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Audi veröffentlicht Ergebnisse für das dritte Quartal

INGOLSTADT (dpa-AFX) - Einen Tag nach der Konzernmutter Volkswagen <DE0007664039> mit ihren tiefroten Zahlen präsentiert der Autobauer Audi am Freitag (9.00 Uhr) seine Zahlen für das dritte Quartal. Überschattet wird die Bekanntgabe der Zahlen neben der generell schlechten Situation der deutschen Autobranche von der anhaltenden Debatte um den Auftritt von Audi-Chef Gernot Döllner bei einer Wahlkampfveranstaltung von US-Präsident Donald Trump.

Das Quartal dürfte für Audi bitter gewesen sein. Die weltweiten Auslieferungen der Kernmarke hatten in den drei Monaten nur bei 314.905 gelegen - das war fast ein Fünftel weniger als im Vorjahreszeitraum. Im ersten Halbjahr hat Audi auf Ebene des Teilkonzerns, zu dem auch Bentley, Ducati und Maserati gehören, einen Gewinn von 1,1 Milliarden Euro gemacht. Zum Vergleich: bei BMW <DE0005190003> waren es auf Konzernebene mehr als 4 Milliarden. Die Absätze und Erträge sind seit Jahren im Sinkflug, das Unternehmen hat bereits Stellen abgebaut und weiterer Jobabbau steht im Raum.

Anders als die Konkurrenten BMW und Mercedes <DE0007100000> haben die Ingolstädter kein eigenes Werk in den USA. Trumps Zölle treffen sie also besonders hart. Das schlägt sich auch in den Absatzzahlen nieder: Im dritten Quartal sackten sie bei Audi nicht nur - wie bei allen deutschen Herstellern - in China ab, sondern auch in den USA.

Trump hatte am Samstag überraschend den Bau der Audi-Fabrik mit 4.500 Arbeitsplätzen in Perry im US-Bundesstaat Georgia angekündigt. Döllner trat anschließend auf die Bühne und dankte dem US-Präsidenten für dessen Unterstützung. Audi hat eigentlich interne Richtlinien, die Auftritte im Wahlkampf kurz vor Wahlen verbieten.

In den USA stehen am 3. November die Zwischenwahlen an. In Georgia will Audi jährlich 200.000 Sportgeländewagen (SUV) bauen, unter anderem den neuen besonders großen und damit auf den US-Markt zugeschnittenen Q9 sowie Q7 und Q8. Geplant sind Investitionen in Höhe von vier Milliarden Dollar (rund 3,6 Milliarden Euro)./kf/DP/jha

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Quelle: DFA/DPA. Diese Nachricht wurde vollständig von einer dritten Partei bereitgestellt und veröffentlicht. ING ist daran weder beteiligt noch hat ING Einfluss auf die veröffentlichten Informationen. Mehr dazu finden Sie im disclaimer.