45,7 Grad: Spaniens heißester Tag seit Jahresbeginn
MADRID (dpa-AFX) - In Spanien ist Anfang September mit 45,7 Grad die bisher höchste Tagestemperatur seit Jahresbeginn gemessen worden. Diese extreme Hitze sei am Donnerstag in dem Ort El Granado im südlichen Andalusien an der Grenze zu Portugal registriert worden, teilte der staatliche Wetterdienst Aemet einen Tag später auf der Plattform X mit. Damit sei zugleich der bisherige Rekord für einen Septembertag von 2016 in dem Ort Montoro ebenfalls in Andalusien eingestellt worden. Die Angaben sind noch vorläufig.
Auch über das Wochenende und in der nächsten Woche soll es mit Temperaturen um die 40 Grad für Septembertage viel zu heiß bleiben - vor allem in Tälern des Ebroflusses und im Süden. Selbst auf der Urlauberinsel Mallorca werden für den Wochenanfang bis zu 36 Grad nicht ausgeschlossen. Experten gehen davon aus, dass der menschengemachte Klimawandel dazu beiträgt, dass Hitzeperioden intensiver, länger und häufiger werden.
Schon vier Hitzewellen seit Juni registriert
Dieses Jahr hat Aemet seit Juni insgesamt vier Hitzewellen in Spanien registriert. Von einer Hitzewelle spricht der Dienst aber erst, wenn eine Hitzeperiode mindestens drei Tage anhält, nicht nur lokal wirksam ist und die Temperaturen deutlich über dem normalen Mittelwert liegen. Gefühlt war es fast den gesamten Sommer über sehr heiß in Spanien, wobei vor allem auch die sogenannten tropischen Nächte mit Temperaturen von bis zu 30 Grad den Menschen zu schaffen machten.
Oftmals war auch ein Bad im Mittelmeer nicht mehr wirklich erfrischend. Vor Mallorca wurde im August ein Rekordwert von mehr als 33 Grad Wassertemperatur gemessen./ro/DP/stw
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