, intensivieren bestehende Rallyes – vor allem dann, wenn solche Aufwärtsimpulse wie in diesem Fall noch vor einigen Wochen nicht allgemein erwartet wurden. Es könnte also durchaus sein, dass der DAX die 13.000 schnell und deutlicher zurück erobert. Aber ob das nun kurzfristig gelingt oder nicht, der Trend „passt“ vorerst weiterhin. Nur sollte man aufgrund des wegen der Breite der entscheidenden Unterstützungszone recht weit zu platzierenden Stop Loss drauf achten, das daraus resultierende, potenzielle Abwärtsrisiko durch eine ggf. kleinere Positionsgröße zu kompensieren. Aus unserer Sicht wäre ein Stop Loss Long bei 12.650 Punkten weiterhin sinnvoll platziert.


Widerstände: 13.525 / 13.597

Unterstützungen: 12.848 / 12.810 / 12.745 / 12.701 / 12.687 / 12.685 / 12.340 / 12.003 / 11.869 / 11.831 / 11.727


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Produkte Long

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Open End Turbo Long auf DAX 10,0 12,34 12,35 +7,39 % Direkt handeln
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Mini Future Short auf DAX 10,0 12,34 12,35 -7,01 % Direkt handeln
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Der Boerse-Daily.de Wahrscheinlichkeits-Index gibt an, wie hoch die Chance (von 0% = "sehr unwahrscheinlich" bis 100% = "sehr wahrscheinlich") eingestuft wird, dass das vorgestellte Szenario eintritt.

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