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AKTIEN IM FOKUS 2: Infineon leidet unter STMicro und Texas Instruments

2026-07-23T11:14:25+02:00

(neu: Kurs, Experten und Details)

FRANKFURT/PARIS/NEW YORK (dpa-AFX) - Ein Kursrutsch bei den Aktien des Halbleiterkonzerns STMicroelectronics <NL0000226223> hat am Donnerstag auch die Papiere deutscher Werte belastet. Am stärksten unter Druck gerieten die Anteilsscheine von Infineon <DE0006231004>, die als Schlusslicht im leicht nachgebenden Leitindex Dax <DE0008469008> 3,6 Prozent einbüßten. Im Index der mittelgroßen Werte MDax <DE0008467416> fielen die Anteilsscheine von Suss Microtec <DE000A1K0235> um 2 Prozent.

STMicro enttäuschte die zuletzt erfolgsverwöhnten Anleger mit seiner Prognose für den Umsatz im laufenden dritten Geschäftsquartal. Möglicherweise fahre die Fertigung des iPhone 18 nicht so schnell hoch wie angenommen, schrieb Analyst Janardan Menon von der US-Bank Jefferies. Auch das implizite Umsatzziel für das Gesamtjahr bleibe hinter seiner Schätzung zurück.

STMicro selber stellte zwar in Aussicht, dass sich das Umsatzwachstum im Schlussquartal beschleunigen dürfte, da mehr Aufträge für seine Chips für Satelliten und Rechenzentren eingehen würden. Dennoch sackten die Anteilsscheine an der Börse in Paris um fast 13 Prozent ab. Im Juni waren sie noch auf den höchsten Stand seit sechs Jahren gestiegen.

Auf die Stimmung in der Branche drückte auch das Minus bei den Aktien von Texas Instruments <US8825081040> im vorbörslichen US-Handel von fast sechs Prozent. Der Halbleiterkonzern konnte mit seiner Prognoseanhebung die Anleger nicht locken. Dies schlug ebenfalls negativ vor allem auf Infineon durch, da beide Unternehmen in wichtigen Märkten wie der Automobilbranche oder den industriellen Anwendungen aktiv sind./la/bek/jha/

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Quelle: DFA/DPA. Diese Nachricht wurde vollständig von einer dritten Partei bereitgestellt und veröffentlicht. ING ist daran weder beteiligt noch hat ING Einfluss auf die veröffentlichten Informationen. Mehr dazu finden Sie im disclaimer.