Aktien Asien: Durchwachsen - Zollproblematik bleibt, Nikon springen noch

2025-08-27T09:15:34.000+02:00

TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI/SYDNEY (dpa-AFX) - Die Anleger an den Börsen Asiens haben sich am Mittwoch teils zurückgehalten. Die aggressive US-Handelspolitik sorgt weiterhin für Verunsicherung und die nach US-Börsenschluss anstehenden Quartalszahlen des KI-Chipriesen Nvidia <US67066G1040> für Zurückhaltung.

In Indien ging es zur Wochenmitte am Aktienmarkt nach unten. Die Frist für neue US-Zölle auf Importe aus dem südasiatischen Land wegen dessen Ölgeschäften mit Russland ist abgelaufen. US-Präsident Donald Trump hatte Anfang August angeordnet, dass zusätzliche Zölle von 25 Prozent in Kraft treten. Die neuen Zölle gelten somit planmäßig ab jetzt, womit sich der unter Trumps Regierung für Indien verhängte Zollsatz auf 50 Prozent verdoppelt. Der indische Sensex-Index, der seit etwa Mai in einer Spanne zwischen 80.000 und 84.000 Punkten seitwärts tendiert, verlor gut 1 Prozent auf rund 80.787 Zähler.

Der CSI-300-Index <CNM0000001Y0> mit den wichtigsten Aktien der chinesischen Festlandbörsen sank um 1,2 Prozent auf 4.399 Punkte. Der Hang-Seng-Index <HK0000004322> der Sonderverwaltungszone Hongkong gab um 1,4 Prozent auf 25.176 Punkte nach.

Für den japanischen Leitindex Nikkei 225 <XC0009692440> <JP9010C00002> ging es um 0,3 Prozent nach oben auf einen Schlussstand von 42.520 Punkten. Nikon <JP3657400002> sprangen in Tokio um 21 Prozent in die Höhe nach einem Bericht über eine mögliche Beteiligungsaufstockung durch den europäischen Brillenhersteller EssilorLuxottica <FR0000121667>./ajx/stk

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