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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 14.08.2026 - 17.00 Uhr

ROUNDUP 2: Jobs in der Autoindustrie verschwinden rasend schnell

WIESBADEN - In der deutschen Autoindustrie schwinden die Arbeitsplätze derzeit schneller als in jeder anderen Industriebranche. Zum Ende des ersten Halbjahres 2026 waren in der deutschen Leitbranche noch 691.500 Menschen beschäftigt und damit so wenig wie noch nie seit Beginn der vergleichbaren Statistikreihe im Jahr 2005, wie das Statistische Bundesamt berichtet. Weiterer Stellenabbau steht bevor.

USA: Michigan-Konsumklima trübt sich stärker ein als erwartet

MICHIGAN - Die Stimmung der Verbraucher in den USA hat sich im August stärker als erwartet eingetrübt. Das von der Universität Michigan erhobene Konsumklima fiel laut der am Freitag veröffentlichten ersten Schätzung um 4,2 Punkte auf 51,0 Zähler. Volkswirte hatten im Schnitt nur mit einem leichten Rückgang auf 55,0 Punkte gerechnet. Sowohl die Erwartungen der Verbraucher als auch die Bewertung der aktuellen Lage verschlechterte sich merklich.

Schweizer Wirtschaft wächst überraschend stark

BERN - Die Schweizer Wirtschaft ist im Frühjahr angetrieben durch die Chemie- und Pharmabranche überraschend stark gewachsen. Im zweiten Quartal legte das Bruttoinlandprodukt (BIP) zum Vorquartal real um 1,5 Prozent zu, wie eine am Freitag veröffentlichte Erstschätzung des Staatssekretariates für Wirtschaft (Seco) zeigt. Analysten hatten hingegen im Schnitt nur ein Wachstum um 0,3 Prozent erwartet.

Niedrigere Benzinpreise/USA: Einzelhandelsumsätze fallen unerwartet

WASHINGTON - Die Umsätze im US-Einzelhandel sind im Juli überraschend gefallen. Sie sanken im Vergleich zum Vormonat um 0,6 Prozent, wie das US-Handelsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Volkswirte hatten hingegen einen Anstieg um 0,1 Prozent erwartet. Im Juni waren die Erlöse noch um 0,2 Prozent gestiegen.

Indonesiens Regierung setzt Rotstift bei Staatsfirmen an

JAKARTA - Mehr als 750 staatlich betriebene Firmen sollen in Indonesien bis zum Jahresende dichtgemacht werden. Dies kündigte Staatspräsident Prabowo Subianto am Freitag in einer Ansprache im Parlament an.

ROUNDUP: Klingbeil will Steuervorteil für Personalrabatte streichen

BERLIN - Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) will einen Steuervorteil abschaffen, der gilt, wenn Arbeitnehmer mit Rabatt Produkte des eigenen Unternehmens kaufen. Das geht aus dem Gesetzentwurf für die geplante Steuerreform hervor. Zuerst hatte die "Welt" über die Pläne berichtet. Der Staat würde damit 240 Millionen Euro im Jahr einsparen.

Renditen für US-Anleihen auf 25-Jahreshoch - Schuldenberg wächst rasant

WASHINGTON - In den USA haben eine ungebremste Verschuldung und die hartnäckig hohe Inflation die Kosten der Staatsverschuldung auf langjährige Höchststände getrieben. Bei einer Auktion von US-Anleihen mit einer Laufzeit von 30 Jahren lag die Rendite am Donnerstagabend bei 5,216 Prozent und damit auf dem höchsten Stand seit 25 Jahren. Experten sehen in den steigenden Kosten für die hohe Staatsverschuldung zunehmend ein Problem für die US-Regierung unter Präsident Donald Trump vor den Zwischenwahlen im November.

ROUNDUP: Weniger Firmeninsolvenzen im Mai - Entspannung in Sicht?

WIESBADEN - Inmitten der Pleitewelle bei deutschen Unternehmen gibt es etwas Entspannung. Erstmals seit Februar ist die Zahl der Insolvenzen gesunken. Im Mai registrierten Amtsgerichte 1.995 beantragte Unternehmensinsolvenzen und damit 2,0 Prozent weniger als im Vorjahresmonat, berichtete das Statistische Bundesamt.

Klingbeil will Steuervorteil für Personalrabatte streichen

BERLIN - Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) will einen Steuervorteil abschaffen, der gilt, wenn Arbeitnehmer mit Rabatt Produkte des eigenen Unternehmens kaufen. Das geht aus dem Gesetzentwurf für die geplante Steuerreform hervor. Zuerst hatte die "Welt" über die Pläne berichtet. Der Staat würde damit 240 Millionen Euro im Jahr einsparen.

Eurozone: Wirtschaft wächst im Frühjahr wie erwartet

LUXEMBURG - Die Wirtschaft in der Eurozone ist im Frühjahr wie erwartet gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) habe im zweiten Quartal um 0,4 Prozent im Vergleich zum Vorquartal zugelegt, wie die Statistikbehörde Eurostat am Freitag laut einer zweiten Schätzung mitteilte. Damit wurde eine erste Schätzung wie von Volkswirten erwartet bestätigt. Im ersten Quartal hatte die Wirtschaft noch stagniert.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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