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Technische Analyse

DAX sollte noch etwas weiter ansteigen

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Lesezeit: ca. 4 Minuten
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Trend-Perspektive und Wahrscheinlichkeit: DAX Bullish 70%

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Der DAX zeigt sich am heutigen Montagmorgen kurz nach Börseneröffnung im Bereich von 26.400 Punkten und nimmt damit Kurs auf den 10er-EMA im Bereich von 26.300 Punkten. Der Index sollte sich aber wahrscheinlich bald fangen und vor einem weiteren Kursanstieg Richtung 26.700 bis 27.000 Punkte stehen. In der Folge muss mit einem Verlaufshoch und einer tieferen Korrektur gerrechnet werden. Am Freitag markierte der DAX ein neues Allzeithoch bei 26.619 Punkten und hat damit das bisherige Rekordhoch bei 26.545 Punkten klar überboten. Der RSI(5) ist auf 65 zurückge-kommen und hat das überkaufte Terrain der Vorwoche verlassen. Der 10er-EMA liegt aktuell um 26.300 Punkten und bleibt der entscheidende kurzfristige Wegweiser. Solange dieser hält, bleibt der Hochlauf in Richtung 26.700 Punkte bis 27.000 Punkte das Basisszenario, bevor die vermutete tiefere Korrektur wahrscheinlicher wird. Die AAII-Umfrage zum 26. August zeigt 32,9 Prozent Bullen, 22,6 Prozent Neutrale und 44,4 Prozent Bären. Der Bärenanteil liegt deutlich über dem historischen Durchschnitt von 31,5 Prozent und signalisiert unter Privatanlegern weiter hohe Skepsis, kurzfristig eher ein Argument für weiter steigende Kurse.

An der Wall Street drehten die Indizes am Freitag nach der Warsh-Rede leicht ins Minus. Der S&P 500 verlor 0,25 Prozent auf 7.712 Punkte, der Dow Jones schloss nahezu unverändert bei 53.560 Punkten, der Nasdaq Composite gab 0,52 Prozent auf 26.402 Punkte ab. Donnerstag hatte Nvidia mit starken Zahlen und Ausblick noch eine schmale Tech-Rally ausgelöst. Fed-Chef Kevin Warsh nutzte seine erste Grundsatzrede in Jackson Hole für einen klar hawkischen Akzent, die Inflation liege wei-ter über dem 2-Prozent-Ziel, die etwas besseren Sommerwerte überzeugten ihn nicht, dass sich der zugrunde liegende Trend nachhaltig verbessert habe. „Ansonsten haben wir Arbeit vor uns.“ Die Forward Guidance will Warsh bewusst zurückfahren („quieter Fed“). Die Märkte preisen nach der Rede rund 55 Prozent Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung im September ein. Brent ist nach neuen US-Schlägen auf Larak Island (Straße von Hormus) und iranischen Gegenschlägen auf US-Stützpunkte in Jordanien auf 90,43 Dollar gesprungen (plus rund 5 Prozent). WTI notiert bei 85,36 Dollar. Gold gibt auf 4.489 Dollar nach. Heute um 14:00 Uhr kommen die vorläufigen deutschen Ver-braucherpreise für August (Konsens national plus 0,3 Prozent zum Vormonat und plus 2,9 Prozent zum Vorjahr nach plus 0,8 bzw. plus 2,8 Prozent; HVPI-Erwartung eher Richtung 3,2 Prozent). Treiber wäre vor allem Energie. Um 15:45 Uhr folgt der Chicago-PMI für August (Prognose 57,8 nach 57,6). Die chinesischen Einkaufsmanagerindizes fielen gemischt aus, Verarbeitendes Gewerbe 49,8 (Prognose 49,5), Nicht-Verarbeitendes Gewerbe 49,0 (Prognose 49,5). In der neuen Handelswoche stehen zudem Eurozone-Inflation (Dienstag), Broadcom-Zahlen (Mittwoch nach US-Schluss) sowie am Freitag der US-Arbeitsmarktbericht im Fokus.

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Handelsmöglichkeiten

Der DAX notiert aktuell im Bereich von 26.400 Punkten und sollte trotz Rücksetzern innerhalb der Aufwärtsbewegung unverändert Kurs auf 26.700/27.000 Punkte nehmen. Generell ist aber lediglich als Minimalanforderung ein Verlaufshoch über dem vorherigen Verlaufshoch bei 26.545 Punkten zu erwarten, welches am Freitag erreicht wurde. Wahrscheinlich wird der DAX aber noch etwas weiter hochlaufen. Diese Annahme gilt, solange der 10er-EMA um aktuell 26.300 Punkte weitgehend hält. Der vermutete Tageshochbereich befindet sich heute zwischen 26.620 und 26.720 Punkten. Der mögliche Tagestiefbereich bei einem erneuten Kursrückgang bei 26.200 bis 26.300 Punkten.

Widerstände: 26.450 / 26.500 / 26.550 Punkte

Unterstützungen: 26.400 / 26.300 / 26.200 Punkte

Produktauswahl

Long: NB6V33 und NB11A5

Short: NB42CP und NB243S

Weitere Informationen zum DAX erhalten Sie im Morning Call von heute Morgen hier:
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