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Ölpreise im Minus - Gespräche zwischen USA und dem Iran

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Mittwoch weiter gesunken und haben damit nach kurzer Unterbrechung ihre mehrtägige Talfahrt fortgesetzt. Nach den Gewinnen am Dienstagmorgen drehten die Ölpreise ab Mittag ins Minus. Am Mittwoch verlor der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Referenzsorte Brent aus der Nordsee zur Lieferung im November im frühen Handel zuletzt knapp ein Prozent auf 98,30 US-Dollar. Sollte der Brent-Preis bis zum Handelsende im Minus bleiben, wäre es der sechste Verlusttag in Folge.

Erstmals seit Monaten sind Vertreter der Kriegsparteien USA und Iran wieder zu Verhandlungen zusammengekommen. Der Austausch am Rande der UN-Generalversammlung in New York sei "sehr gut" gelaufen und habe drei Stunden gedauert, sagte US-Präsident Donald Trump am Dienstag vor Reportern. Iranische Staatsmedien bestätigten die Verhandlungen. Der Iran-Krieg galt zuletzt als festgefahren. Gesprächsrunden zwischen den USA hatte es davor länger nicht mehr gegeben.

Für weitere Entspannung bei den Ölpreisen sorgten Pläne Saudi-Arabiens zur Wiederinbetriebnahme einer wichtigen Ölpipeline. Saudi-Arabien will in den kommenden Tagen seine Ölexporte über die wichtige Ost-West-Pipeline wieder aufnehmen. Damit könnte das Königreich die Straße von Hormus bei seinen Exporten wieder umgehen. Die Pipeline kann täglich sieben Millionen Barrel transportieren und war bei Angriffen Anfang des Monats beschädigt worden.

Am Ölmarkt richtet sich die Aufmerksamkeit außerdem auf neue Daten zu den US?Lagerbeständen. Zahlen des Branchenverbands American Petroleum Institute zeigten einen Anstieg der landesweiten Rohölvorräte, die offiziellen Lagerdaten werden im weiteren Tagesverlauf erwartet./stk/zb

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Quelle: DFA/DPA. Diese Nachricht wurde vollständig von einer dritten Partei bereitgestellt und veröffentlicht. ING ist daran weder beteiligt noch hat ING Einfluss auf die veröffentlichten Informationen. Mehr dazu finden Sie im disclaimer.