dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 02.01.2026 - 17.00 Uhr

2026-01-02T17:05:02.000+01:00

ROUNDUP/Eurozone: Industriestimmung fällt auf tiefsten Stand seit 9 Monaten

LONDON - Die Stimmung in den Industrieunternehmen der Eurozone hat sich Ende des vergangenen Jahres weiter verschlechtert und den tiefsten Stand seit neun Monaten erreicht. Der Einkaufsmanagerindex (PMI) von S&P Global fiel im Dezember im Vergleich zum Vormonat um 0,8 Punkte auf 48,8 Punkte, wie S&P am Freitag in London nach einer zweiten Schätzung mitteilte. Damit ist der Indexwert den zweiten Montag in Folge gesunken und erreichte den tiefsten Stand seit März.

Eurozone: Wachstum der Geldmenge legt unerwartet zu

FRANKFURT - Das Wachstum der Geldmenge im Euroraum hat sich im November unerwartet beschleunigt. Die breit gefasste Geldmenge M3 stieg im Jahresvergleich um 3,0 Prozent, wie die Europäische Zentralbank am Freitag in Frankfurt mitteilte. Im Oktober war sie um 2,8 Prozent gewachsen. Volkswirte hatten im Schnitt einen Rückgang der Rate auf 2,7 Prozent erwartet.

Großbritannien: Industriestimmung hellt sich weniger als erwartet auf

LONDON - In der britischen Industrie hat sich die Stimmung im Dezember weniger als erwartet aufgehellt. Der Einkaufsmanagerindex (PMI) für den Sektor stieg um 0,4 Punkte auf 50,6 Punkte, wie der Finanzdienstleister S&P Global am Freitag in London nach einer zweiten Schätzung mitteilte. Dies ist zwar der höchste Stand seit September 2024. Zunächst war aber ein deutlicherer Anstieg auf 51,2 Punkte ermittelt worden. Volkswirte hatten mit einer Bestätigung der Erstschätzung gerechnet.

Der CO2-Preis steigt - was das für Verbraucher bedeutet

BERLIN - Spürbar wird er für Verbraucherinnen und Verbraucher vor allem an der Tankstelle und beim Blick in die Heizkostenabrechnung: der CO2-Preis. Zum Jahreswechsel ist er erneut gestiegen, das soll dem Klimaschutz dienen. Wichtige Fragen und Antworten zum Thema.

Vergleich: Inder haben die höchsten Löhne in Deutschland

KÖLN - Indische Beschäftigte verdienen in Deutschland laut einer Untersuchung am meisten Geld. Der Bruttomedianlohn lag 2024 bei 5.393 Euro, wie das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW) berichtet. Es folgen Österreicher (5.322 Euro), US-Amerikaner (5.307 Euro) und Iren (5.233 Euro). Deutsche Arbeitnehmer kommen auf ein mittleres Bruttoeinkommen von 4.177 Euro, ausländische insgesamt auf 3.204 Euro.

ROUNDUP 2: Proteste den sechsten Tag in Folge - Trump droht dem Iran

TEHERAN - US-Präsident Donald Trump hat sich in die seit mehreren Tagen laufenden Proteste im Iran eingeschaltet und mit einem Eingreifen gedroht. Wenn der Iran friedliche Demonstranten töte, "werden die Vereinigten Staaten von Amerika ihnen zu Hilfe kommen", schrieb der Republikaner auf seiner Online-Plattform Truth Social. Was er konkret vorhat, ließ der US-Präsident offen.

Zahl der Erwerbstätigen nicht mehr gestiegen

WIESBADEN - In Deutschland ist die Zahl der Erwerbstätigen im vergangenen Jahr erstmals seit der Corona-Krise nicht mehr gestiegen. Laut einer ersten Schätzung des Statistischen Bundesamtes waren 2025 rund 46,0 Millionen Menschen erwerbstätig. Das waren 5.000 Personen weniger als im Jahr zuvor. Damit ist der seit 2021 anhaltende Positivtrend zu Ende gegangen. Zuletzt hatte es im Corona-Jahr 2020 einen Rückgang gegeben.

DIHK: Deutschland darf nicht 'Besserwisser' bei Klimapolitik spielen

BERLIN - DIHK-Präsident Peter Adrian fordert einen Kurswechsel in der Klima- und Energiepolitik. "Ich glaube, dass wir mittlerweile erkannt haben, wie der eingeschlagene Weg ohne Korrektur wichtige Teile der Industrie ruiniert", sagte Adrian der Deutschen Presse-Agentur.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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