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MAD: Hybride Bedrohungslage hat sich weiter verschärft

KÖLN (dpa-AFX) - Die Bedrohungslage in Deutschland hat sich nach Einschätzung des Militärischen Abschirmdienstes (MAD) weiter verschärft. Dies betreffe sowohl hybride Angriffe als auch Sabotage durch den Einsatz angeworbener Auftragsagenten ("Low-Level-Agents"), stellt der deutsche Militärgeheimdienst in seinem neuen Jahresbericht fest.

"Das Bedrohungspotenzial durch Sabotage hat durch den erkannten Modus Operandi von sogenannten "Low-Level-Agents" erheblich zugenommen", warnt der MAD. In dem Bericht für das Jahr 2025 werden keine vergleichenden Zahlenangaben gemacht, um Gegnern keine weiteren Rückschlüsse zu ermöglichen.

Deutschland sei aufgrund der geostrategischen Lage in Europa und der Nato, der Modernisierung und des Aufwuchses der Bundeswehr sowie der Einführung neuer Waffensysteme "priorisiertes Aufklärungsziel russischer Spionageaktivitäten", heißt es.

Der Bericht nennt aber auch Ausspähversuche aus China. So geht der MAD davon aus, dass zumindest einige der Ausspähungen militärischer Infrastruktur - darunter Drohnenüberflüge und das Eindringen in Liegenschaften der Bundeswehr - auf chinesische Nachrichtendienste zurückzuführen sind. Diese würden auch Teile der chinesischen Diaspora einsetzen.

Hybride Angriffe sind eine Kombination aus militärischen, wirtschaftlichen, geheimdienstlichen und propagandistischen Mitteln, die darauf abzielen, andere Staaten zu destabilisieren. Dazu gehören Cyberattacken, Drohnenangriffe, Versuche der politischen Einflussnahme bis hin zu Spionage und Sabotage von Verkehrsinfrastruktur, Energieanlagen und der Telekommunikation./cn/DP/stw

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Quelle: DFA/DPA. Diese Nachricht wurde vollständig von einer dritten Partei bereitgestellt und veröffentlicht. ING ist daran weder beteiligt noch hat ING Einfluss auf die veröffentlichten Informationen. Mehr dazu finden Sie im disclaimer.