EQS-Adhoc: Swiss Re erhöht Gewinn im ersten Halbjahr 2026 um 9% auf 2,8 Mrd. USD (deutsch)
Swiss Re erhöht Gewinn im ersten Halbjahr 2026 um 9% auf 2,8 Mrd. USD
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Swiss Re Ltd / Schlagwort(e): Halbjahresergebnis
Swiss Re erhöht Gewinn im ersten Halbjahr 2026 um 9% auf 2,8 Mrd.
USD
06.08.2026 / 07:00 CET/CEST
Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber
verantwortlich.
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Ad-hoc-Mitteilung gemäss Artikel 53 KR
* Property & Casualty Reinsurance (P&C Re) erhöht Gewinn um 18%
auf 1,4 Mrd. USD; Schaden-Kosten-Satz von 76,7%^1
* Disziplinierte Vertragserneuerungen von P&C Re im Juni und
Juli 2026; nominale Preissenkung von 1,2%
* Corporate Solutions erhöht Gewinn um 14% auf 490 Mio. USD bei
einem Schaden-Kosten-Satz von 86,1%^2; strebt mit heute
angekündigten neuen internationalen Partnerschaften weiteres
Wachstum an
* Life & Health Reinsurance (L&H Re) erhöht Gewinn um 21% auf
1,0 Mrd. USD; günstige Sterblichkeitsentwicklung in den USA
* Rendite auf Kapitalanlagen (ROI) bei 4,0%; Umlaufrendite
bei 4,2%
* Swiss Re erhöht Ziel für die Senkung der Betriebskosten auf
500 Mio. USD bis 2028 (zuvor 300 Mio. USD bis 2027)
* Velina Peneva tritt per 1. Oktober 2026 als CEO L&H Re die
Nachfolge Paul Murray an; Martin Zingg wird Group CIO
Zürich, 6. August 2026 - Swiss Re verzeichnete im zweiten Quartal
2026 einen Gewinn von 1,3 Mrd. USD, womit der Gewinn im ersten
Halbjahr 2,8 Mrd. USD beträgt. Das Ergebnis demonstriert
verbesserte Ertragskraft in allen drei Geschäftseinheiten und
bestätigt, dass Swiss Re auf einem guten Kurs in Richtung der
Finanzziele für 2026 ist.
Andreas Berger, Group Chief Executive Officer von Swiss Re: «Swiss
Re erzielte im ersten Halbjahr 2026 ein starkes Ergebnis und
unterstützte gleichzeitig unsere Kunden mit Schadenzahlungen von
mehr als 17 Mrd. USD. Dies unterstreicht die Stärke unserer
diversifizierten Gruppe, wobei jede Geschäftseinheit ihren Beitrag
zur Stabilität unserer Erträge leistet. P&C Re setzt weiterhin auf
diszipliniertes Underwriting und ein aktives Zyklusmanagement; L&H
Re trägt mit ihrem umfangreichen Bestandsgeschäft wesentlich zur
Stabilität der Erträge bei; und Corporate Solutions baut seine
Präsenz in strategischen Wachstumsmärkten gezielt aus.
Gleichzeitig steigern wir die Effizienz in der gesamten Swiss Re
Gruppe weiter und kündigen ein ambitionierteres Ziel für die
Kostensenkung an.»
Anders Malmström, Group Chief Financial Officer von Swiss Re:
«Jede unserer Geschäftseinheiten erzielte im ersten Halbjahr einen
höheren Gewinn. Unsere Sach- und Haftpflichtsparten lieferten gute
Underwriting-Ergebnisse, gestützt durch die geringe Belastung
durch Grossschäden infolge von Naturkatastrophen. Das Ergebnis von
L&H Re ist ein Beleg für die soliden Underwriting-Margen und die
günstige Sterblichkeitsentwicklung in den USA. Ein solides
Anlageergebnis in einem äusserst volatilen Marktumfeld stärkte die
Stabilität unserer Erträge zusätzlich. Auch beim im Februar
angekündigten Aktienrückkaufprogramm im Umfang von 1,5 Mrd. USD
machen wir gute Fortschritte. Bis Ende Juli wurden bereits rund
60% davon umgesetzt.»
Konzernergebnis durch Beiträge aller Geschäftseinheiten getragen
Swiss Re erzielte im ersten Halbjahr 2026 einen Gewinn von
2,8 Mrd. USD, was einem Anstieg von 9% gegenüber dem Vorjahr
entspricht. Die Gruppe ist damit auf einem guten Kurs in Richtung
des Jahresziels von 4,5 Mrd. USD.
Die Eigenkapitalrendite betrug im ersten Halbjahr 22,7%,
verglichen mit 23,0% im Vorjahreszeitraum. Sowohl P&C Re als auch
Corporate Solutions erzielten weiterhin starke
Underwriting-Ergebnisse, begünstigt durch eine geringe Belastung
durch Grossschäden infolge von Naturkatastrophen im ersten
Halbjahr. Die Performance von L&H Re ist von soliden Margen im
Bestandsgeschäft und einer günstigen Sterblichkeitsentwicklung in
den USA geprägt.
Das versicherungstechnische Ergebnis, das den im Berichtszeitraum
erzielten Underwriting-Gewinn widerspiegelt, betrug 3,5 Mrd. USD,
verglichen mit 3,0 Mrd. USD im ersten Halbjahr 2025.
Der Versicherungsumsatz der Gruppe belief sich auf 20,3 Mrd. USD,
verglichen mit 20,9 Mrd. USD im Vorjahreszeitraum. Die geringeren
Erträge bei P&C Re wurden teilweise durch höhere Erträge bei L&H
Re ausgeglichen, begünstigt durch positive Währungseffekte.
Die vertragliche Servicemarge (Contractual Service Margin, CSM)
des Neugeschäfts, welche die Profitabilität des im
Berichtszeitraum gezeichneten Neugeschäfts widerspiegelt, lag bei
2,1 Mrd. USD, verglichen mit 3,1 Mrd. USD im ersten Halbjahr 2025.
Dieses Ergebnis spiegelt die anhaltend herausfordernden
Marktbedingungen wider, die sich auf die Vertragserneuerungen bei
P&C Re auswirken. Zudem fiel der Beitrag von L&H Re niedriger aus,
was hauptsächlich auf eine geringere Transaktionsaktivität
zurückzuführen ist.
Swiss Re erzielte im ersten Halbjahr 2026 eine Rendite auf
Kapitalanlagen (ROI) von 4,0%. Das Ergebnis ist auf starke
wiederkehrende Erträge in Höhe von 2,0 Mrd. USD zurückzuführen,
gestützt durch realisierte Gewinne aus Immobilienverkäufen im
ersten Quartal. Die Umlaufrendite lag bei 4,2%, verglichen mit
4,1% im Vorjahreszeitraum. Die Wiederanlagerendite für das zweite
Quartal 2026 stieg auf 5,2%.
Swiss Re erhöht Ziel für Kostensenkung auf 500 Mio. USD bis 2028
Swiss Re hat das Ziel für die Senkung der Betriebskosten auf 500
Mio. USD bis 2028 erhöht. Die Erhöhung basiert auf den soliden
Fortschritten bei der Umsetzung des bisherigen Ziels von Swiss Re,
die Kosten bis 2027 um 300 Mio. USD zu senken, sowie auf weiteren
Möglichkeiten zur Vereinfachung der gruppeninternen
Betriebsabläufe. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Teams ohne
direkten Kundenkontakt.
Weiterhin starke Kapitalausstattung
Die Kapitalausstattung von Swiss Re bleibt stark: Die Quote zum
Schweizer Solvenztest (SST-Quote) der Gruppe lag per 1. Juli 2026
bei geschätzten 264%^3 und damit oberhalb der Zielspanne von 200
bis 250%.
Ergebnis von P&C Re durch starke Underwriting-Performance gestützt
P&C Re hat im ersten Halbjahr 2026 einen Gewinn von 1,4 Mrd. USD
erzielt, was einem Anstieg von 18% gegenüber 1,2 Mrd. USD im
Vorjahreszeitraum entspricht. Die starke Underwriting-Performance
wurde durch eine geringe Belastung durch Grossschäden infolge von
Naturkatastrophen begünstigt.
Das versicherungstechnische Ergebnis belief sich im ersten
Halbjahr 2026 auf 1,8 Mrd. USD, verglichen mit 1,6 Mrd. USD im
Vorjahreszeitraum. Die Forderungen aus Grossschäden infolge von
Naturkatastrophen betrugen im ersten Halbjahr 2026 169 Mio. USD.
Stärkster Treiber war Sturm Kristin, der im Januar in Portugal auf
Land traf.^4 Forderungen aus Man-made-Grossschäden beliefen sich
im Berichtszeitraum auf 129 Mio. USD.
P&C Re erzielte im ersten Halbjahr 2026 einen Schaden-Kosten-Satz
von 76,7%, verglichen mit 81,1% im Vorjahreszeitraum. Für das
Gesamtjahr strebt die Geschäftseinheit einen Schaden-Kosten-Satz
von unter 85% an.
Der Versicherungsumsatz belief sich im ersten Halbjahr 2026 auf
8,2 Mrd. USD, verglichen mit 8,9 Mrd. USD im Vorjahreszeitraum.
Der Rückgang ist primär auf das Gesamtergebnis der
Vertragserneuerungen im Jahr 2025 sowie auf die geringeren von
Zedenten gezeichneten Volumen zurückzuführen.
P&C Re erwirtschaftete im ersten Halbjahr 2026 eine
Neugeschäfts-CSM in Höhe von 1,6 Mrd. USD, verglichen mit
2,2 Mrd. USD im Vorjahreszeitraum. Diese Entwicklung spiegelt das
anspruchsvolle Marktumfeld wider.
Disziplinierte Vertragserneuerungen von P&C Re im Juni und Juli
mit weitgehend stabilen Konditionen
P&C Re zeichnete im Rahmen der Vertragserneuerungen zur
Jahresmitte Verträge mit einem Prämienvolumen von 4,5 Mrd. USD.
P&C Re verzeichnete in dieser Erneuerungsrunde einen nominalen
Preisrückgang von 1,2% und hielt die Konditionen stabil. Auf Basis
einer vorsichtigen Einschätzung der Inflation und aktualisierter
Risikomodelle erhöhten sich die Schadenannahmen um 4,2%, sodass
sich ein Nettopreisrückgang von 5,3% ergab.
P&C Re erneuerte seit Jahresbeginn Verträge im Umfang von
19,5 Mrd. USD, was einem Volumenanstieg von 0,5% im Vergleich zum
zur Erneuerung anstehenden Geschäft entspricht. Seit Jahresbeginn
verzeichneten die nominalen Preise einen Rückgang von 0,2%. Unter
Einbezug höherer Schadenerwartungen betrug der Rückgang 4,6%. Die
resultierende Portefeuillequalität steht im Einklang mit den
Finanzzielen der Gruppe für 2026.
Corporate Solutions zeigt weiterhin starke
Underwriting-Performance
Corporate Solutions erzielte im ersten Halbjahr 2026 einen Gewinn
von 490 Mio. USD, was einem Anstieg von 14% gegenüber 430 Mio. USD
im Vorjahreszeitraum entspricht. Das weiterhin starke Ergebnis ist
Ausdruck der hohen Portefeuillequalität, der vorteilhaften
Entwicklung von Schäden aus früheren Jahren und einer unter den
Erwartungen liegenden Belastung durch Naturkatastrophen.
Während Corporate Solutions in einigen Sparten ebenfalls mit
Preisdruck konfrontiert ist, erzielt die Geschäftseinheit in ihren
strategischen Fokusbereichen weiterhin Wachstum, unter anderem bei
International Programs und Alternative Risk Solutions.
Corporate Solutions gibt heute zwei neue exklusive Partnerschaften
in Indien und Mexiko bekannt - zwei der weltweit am schnellsten
wachsenden Märkte für Industrieversicherungen. Durch die
Zusammenarbeit mit führenden lokalen Versicherern kann Corporate
Solutions ihre Underwriting-Expertise, ihre Kapitalstärke und den
Geschäftsbereich International Programs nutzen, um indische und
mexikanische Unternehmen bei ihrer internationalen Expansion sowie
globale Kunden mit Geschäftstätigkeiten in diesen Märkten besser
zu unterstützen. Weitere Informationen finden Sie in einer
separaten Pressemitteilung.
Das versicherungstechnische Ergebnis lag in der ersten
Jahreshälfte 2026 bei 578 Mio. USD, was einem Anstieg von 12%
gegenüber 515 Mio. USD im Vorjahreszeitraum entspricht.
Die Forderungen aus Man-made-Grossschäden betrugen im ersten
Halbjahr 2026 81 Mio. USD. Die Forderungen aus Grossschäden
infolge von Naturkatastrophen in Höhe von 31 Mio. USD waren
hauptsächlich auf einen Tornado in Texas im April sowie auf Sturm
Fern zurückzuführen, der im Januar mehrere Regionen Nordamerikas
traf.
Corporate Solutions erzielte im ersten Halbjahr 2026 einen
Schaden-Kosten-Satz von 86,1%, verglichen mit 88,2% im
Vorjahreszeitraum. Für das Gesamtjahr strebt die Geschäftseinheit
einen Schaden-Kosten-Satz von unter 91% an.
Der Versicherungsumsatz belief sich im ersten Halbjahr 2026 auf
3,6 Mrd. USD, verglichen mit 3,7 Mrd. USD im Vorjahreszeitraum.
Das Wachstum in ausgewählten Sparten und positive Währungseffekte
glichen die bereits angekündigte Nichtverlängerung des irischen
Medex-Geschäfts grösstenteils aus.^5
Die Neugeschäfts-CSM bei Corporate Solutions lag im ersten
Halbjahr 2026 bei 201 Mio. USD, verglichen mit 262 Mio. USD im
Vorjahreszeitraum. Diese Entwicklung spiegelt das anhaltend
anspruchsvolle Marktumfeld wider.
L&H Re erzielt stabile Erträge
L&H Re verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 einen Gewinn von
1,0 Mrd. USD. Dies entspricht einem Anstieg von 21% gegenüber
865 Mio. USD im Vorjahreszeitraum^6. Das Ergebnis unterstreicht
die Stabilität des umfangreichen Bestandsgeschäfts von L&H Re, das
wesentlich zur Diversifikation der Erträge der Gruppe beiträgt.
Für das Gesamtjahr strebt L&H Re einen Gewinn von 1,7 Mrd. USD an.
Das versicherungstechnische Ergebnis belief sich im ersten
Halbjahr 2026 auf 1,2 Mrd. USD, was einem Anstieg von 24%
gegenüber 931 Mio. USD im Vorjahreszeitraum^6 entspricht. Der
Anstieg ist darauf zurückzuführen, dass die tatsächliche
Entwicklung günstiger war als erwartet, insbesondere bei der
Sterblichkeit in den USA. Dieser Effekt wurde teilweise durch eine
geringere CSM-Auflösung ausgeglichen.
Der Versicherungsumsatz belief sich im ersten Halbjahr 2026 auf
8,4 Mrd. USD, was einer Steigerung von 6% gegenüber 8,0 Mrd. USD
im Vorjahreszeitraum entspricht. Der Anstieg resultierte aus
positiven Währungseffekten sowie höheren Beiträgen aus dem
Langlebigkeitsgeschäft.
L&H Re erwirtschaftete in den ersten sechs Monaten des Jahres eine
Neugeschäfts-CSM in Höhe von 338 Mio. USD, verglichen mit
569 Mio. USD im Vorjahreszeitraum. Der Rückgang ist auf eine
geringere Transaktionsaktivität zurückzuführen.
Der CSM-Saldo der Geschäftseinheit belief sich zum Ende des ersten
Halbjahrs auf 16,7 Mrd. USD, verglichen mit 16,9 Mrd. USD per Ende
2025^6.
Velina Peneva als CEO L&H Re ernannt; Martin Zingg als Group CIO
ernannt
Swiss Re hat Velina Peneva, derzeit Group Chief Investment
Officer, als CEO L&H Re ernannt. Sie tritt die Nachfolge von Paul
Murray an, der sich nach mehr als 20 Jahren bei Swiss Re
entschieden hat, das Unternehmen zu verlassen, um sich neuen
beruflichen Herausforderungen zu widmen. Martin Zingg, derzeit
Group Head Corporate Development & Capital Markets, wurde zum
Group Chief Investment Officer und Mitglied des Group Executive
Committee ernannt. Velina Peneva und Martin Zingg werden ihre
neuen Funktionen am 1. Oktober 2026 antreten.
Andreas Berger, Group Chief Executive Officer von Swiss Re: «Die
Besetzung dieser Positionen spiegelt die Stärke unseres internen
Talentpools wider und schafft eine hervorragende Ausgangslage, um
den erfolgreichen Kurs von Swiss Re fortzusetzen. Velina vereint
ausgeprägte Führungskompetenz mit fundierter Expertise in der
disziplinierten Kapitalallokation für komplexe Risiken mit langer
Laufzeit sowie einem tiefen Verständnis der für das
L&H Re-Geschäft zentralen Kundenthemen. Martin bringt umfassende
Investmentexpertise und mehr als drei Jahrzehnte Führungserfahrung
in der Versicherungsbranche mit. Seine Erfahrung wird dazu
beitragen, unsere Investmentfunktion weiter zu stärken. Paul
danken wir für seinen ausserordentlichen Einsatz, seine wertvolle
Arbeit und die stets professionelle Zusammenarbeit während der
vergangenen 23 Jahre. Wir bedauern seinen Weggang sehr und
wünschen ihm für seine berufliche und private Zukunft weiterhin
viel Erfolg und alles Gute.»
Ausblick
Andreas Berger, Group Chief Executive Officer von Swiss Re: «Das
starke Ergebnis im ersten Halbjahr bringt uns unseren Finanzzielen
für 2026 einen Schritt näher. Gleichzeitig bleiben wir angesichts
des nahenden Höhepunkts der Hurrikansaison wachsam. Auch über das
laufende Jahr hinaus erwarten wir in einer sich rasch verändernden
Welt eine stetig zunehmende Nachfrage nach
Rück-/Versicherungslösungen und Risikokompetenz. Durch
Investitionen in Daten, Technologie und künstliche Intelligenz
bauen wir die Fähigkeiten auf, die es uns ermöglichen werden,
diese wachsende Nachfrage besser zu bedienen, unsere Kunden bei
der Bewältigung einer zunehmend komplexen Risikolandschaft zu
unterstützen und langfristigen Wert für unsere Aktionärinnen und
Aktionäre zu schaffen.»
Details zur Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr 2026
H1 2026
H1 2025
Veränderung, %
In Mio. USD, wenn nicht anders angegeben
Gruppe
Gewinn
2 833
2 605
9
Versicherungsumsatz
20 264
20 947
-3
Versicherungstechnisches Ergebnis
3 464
3 003
15
Eigenkapitalrendite (%, Jahresbasis)
22,7
23,0
Rendite auf Kapitalanlagen (%, Jahresbasis)
4,0
4,1
Umlaufrendite (%, Jahresbasis)
4,2
4,1
30.06.26
31.12.25
Eigenkapital
24 456
25 114
-3
Buchwert je Aktie (USD)
83.89
85.15
-1
H1 2026
H1 2025
P&C Reinsurance
Gewinn
1 446
1 223
18
Versicherungsumsatz
8 241
8 916
-8
Versicherungstechnisches Ergebnis
1 821
1 568
16
Schaden-Kosten-Satz (%)
76,7
81,1
Corporate Solutions
Gewinn
490
430
14
Versicherungsumsatz
3 614
3 749
-4
Versicherungstechnisches Ergebnis
578
515
12
Schaden-Kosten-Satz (%)
86,1
88,2
L&H Reinsurance^6
Gewinn
1 045
865
21
Versicherungsumsatz
8 420
7 951
6
Versicherungstechnisches Ergebnis
1 158
931
24
^1 Der Schaden-Kosten-Satz von P&C Re ist definiert als
[(Versicherungsaufwand + Forderungen gegenüber Rückversicherern
für eingetretene Schäden) / (Versicherungsumsatz + Zuordnung von
Rückversicherungsprämien)].
^2 Der Schaden-Kosten-Satz von Corporate Solutions ist definiert
als [(Versicherungsaufwand + Zuordnung von
Rückversicherungsprämien + Forderungen gegenüber Rückversicherern
für eingetretene Schäden + nicht direkt zurechenbare Aufwendungen)
/ Versicherungsumsatz].
^3 Geschätzte SST-Quote der Gruppe per 1. Juli 2026. Die SST-Quote
wird regelmässig an die FINMA gemeldet und durch diese geprüft.
^4 Verglichen mit einem Budget von 836 Mio. USD für Grossschäden
infolge von Naturkatastrophen für das erste Halbjahr 2026.
^5 Die Nichterneuerung des irischen Medex-Geschäfts führte im
Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu einer Belastung in Höhe von 0,3
Mrd. USD.
^6 Die Vergleichszahlen für 2025 wurden angepasst, um die
Verschiebung bestimmter Rückversicherungstransaktionen im Run-off
von L&H Re in die Gruppenpositionen abzubilden. Diese betreffen
Erstversicherungsgeschäfte, die zuvor Teil des aufgelösten
Geschäftssegments Life Capital waren.
Hinweise für die Redaktionen
Velina Peneva, derzeit Group Chief Investment Officer (CIO), wurde
per 1. Oktober 2026 als Chief Executive Officer Life & Health
Reinsurance ernannt. Sie wird Mitglied des Group Executive
Committee (GEC) bleiben.
Als Group Chief Investment Officer verantwortet Velina die
Verwaltung des Anlageportefeuilles von Swiss Re in Höhe von mehr
als 100 Mrd. USD. Darüber hinaus ist sie für die
Unternehmensentwicklung des Konzerns sowie die Division
Alternative Capital Partners verantwortlich, die
Risikotransferkapazitäten, Retrozessionen und Kapital von
Drittinvestoren verwaltet. Unter ihrer Führung erzielte das
Anlageportefeuille von Swiss Re stabile und attraktive Renditen
bei gleichzeitig kontinuierlich steigenden wiederkehrenden
Erträgen. Zudem war sie eng in Transaktionen im Bereich Life &
Health eingebunden und verfügt dadurch über umfassende Erfahrung
in strategisch wichtigen Bereichen des L&H Re-Geschäfts.
Velina trat 2017 als Head Private Equity in das Group Asset
Management von Swiss Re ein. Später übernahm sie als Co-Head
Client Solutions and Analytics die Verantwortung für Asset
Liability Management (ALM) und Investment Steering. Im Jahr 2023
wurde sie als Group Chief Investment Officer und Mitglied des GEC
ernannt. Ihre berufliche Laufbahn begann Velina 1998 bei Bain &
Company, wo sie 2011 zur Partnerin ernannt wurde. Sie verfügt über
einen Bachelor-Abschluss in Economics & Computer Science des
Wellesley College sowie einen Master of Business Administration
der Harvard Business School.
Martin Zingg, Group Head Corporate Development and Capital
Markets, wurde per 1. Oktober 2026 als Group Chief Investment
Officer ernannt. Er wird Mitglied des Group Executive Committee
(GEC) und wird weiterhin in New York tätig sein.
Martin verantwortet derzeit die Unternehmensentwicklung (M&A und
Minderheitsbeteiligungen) sowie die Aktivitäten im Bereich
Alternative Capital. Seit seinem Wiedereintritt bei Swiss Re im
Jahr 2015 hatte er verschiedene Führungspositionen inne, darunter
Head of Alternative Investments, Co-Head Strategic Asset
Allocation & Markets, Chief Investment Officer von Swiss Re
Corporate Solutions (in einer Doppelfunktion) sowie Head Private
Investment & Corporate Development. In dieser Funktion trieb er
den Ausbau der Aktivitäten von Swiss Re im Bereich Private Markets
sowie die Strategie für anorganisches Wachstum massgeblich voran.
Bereits von 1995 bis 2010 war Martin für Swiss Re tätig und
bekleidete leitende Funktionen in der Vermögensverwaltung und der
Unternehmensentwicklung in den USA, Europa und Asien. Vor seiner
Rückkehr zu Swiss Re war er von 2010 bis 2015 Group Chief
Investment Officer der Catlin Group. Mit mehr als drei Jahrzehnten
internationaler Erfahrung im Anlagemanagement von
Versicherungsunternehmen, in der Unternehmensentwicklung und an
den Kapitalmärkten verfügt Martin über umfassende
Investmentexpertise sowie eine ausgewiesene Erfolgsbilanz in der
Führung komplexer Investmentorganisationen und strategischer
Initiativen.
Martin verfügt über einen Bachelor-Abschluss in Betriebsökonomie
der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) und
absolvierte 2006 das Stanford Executive Program an der Stanford
Graduate School of Business. Zudem ist er Mitglied des
Verwaltungsrats der FWD Group.
Finanzkalender
5. November 2026: Ergebnisse der ersten neun Monate 2026
4. Dezember 2026: Finanzziele 2027
26. Februar 2027: Ergebnisse des Gesamtjahres 2026
12. März 2027: Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2026
14. April 2027: 163. ordentliche Generalversammlung
Konferenz für Medienvertreter
Swiss Re wird heute um 10.30 Uhr (MESZ) eine virtuelle Konferenz
für Medienvertreter durchführen. Wenn Sie teilnehmen möchten,
melden Sie sich bitte vorher hier an.
Konferenz für Analysten und Investoren
Swiss Re wird heute um 14.15 Uhr (MESZ) im Rahmen eines Webcast
für Analysten und Investoren Fragen beantworten. Die Investoren-
und Analystenpräsentation finden Sie hier.
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Relations: + 41 (0)43 285 7171 oder Media_Relations@Swissre.com.
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Swiss Re
Die Swiss Re Gruppe ist einer der weltweit führenden Anbieter von
Rückversicherung, Versicherung und anderen versicherungsbasierten
Formen des Risikotransfers mit dem Ziel, die Welt
widerstandsfähiger zu machen. Sie antizipiert und steuert Risiken
- von Naturkatastrophen bis zum Klimawandel, von alternden
Bevölkerungen bis zur Cyber-Kriminalität. Ziel der Swiss Re Gruppe
ist es, der Gesellschaft zu helfen, erfolgreich zu sein und
Fortschritte zu machen, indem sie für ihre Kunden neue
Möglichkeiten und Lösungen entwickelt. Die Swiss Re Gruppe hat
ihren Hauptsitz in Zürich, wo sie 1863 gegründet wurde, und ist
über ein Netzwerk von rund 70 Geschäftsstellen weltweit tätig.
Hinweise zu Aussagen über zukünftige Entwicklungen
Gewisse hier enthaltene Aussagen und Abbildungen sind
zukunftsgerichtet. Diese Aussagen (u. a. zu Vorhaben, Zielen und
Trends) und Illustrationen nennen aktuelle Erwartungen bezüglich
zukünftiger Entwicklungen auf der Basis bestimmter Annahmen und
beinhalten auch Aussagen, die sich nicht direkt auf Tatsachen in
der Gegenwart oder in der Vergangenheit beziehen. Weitere
Informationen finden Sie hier: Legal Notice section of Swiss Re's
website.
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Ende der Adhoc-Mitteilung
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2378302 06.08.2026 CET/CEST
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