Referenzkurse

Wahrscheinlichkeit

55 %

Autor

Ronald Gehrt
Charttechnik-Experte

DAX DAX: SKS-Formation gewinnt an Kontur …

Montag, 2. Juli 2018

… und an der Wall Street werden die Bullen nervös






Bedenkt man, dass das Wochentief 200 Punkte niedriger lag, könnte man glatt behaupten, der DAX sei mit seinem Wochenminus von 273 Punkten noch gut davongekommen. Was sein mag. Aber die Frage stellt sich natürlich, ob das helfen würde, den Index wieder höher zu ziehen. Denn die Rahmenbedingungen bleiben mehrheitlich bearish. Und genug charttechnischer Schaden ist auch schon durch dieses Wochenminus entstanden. Das alte, vielen noch im Hinterkopf sitzende Hoch aus dem April 2015 bei 12.390 Punkten ist wieder unterboten, der MACD-Indikator auf Wochenbasis kurz vor einem Verkaufssignal und, problematischer noch, eine große SKS-Formation (Schulter-Kopf-Schulter) gewinnt dadurch immer mehr an Kontur. Sollte der DAX das bisherige Jahres-Verlaufstief von 11.727 Punkten unterschreiten, wäre diese Formation vollendet und der DAX damit aus mittelfristiger Sicht ein gefundenes Fressen für die Bären. Was den Index in diese Wende drücken könnte, ist derzeit vor allem der Dow Jones bzw. die US-Aktienmärkte insgesamt. Der Versuch, den Dow Jones von der bereits zu Beginn der Vorwoche angelaufenen 200-Tage-Linie nach oben wegzuziehen, gestaltet sich diesmal weitaus schwieriger als noch Anfang April und Anfang Mai. Und dass das US-Index-Flaggschiff diesen wichtigen gleitenden Durchschnitt zum dritten Mal in derart kurzer Zeit testet, ist nicht nur unüblich, sondern brandgefährlich.



Diese Linie ist nicht nur eine grundsätzliche Scheidemarke zwischen bullish und bearish für viele vor allem mittel- und langfristig agierende Investoren. Diesmal ist sie auch, da in diesem Bereich auch die vom Wahltag 2016 aus zu konstruierende Aufwärtstrendlinie verläuft, ein Symbol für den Grad des Vertrauens, das die US-Anleger für Donald Trumps Wirtschaftspolitik aufbringen. Und das scheint unübersehbar zu wanken, nachdem es auch am Freitag misslang, den Dow wieder über diese Linie zu heben. Aus dieser Warte heraus scheint sich der DAX gut zu halten. Vor allem, weil er in der letzten abendlichen Indikation keine 20 Punkte gegenüber dem Xetra-Schlusskurs um 17:30 Uhr nachgab, obwohl der Dow Jones in dieser Zeit über 200 Punkte fiel. Aber solche Versuche, den DAX abends zu halten, hatten wir zuletzt mehrfach, bislang waren sie nicht von Erfolg gekrönt. Und es ist fraglich, ob der Start ins neue Quartal dazu führen wird, dass die großen Adressen seitens der Sparer neu zugeflossenes Kapital in einem Umfeld wie diesem umgehend in den Markt investieren und den DAX damit ziehen, worauf manch einer hoffen bzw. spekulieren mag. Es ist, nachdem der Index in diesem ersten Halbjahr eine negative Performance aufweist, nicht einmal sicher, dass es nicht womöglich sogar Kapitalabflüsse gegeben hat. Fazit: Der DAX versucht sich an einer Bodenbildung, bislang ist die Chance, dass das gelingt, aber nicht unbedingt gut. Short-Trades wären aus aktueller Sicht weiterhin die richtige Richtung, den Stop Loss würden wir weiterhin noch in der Region um 12.590 Punkte belassen.


Widerstände: 12.547 / 12.664 / 12.678 / 12.745 / 12.783 / 12.810 / 12.848 / 12.947 / 13.204 / 13.525 / 13.597

Unterstützungen: 12.003 / 11.831 / 11.727


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Der Boerse-Daily.de Wahrscheinlichkeits-Index gibt an, wie hoch die Chance (von 0% = "sehr unwahrscheinlich" bis 100% = "sehr wahrscheinlich") eingestuft wird, dass das vorgestellte Szenario eintritt.

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