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Technische Analyse

Kleiner Verfallstermin!

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Trend-Perspektive und Wahrscheinlichkeit: DAX Bullish 60%

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Der Donnerstag hat gezeigt, wie schnell sich die Stimmung derzeit drehen kann. Die Konjunkturdaten selbst waren zwar alles andere als beruhigend. Die US-Erzeugerpreise stiegen im September um 1,3 Prozent zum Vormonat und um 6,3 Prozent zum Vorjahr, erwartet waren 0,5 und 5,3 Prozent, auch die Kernrate lag mit 5,0 Prozent klar über der Prognose von 4,4 Prozent. Die Einzelhandelsumsätze legten um 0,8 Prozent zu, doch die für das Wachstum maßgebliche Kontrollgruppe ohne Autos, Benzin, Baumaterial und Lebensmittel stieg nur um 0,1 Prozent, und der Philadelphia-Fed-Index brach auf 20,9 Punkte ein. Aber trotzdem fielen die Renditen. Die zehnjährige US-Rendite gab um mehr als zehn Basispunkte auf knapp 5,09 Prozent nach, nachdem sie am Vortag noch über 5,3 Prozent gelegen hatte, und der Dollar rückte von seinem 18-Monats-Hoch ab. Am Terminmarkt gehen die Händler weiterhin zu gut 70 Prozent davon aus, dass die Fed die Zinsen Ende Oktober unverändert lässt. Der Dow Jones stieg um 1,08 Prozent auf 52.177 Punkte, der S&P 500 um 0,33 Prozent auf 7.744 Punkte, und die Nebenwerte im Russell 2000 erholten sich um 1,38 Prozent. Gesucht waren defensive Branchen.

Die Privatanleger sind wieder etwas vorsichtiger geworden. In der wöchentlichen Umfrage der American Association of Individual Investors (AAII), die nach den Erwartungen für die kommenden sechs Monate fragt, sank der Anteil der Optimisten von 40,3 auf 38,7 Prozent, der der Pessimisten stieg von 39,0 auf 41,6 Prozent. Nach nur einer Woche mit einer knappen Mehrheit der Bullen liegen damit erneut die Bären vorn, und ihr Anteil bleibt deutlich über dem langjährigen Durchschnitt von 31,5 Prozent. Für ein konträres Kaufsignal ist der Pessimismus nicht ausgeprägt genug, von Euphorie kann aber ebenso wenig die Rede sein. Der Freitag selbst steht im Zeichen des monatlichen Optionsverfalls, der für zusätzliche Schwankungen sorgen kann. Um 11:00 Uhr kommen die endgültigen Verbraucherpreise im Euroraum für September, die Schnellschätzung lag bei 3,8 Prozent, am Nachmittag folgt die US-Industrieproduktion. In der Nacht spricht Fed-Chef Kevin Warsh in Bangkok, und seine Einschätzung nach den heißen Inflationsdaten dürfte den Handelsstart prägen.

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Handelsmöglichkeiten

Der DAX ist am Vortag wieder deutlich hochgelaufen und hat den Handel leicht unter dem 50er-EMA beendet. Prallt der DAX hier nach unten ab oder kommt es zu einem Durchbruch nach oben und einem weiteren Anstieg Richtung 25.600 und 25.800 Punkte? Bei einem nachhaltigen Durchbruch über den 50er-EMA könnte die tiefe Korrektur bereits beendet sein.

Widerstände: 25.500 / 25.600 / 25.800 Punkte

Unterstützungen: 25.400 / 25.200 / 25.000 Punkte

Produktauswahl

Long: NB6V33 und NB11A5

Short: NB42CP und NB243S

Weitere Informationen zum DAX erhalten Sie im Morning Call von heute Morgen hier:
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