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Aktien Wien Schluss: ATX tritt zu Wochenbeginn auf der Stelle

2026-07-06T18:22:50+02:00

WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat die Sitzung am Montag mit behaupteter Tendenz beendet. Der heimische Leitindex ATX <AT0000999982> konnte die Verlaufsverluste am Nachmittag wettmachen und schloss marginal um 0,01 Prozent leichter bei 6.565,51 Punkten. Für den ATX Prime ging es geringfügig um 0,03 Prozent auf 3.226,80 Zähler nach unten.

Die europäischen Leitbörsen fanden zu Wochenbeginn keine einheitliche Richtung. Die US-Aktienmärkte starteten nach dem feiertagsbedingt verlängerten Wochenende ebenfalls uneinheitlich in die neue Handelswoche.

Die Meldungslage zu Unternehmen aus Österreich blieb dünn. In den Fokus rückten am Nachmittag US-Wirtschaftsdaten: Die Stimmung im Dienstleistungssektor der USA hat sich im Juni etwas eingetrübt. Finanzmarktexperten bewerten zudem die konjunkturelle Entwicklung im Euroraum erneut positiver, war am Vormittag bekannt geworden. Ein starker Anstieg der Energiepreise infolge des Iran-Kriegs hat die Erzeugerpreise in der Eurozone weiter nach oben getrieben, wurde ferner bekannt.

Aktien von AT&S <AT0000969985> korrigierten nach den deutlichen Freitagsgewinnen um 4,8 Prozent nach unten. Zu Wochenschluss hatten die Titel des Leiterplattenherstellers noch 6,8 Prozent zulegen können. Schwächer zeigten sich auch Andritz <AT0000730007> und büßten 1,2 Prozent ein. Lenzing schwächten sich um 2,4 Prozent ab.

Unter den im ATX schwer gewichteten Bankaktien schlossen Bawag <AT0000BAWAG2> nach schwächerem Verlauf noch um 0,3 Prozent höher. Die Anteilscheine der Erste Group <AT0000652011> und von Raiffeisen konnten 0,6 bzw. 1,8 Prozent zulegen.

Bei den Energiewerten zeigten sich OMV <AT0000743059> um 0,8 Prozent fester. Verbund schlossen unverändert, während EVN <AT0000741053> gut ein Prozent tiefer aus dem Handel gingen.

Palfinger <AT0000758305> stiegen um 1,1 Prozent auf 33,15 Euro. Die Analysten von Deutsche Bank <DE0005140008> Research haben ihr Kursziel für den heimischen Kran-Spezialisten von 48,0 Euro auf 47,0 Euro gesenkt. Die Kaufempfehlung "Buy" wurde beibehalten./ger/rst/APA/jha

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