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EQS-Adhoc: Rheinmetall AG: Anpassung der Gesamtjahreserwartung aufgrund wahrscheinlicher Verzögerungen bei der Beauftragung für das Boxer-Projekt und bei Losabnahmen für Artilleriemunition (deutsch)

Rheinmetall AG: Anpassung der Gesamtjahreserwartung aufgrund wahrscheinlicher Verzögerungen bei der Beauftragung für das Boxer-Projekt und bei Losabnahmen für Artilleriemunition

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EQS-Ad-hoc: Rheinmetall Aktiengesellschaft / Schlagwort(e): Prognose /

Gesamtjahr/Geschäftszahlen / Quartal

Rheinmetall AG: Anpassung der Gesamtjahreserwartung aufgrund

wahrscheinlicher Verzögerungen bei der Beauftragung für das Boxer-Projekt

und bei Losabnahmen für Artilleriemunition

04.11.2026 / 17:38 CET/CEST

Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung

(EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group.

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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Hervorragende Quartalsergebnisse im Q3 - Anpassung der Gesamtjahreserwartung

aufgrund wahrscheinlicher Verzögerungen bei der Beauftragung für das

Boxer-Projekt und bei Losabnahmen für Artilleriemunition

Rheinmetall erfüllt auch im dritten Quartal die gesetzten Erwartungen. Der

Umsatz stieg um 32% auf 3.149 Mrd. Euro nach 2.308 Mrd. Euro im

Vorjahresquartal. Das operative Ergebnis konnte sogar von 342 Mio. Euro um

62% auf 553 Mio. Euro gesteigert werden, was die operative Marge von 14,8%

auf 17,5% wachsen ließ. Der Auftragseingang war mit 2.893 Mrd. Euro

ebenfalls auf einem guten, wenn auch leicht niedrigerem Niveau. Der OFCF

entwickelte sich trotz des weiteren Aufbaus von Vorräten und der angepassten

Investitionstätigkeit in die richtige Richtung, blieb aber mit minus 82 Mio.

Euro nur leicht negativ nach einem Vorjahresquartalswert von minus 168 Mio.

Euro.

Trotz dieser erneut positiven Quartals-Entwicklung muss aufgrund der

wahrscheinlich verzögerten Beauftragung im Projekt Arminius die

Jahresprognose für 2026 angepasst werden, da mit dem entsprechenden

Auftragseingang in 2026 nicht mehr gerechnet werden kann. Damit müssen die

mit dem Projekt verbundenen Anzahlungen und Umsatzbeiträge in das neue Jahr

verschoben werden.

Im Bereich Waffe und Munition werden sich im vierten Quartal des Jahres 2026

im Bereich der neuen Geschäftsaktivitäten, insbesondere in der

Zusammenarbeit mit der niederländischen Firma Destinus, nicht alle

ursprünglich avisierten Umsatzchancen im laufenden Geschäftsjahr realisieren

lassen. Für das Geschäft mit der Artilleriemunition ist jetzt absehbar, dass

es zu Verzögerungen bei Losabnahmen kommen wird. Diese Umsätze werden sich

demensprechend ins Jahr 2027 verschieben.

Daher nimmt Rheinmetall eine Anpassung der Gesamtjahreserwartung vor: Für

den Umsatz erwartet Rheinmetall nunmehr rund 13,2 Mrd. Euro statt der bisher

avisierten 13,7 - 14,2 Mrd. Euro. Die operative Marge sinkt leicht auf den

Wert von rund 18,5% von bisher rund 19%, was sich durch den nun geänderten

Produktmix des Jahresumsatzes erklärt. Weiterhin wird erwartet, das der OFCF

für das Gesamtjahr positiv sein wird. Die ursprüngliche Guidance war

aufgrund der erwarteten Anzahlungen im Rahmen des Arminius-Projektes

hingegen von einer Cash-Conversion-Rate von über 40% ausgegangen.

Die vollständige Quartalsmitteilung Q3 2026 wird im Rahmen der regulären

Quartalsberichterstattung am 5.11.2026 um 7.30 Uhr unter www.rheinmetall.com

verfügbar sein.

Kontakt:

Dr. Philipp von Brandenstein +49 (0) 211 473 4300,

philipp.vonbrandenstein@rheinmetall.com

Ende der Insiderinformation

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Sprache: Deutsch

Unternehmen: Rheinmetall Aktiengesellschaft

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