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Hamas äußert sich nach Trumps Entwaffnungs-Ankündigung

GAZA (dpa-AFX) - Die Terrororganisation Hamas hat sich erstmals nach einer von US-Präsident Donald Trump verkündeten Einigung über ihre Entwaffnung geäußert. Sie bestätigte in einer Mitteilung aber nicht, dass es einen Durchbruch bei den Verhandlungen gegeben habe. Stattdessen stellte sie Bedingungen.

Die Umsetzung der zweiten Phase des von den USA vorangetriebenen Friedensplan hänge davon ab, dass Israel alle Bedingungen der ersten Phase einhalte, hieß es. Dazu zähle das Ende der militärischen Einsätze Israels. Die zweite Phase des Plans sieht die vollständige Entwaffnung der Hamas vor.

Neue Forderungen

Die Islamistenorganisation sagte weiter, der Umstand, dass schwere Waffen Teil des Abkommens seien, sei an weitere Forderungen geknüpft, darunter unter anderem Israels Abzug aus dem Gazastreifen sowie die Gründung eines palästinensischen Staats.

Tatsächlich sieht der von den USA vorangetriebene Friedensplan die Gründung eines eigenen palästinensischen Staats nicht explizit vor, eine vollständige Entwaffnung der Hamas und des Gazastreifens dagegen schon.

Die Hamas hat eine Abgabe ihrer Waffen bislang abgelehnt. US-Präsident Trump hatte in der Nacht dann eine Einigung auf eine "vollständige Entwaffnung" der mit Israel verfeindeten Palästinenserorganisation im Gazastreifen verkündet. Im Gegenzug würden die israelischen Streitkräfte aus dem Küstengebiet abziehen, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Israel äußerte sich bislang nicht offiziell dazu./edr/DP/jha

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Quelle: DFA/DPA. Diese Nachricht wurde vollständig von einer dritten Partei bereitgestellt und veröffentlicht. ING ist daran weder beteiligt noch hat ING Einfluss auf die veröffentlichten Informationen. Mehr dazu finden Sie im disclaimer.