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Hohe Nachfrage dank Vorzieheffekten: Fuchs erhöht Prognose

2026-07-22T20:49:59+02:00

MANNHEIM (dpa-AFX) - Der Schmierstoffhersteller Fuchs <DE000A3E5D64> hat nach einem starken zweiten Quartal infolge einer hohen Nachfrage nach seinen Produkten die Prognose erhöht. Beim Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) rechnet der im MDax <DE0008467416> notierte Konzern jetzt mit einem Anstieg auf 460 Millionen bis 480 Millionen Euro. Bisher hatte Fuchs mit einem operativen Ergebnis von 450 Millionen Euro gerechnet.

Im zweiten Quartal zog das operative Ergebnis um etwas mehr als ein Drittel auf 135 Millionen Euro an, wie das Unternehmen am Mittwochabend mitteilte. Dabei profitierte der Schmierstoffhersteller unter anderem von einer starken Absatzentwicklung. Diese ging auch auf Vorzieheffekte infolge des Konflikts im Nahen Osten und eingeschränkte Lieferfähigkeit einzelner Marktbegleiter zurück.

"Für das zweite Halbjahr wird zwar inflationsbedingt mit einer Fortsetzung des Umsatzwachstums gegenüber dem Vorjahr gerechnet", hieß es. Gleichzeitig gehe das Unternehmen aber davon aus, dass sich die Vorzieheffekte des zweiten Quartals absatzmindernd auswirken und die Rohstoffpreissteigerungen sich auf die Margen auswirken werden.

Die Umsatzprognose bleibe unverändert bei deutlich über dem Vorjahreswert von 3,7 Milliarden Euro. Die detaillierten Zahlen für das zweite Quartal will Fuchs, wie bisher geplant, am 31. Juli vorlegen. An der Börse kam die erhöhte Gewinnprognose gut an. Das Fuchs-Papier legte auf der Handelsplattform nachbörslich um zweieinhalb Prozent zu./zb/he

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