INDEX-MONITOR: JPMorgan sieht doch Argenx im EuroStoxx - Eon hat das Nachsehen

2025-08-26T13:12:05.000+02:00

NEW YORK (dpa-AFX) - Das Kopf-an-Kopf-Rennen um den dritten Aufstiegsplatz in den EuroStoxx 50 <EU0009658145> im September ist in diesem Jahr extrem eng. Erneut hat die US-Bank JPMorgan Berechnungen vorgenommen und ihre Einschätzung geändert.

Laut einer am Dienstag veröffentlichten Studie erwartet Index-Experte Pankaj Gupta zwar nach wie vor den Einzug des deutschen Energietechnikkonzerns Siemens Energy <DE000ENER6Y0> und den der Deutschen Bank <DE0005140008> in den Leitindex der Euroregion. Doch der deutsche Versorger Eon <DE000ENAG999> dürfte seine Chance knapp verpassen, ebenso wie dessen französischer Konkurrent Engie <FR0010208488>. Aktuell habe wieder der niederländische Spezialist für Autoimmunerkrankungen, Argenx <NL0010832176>, die Nase vorn, schrieb Gupta.

Unter den Abstiegskandidaten gibt es ihm zufolge dagegen voraussichtlich keine Änderung. Er rechnet nach wie vor mit dem Ausscheiden des Autobauers Stellantis <NL00150001Q9>, gefolgt vom Telekom-Netzwerkausrüster Nokia <FI0009000681> und dem Spirituosenhersteller Pernod Ricard <FR0000120693>. Alle drei gehörten derzeit nicht mehr zu den 60 größten Unternehmen in der Auswahlliste. Allerdings ist auch hier nichts wirklich sicher: Nokia und Pernod Ricard seien nicht allzu weit entfernt von Platz 60, den derzeit Heineken <NL0000009165> innehat.

Die Deutsche-Börse-Tochter ISS Stoxx wird die Zusammensetzung des EuroStoxx zum August-Termin regulär überprüfen und etwaige Änderungen zum US-Handelsschluss am Montag, 1. September, bekannt geben. In Kraft treten sie am Montag, 22. September. Wichtig sind Index-Änderungen vor allem für Fonds, die Indizes real nachbilden (etwa physisch replizierende ETF). Dort muss dann entsprechend umgeschichtet und umgewichtet werden, was Einfluss auf die Aktienkurse haben kann./ck/ajx/stk

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