Meine watchlist

Irans Innenministerium nennt Teuerung besorgniserregend

TEHERAN/BERLIN (dpa-AFX) - Das iranische Innenministerium stuft nach Angaben des Onlineportals "Hammihan" die stark steigenden Preise im Land als besorgniserregend ein. Laut Sprecher Ali Seiniwand bringt die Inflation Menschen in Not.

Jedoch herrscht nach Darstellung des Sprechers derzeit im Iran ein Überfluss an Waren. Seiniwand rief die Bevölkerung dazu auf, Gerüchte über Versorgungsengpässe zu ignorieren, die er als feindliche Propaganda bezeichnete. Um den Import weiter zu erleichtern, wies die Führung in Teheran die Zollbehörden an, privaten Händlern mit eigenen Lagermöglichkeiten die Einfuhr von Waren zu gestatten.

Menschen klagen über Explosion von Preisen

Einheimische berichteten gegenüber der Deutschen Presse-Agentur von drastischen Preiserhöhungen im Alltag. Nach ihren Angaben haben sich die Preise für Brot binnen einer Woche verdoppelt. Fleisch und andere Grundnahrungsmittel seien für viele Haushalte unerschwinglich geworden. Zudem gebe es Versorgungsengpässe bei Medikamenten.

USA setzen Irans Führung mit Seeblockade unter Druck

Die USA setzen die Führung in Teheran mit einer Seeblockade unter Druck. Sie richtet sich gegen Schiffe, die iranische Häfen, Ölterminals oder iranische Küstengebiete anlaufen oder verlassen. Die US-Regierung verfolgt damit das Ziel, Irans Ölexporte zu unterbinden sowie Teheran zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus und zu Zugeständnissen im Atomstreit zu zwingen.

Zusätzlich verschärften die Vereinigten Staaten ihre Wirtschaftssanktionen. Die Strafmaßnahmen treffen ausländische Banken und Unternehmen in Schlüsselsektoren wie der Finanz-, Öl-, Schifffahrts- und Luftfahrtbranche sowie in den Bereichen Gold, Technologie und Kryptowährungen./da/DP/zb

Disclaimer

Quelle: DFA/DPA. Diese Nachricht wurde vollständig von einer dritten Partei bereitgestellt und veröffentlicht. ING ist daran weder beteiligt noch hat ING Einfluss auf die veröffentlichten Informationen. Mehr dazu finden Sie im disclaimer.