VW-Lkw-Holding Traton schlägt sich besser als befürchtet - Aufträge ziehen an

2026-04-29T08:05:02.000+02:00

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Die VW<DE0007664039>-Nutzfahrzeugtochter Traton <DE000TRAT0N7> hat im ersten Quartal im Tagesgeschäft besser abgeschnitten als gedacht. Das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis sank zwar um rund zehn Prozent auf 582 Millionen Euro, wie das MDax<DE0008467416>-Unternehmen am Mittwoch in München mitteilte. Analysten hatten aber einen deutlicheren Dämpfer befürchtet. Zollkosten in den USA federte Traton mit geringeren Fixkosten ab. Die bereinigte Marge fiel mit 5,7 Prozent 0,4 Prozentpunkte geringer aus als ein Jahr zuvor. Der Umsatz ging um vier Prozent auf 10,2 Milliarden Euro zurück, vor allem weil der Absatz wie bereits bekannt um sechs Prozent geschrumpft war. Mit dem um 18 Prozent auf 87.775 Fahrzeuge anziehenden Auftragseingang sieht der Anbieter mit den Marken Scania, MAN, International und VW Truck & Bus aber wieder besseren Zeiten entgegen.

"Wir begegnen dem anhaltend schwierigen Marktumfeld weiterhin mit strikter Kostendisziplin", verwies Finanzchef Michael Jackstein auf die laufenden Sparprogramme. Dafür fielen aber Sonderbelastungen an, die in den bereinigten Kennzahlen ausgeklammert wurden. Traton bezifferte diese auf 521 Millionen Euro. Der Konzern hatte bereits in Aussicht gestellt, dass für einen Stellenabbau in den USA sowie einen Geschäftsverkauf dort Einmalkosten anfallen würden. Die Jahresprognose bestätigte das Management./men/stk

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