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ROUNDUP: Ersatzteilgeschäft beflügelt Triebwerksbauer Safran - Aktie gefragt

2026-07-28T11:51:54+02:00

PARIS (dpa-AFX) - Der Triebwerksbauer und Luftfahrt-Zulieferer Safran <FR0000073272> schraubt nach guten Geschäften mit Turbinen und Ersatzteilen seine Erwartungen für 2026 nach oben. Grund für den Optimismus sind höhere Auslieferungen der Triebwerke für die Mittelstreckenjets von Boeing <US0970231058> und Airbus <NL0000235190>. Auch von Ersatzteilen und Dienstleistungen verspricht sich Safran-Chef Olivier Andriès mehr Umsatz als bislang. An der Börse kamen die Neuigkeiten gut an.

Die Safran-Aktie gewann am Vormittag gut drei Prozent auf 343,50 Euro und war damit einer der stärksten Titel im Eurozonen-Index EuroStoxx 50 <EU0009658145>. Analystin Chloe Lemarie vom Analysehaus Jefferies zeigte sich von den Geschäftszahlen begeistert. Zudem hätten die erhöhten Jahresziele die Erwartungen am Markt übertroffen. Dennoch traut sie der Aktie vorerst keine weiteren Kursgewinne zu und bestätigte ihr Kursziel von 330 Euro.

Nach Einschätzung der Safran-Führung dürfte der bereinigte operative Gewinn im laufenden Jahr nun 6,4 bis 6,5 Milliarden Euro erreichen, wie der Konzern am Dienstag in Paris mitteilte. Das sind jeweils 300 Millionen mehr als zuvor angekündigt.

Dazu soll der Umsatz um einen mittleren Zehner-Prozentsatz steigen. Bisher hatte Andriès einen niedrigeren bis mittleren Zehner-Prozentsatz angepeilt. Für den freien Barmittelzufluss hat der Manager mit 4,7 bis 4,9 Milliarden Euro ebenfalls etwa 300 Millionen mehr im Auge als zuletzt.

Im ersten Halbjahr steigerte Safran den bereinigten Umsatz um 19 Prozent auf knapp 17,6 Milliarden Euro. Der bereinigte operative Gewinn wuchs um 29 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro, und die bereinigte Marge kletterte auf den Rekordwert von 18,4 Prozent. Damit übertraf der Konzern auch die durchschnittlichen Erwartungen von Analysten. Unter dem Strich stieg der Gewinn um gut ein Fünftel auf 1,9 Milliarden Euro.

Der Hersteller lieferte 1.030 Triebwerke von Typ Leap aus, die sowohl den Mittelstreckenjet Boeing 737 Max als auch etwa jeden zweiten Jet aus der Airbus-Modellfamilie A320neo antreiben. Safran fertigt die Leap-Antriebe zusammen mit seinem US-Partner GE Aerospace <US3696043013>./stw/mne/jha/

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Quelle: DFA/DPA. Diese Nachricht wurde vollständig von einer dritten Partei bereitgestellt und veröffentlicht. ING ist daran weder beteiligt noch hat ING Einfluss auf die veröffentlichten Informationen. Mehr dazu finden Sie im disclaimer.