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Elektroautos bislang in Deutschland vor allem für Besserverdiener

2026-01-22T09:26:40.000+01:00

WIESBADEN (dpa-AFX) - Elektromobilität ist in Deutschland bislang vor allem eine Frage des Geldbeutels. Eine Analyse des Statistischen Bundesamts zeigt einen eindeutigen Zusammenhang zwischen einem hohen Haushaltseinkommen und der Anschaffung eines Elektroautos.

Im Jahr 2023 besaßen demnach erst 1,3 Prozent der Haushalte mit einem monatlichen Nettoeinkommen unter 2.600 Euro ein E-Auto oder einen Plug-in-Hybrid. Bei Haushaltseinkommen von mehr als 5.000 Euro netto waren es hingegen bereits 13 Prozent. Besonders häufig wählten zudem Paare mit Kindern ein Elektroauto. Bei ihnen lag die Quote bei 11,5 Prozent im Gegensatz zu 7,5 Prozent bei den Paarhaushalten ohne Kinder.

Nur wenige Gebrauchtwagen

Die geringe Quote bei Geringverdienern dürfte mit den hohen Preisen der E-Mobile und dem geringen Bestand günstiger Gebrauchtwagen zu tun haben. Von den E-Auto-Besitzern hatten nur 15,2 Prozent ihr Fahrzeug gebraucht erworben, während die übrigen ihr Fahrzeug neu gekauft oder geleast hatten.

Die Ergebnisse stammen aus der Befragung von 54.000 Haushalten im Rahmen der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe. Grundsätzlich verfügen rund 80 Prozent der Haushalte in Deutschland über ein eigenes Auto. Davon waren laut Stichprobe im Jahr 2023 rund 6 Prozent mit einem elektrischen Antrieb ausgestattet.

Die Bundesregierung plant eine neue Förderung zum Kauf von Elektro-Autos. Sie soll erneut auch Plug-in-Hybride umfassen, die sowohl elektrisch als auch mit Kraftstoff betrieben werden können. In die beiden förderfähigen Kategorien fielen im vergangenen Jahr 30 Prozent aller neu zugelassenen Autos in Deutschland. Als Obergrenze der Förderung ist ein jährliches Nettoeinkommen von bis zu 90.000 Euro vorgesehen, wenn mindestens zwei Kinder im Haushalt leben./ceb/DP/jha

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Quelle: DFA/DPA. Diese Nachricht wurde vollständig von einer dritten Partei bereitgestellt und veröffentlicht. ING ist daran weder beteiligt noch hat ING Einfluss auf die veröffentlichten Informationen. Mehr dazu finden Sie im disclaimer.