Referenzkurse

Wahrscheinlichkeit

55 %

Autor

Ronald Gehrt
Charttechnik-Experte

DAX DAX: Nur die Ruhe ... vor dem Sturm

Donnerstag, 21. Juni 2018

Diese Gelassenheit wird nicht vorhalten






Es war eine ruhige Wochenmitte mit einer nicht allzu großen Handelsspanne. Es ist diese Phase nach dem großen Verfalltermin an der Terminbörse, vor dem Quartalsultimo und mit dem Blick auf ein Quartal, das bis jetzt noch ein recht ordentliches Plus vorweisen kann. Da auch keine weltbewegenden Konjunkturdaten anstanden und der US-Präsident im Verlauf des Mittwochs keine neuen unliebsamen Überraschungen präsentierte, blieben die unmittelbaren Argumente, beim DAX zuzugreifen oder auszusteigen, aus. Aber zum einen wird diese ruhige Nachrichtenlage sicherlich nicht ruhig bleiben. Man muss schon damit rechnen, dass Donald Trump seinen Zwist mit Europa auf die nächste Ebene hebt, jetzt, da die Gegenzölle der EU ab Freitag in Kraft treten. Dass Daimler nach US-Handelsende seine Prognosen für das laufende Jahr nach unten korrigierte, dürfte ebenso dazu beitragen, dass der heutige Donnerstag mehr Bewegung zeigen wird. Darüber hinaus findet sich der DAX in einer charttechnischen Konstellation wieder, die eine gemütliche Seitwärtsbewegung zur unwahrscheinlichsten Variante für die kommenden Tage macht. Sie sehen im Chart des Xetra-DAX auf 15-Minuten-Basis, dass der Index im Tageshoch fast bis an das Tagestief des Montags (12.784 Punkte) herangekommen war. Eigentlich rechnet das Abwärts-Gap des Dienstags bis zum Schlusskurs des Montags bei 12.834 Zählern, aber die Linie um 12.784 Punkte hat deshalb eine höhere Bedeutung, weil dort auch noch die 200-Tage-Linie verläuft. Und die zurück zu erobern, wäre das absolute Minimum, um sich die Chance, aus der breiten Supportzone 12.547/12.948 Punkte wieder nach oben hinauszulaufen, zu erhalten …



… die angesichts der derzeitigen Gemengelage indes nicht gerade erdrückend groß wäre. Dass der deutsche Leitindex am Mittwoch zwar mit einer Kurslücke nach oben startete, dann aber mit nur 17 Punkten Zugewinn unter dem Eröffnungslevel schloss, ist nicht gerade ein Signal dafür, dass potenzielle Käufer hier Schlange stehen würden. Und dass der MACD auf Tagesbasis gerade erst ein Short-Signal generiert hat, steht ebenfalls auf der Haben-Seite der Bären. Dennoch war dieser Handelstag ein Tag des Abwartens. Erst, wenn der DAX charttechnische Fakten abliefert, wäre es opportun, über eine Trading-Positionierung nachzudenken. Und das hieße: Diese Handelsspanne bzw. Auffangzone, in deren Mitte auch noch 20-Tage- und 200-Tage-Linie beginnen, seitwärts zu laufen, muss verlassen werden. Die Ankerpunkte: Schlusskurse über 12.950 Punkten auf der Long- und unter 12.540 Punkten auf der Short-Seite. Alles dazwischen ist die Spielwiese der kurzfristigen Trader und daher kaum für über den Tag hinausgehende Trades zu nutzen.


Widerstände: 12.745 / 12.780 / 12.810 / 12.815 / 12.848 / 12.947 / 13.204 / 13.525 / 13.597

Unterstützungen: 12.678 / 12.547 / 12.003 / 11.831 / 11.727


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Produkte Long

Name Hebel Geld Brief % Tag Watchlist Trade
Mini Future Long auf DAX 10,0 11,28 11,29 -2,17 % Direkt handeln
Open End Turbo Long auf DAX 5,0 22,49 22,50 -1,06 % Direkt handeln

Produkte Short

Name Hebel Geld Brief % Tag Watchlist Trade
Open End Turbo Short auf DAX 10,0 11,28 11,29 +1,71 % Direkt handeln
Mini Future Short auf DAX 5,0 22,70 22,71 +0,84 % Direkt handeln

Der Boerse-Daily.de Wahrscheinlichkeits-Index gibt an, wie hoch die Chance (von 0% = "sehr unwahrscheinlich" bis 100% = "sehr wahrscheinlich") eingestuft wird, dass das vorgestellte Szenario eintritt.

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