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WDH: Ölpreise fallen weiter - Medien: Iran signalisiert Verhandlungsbereitschaft

(Im 1. Absatz wird der Wochentag berichtigt: Dienstag rpt Dienstag.)

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Dienstag nach frühen Gewinne wieder gefallen. Der Preis der weltweiten Referenzsorte Brent für Rohöl aus der Nordsee gab den fünften Handelstag in Folge nach. Zuletzt wurde ein Barrel (159 Liter) bei 99,49 US-Dollar gehandelt und damit fast ein Prozent niedriger als am Vortag. Zeitweise wurde ein Tagestief bei 98,68 Dollar erreicht.

Der aktuelle Preisdruck wurde unter anderem mit einem Bericht des Nachrichtensender Al Jazeera erklärt. Demnach soll die Iranische Revolutionsgarde im Konflikt mit den USA Verhandlungsbereitschaft angedeutet haben, wenn dies erforderlich sein sollte.

Zudem meldete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo, dass der Iran angeboten habe, die Straße von Hormus innerhalb von sieben Tagen wieder zu öffnen, sofern die amerikanische Blockade aufgehoben werde. Dem Bericht zufolge versucht der Iran, die festgefahrene Situation in dem Konflikt zu überwinden. Der Vorschlag soll als Grundlage für Gespräche mit Vermittlerstaaten am Rande der UN-Generalversammlung dienen.

Im frühen Handel war der Preis für Rohöl der Sorte Brent mit Lieferung im November zunächst um mehr als ein Prozent gestiegen. Marktbeobachter sprachen von einer Gegenreaktion, nachdem zuvor die Hoffnung auf Fortschritte auf eine diplomatische Lösung für ein Ende des Iran-Kriegs die Ölpreise belastet hatten.

Im weiteren Tagesverlauf ist eine Rede von US-Präsident Donald Trump vor der UN-Generalversammlung in New York geplant. Darüber hinaus könnte sich Trump am Rande der Veranstaltung mit seinem iranischen Amtskollegen Masoud Pezeshkian treffen.

Die Sorge über die Folgen einer längeren Blockade von Öllieferungen durch die Straße von Hormus hatte den Preis für Rohöl der Sorte Brent in der vergangenen Woche noch zeitweise bis an die Marke von 110 Dollar getrieben. Seit Beginn des Jahres hat der Iran-Krieg den Rohstoff um mehr als 60 Prozent verteuert./jkr/mis/jha/

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Quelle: DFA/DPA. Diese Nachricht wurde vollständig von einer dritten Partei bereitgestellt und veröffentlicht. ING ist daran weder beteiligt noch hat ING Einfluss auf die veröffentlichten Informationen. Mehr dazu finden Sie im disclaimer.