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ROUNDUP: Trump will 'patriotische' Werbung jetzt doch selbst zahlen

WASHINGTON (dpa-AFX) - Nach Vorwürfen der Finanzierung von Wahlwerbung mit Steuergeldern will US-Präsident Donald Trump die Kosten der umstrittenen Video-Botschaften künftig selbst tragen. Zwar betrachte er die Clips als "positive Werbung für unsere großartige U.S.A.", und eigentlich sei es "Standard", dafür auch US-Gelder auszugeben, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Doch er habe entschieden, die "patriotische Werbung" selbst und mit dem Geld, das er für die "Make America Great Again"-Bewegung gesammelt habe, zu bezahlen.

Ob Trump auch die bereits aus Steuergeldern bezahlten Kosten übernehmen will, ist allerdings offen. Auf eine entsprechende Frage von Reportern sagte er am Dienstag lediglich: "Wir werden entscheiden." Zugleich verteidigte er die Spots erneut als "wirklich gut" und als "Werbung für das Land", wie sie auch viele Präsidenten vor ihm gemacht hätten.

Wenige Wochen vor den Zwischenwahlen in den USA hatten mehrere Videos für Aufsehen gesorgt, in denen vor allem antikommunistische Botschaften inszeniert wurden - und Trump selbst als starker Mann im Kampf gegen radikale linke Kräfte. Die Spots wurden auch auf mehreren TV-Kanälen ausgestrahlt, US-Medien zufolge auch während der Übertragung von NFL-Football-Spielen.

Die Videos, die laut Einblendung von der Regierung finanziert wurden, hatten selbst Politiker aus den Reihen von Trumps Republikanern kritisiert. Denn für Wahlwerbung dürfen in den USA keine Steuergelder verwendet werden. Das Weiße Haus hatte dem Vorwurf widersprochen und laut dem Sender CNN die Videos als "Kampagnen zur Aufklärung der Öffentlichkeit" bezeichnet.

Die auf die Überwachung politischer Werbung spezialisierte Firma AdImpact schätzte für CNN, dass bis Montag mindestens 10,1 Millionen US-Dollar (9 Millionen Euro) an Steuergeldern für die Ausstrahlung der Spots ausgegeben wurden./heh/DP/he

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Quelle: DFA/DPA. Diese Nachricht wurde vollständig von einer dritten Partei bereitgestellt und veröffentlicht. ING ist daran weder beteiligt noch hat ING Einfluss auf die veröffentlichten Informationen. Mehr dazu finden Sie im disclaimer.