Pressestimme: 'Südwest Presse' zu Extrem-Sommer
ULM (dpa-AFX) - "Südwest Presse" zu Extrem-Sommer:
"Je realer der Klimawandel wird, desto größer scheint die Resignation. Oft hört man in diesen Tagen, dass Deutschland ohnehin nichts an der Erderhitzung ändern könnte: Es trägt nur etwa 1,5 bis 1,8 Prozent zum weltweiten CO2-Ausstoß bei. Das spielt allerdings herunter, dass Deutschland als eines der größten Industrieländer eine wichtige Vorreiterrolle hat. Hinzu kommt, dass internationale Klimapolitik durchaus wirkt: Bevor sich die Weltgemeinschaft 2015 auf das Pariser Klimaabkommen einigte, lag die erwartete Erderwärmung bei 3,4 Grad Celsius. Inzwischen geht man dank der klimapolitischen Erfolge von 2,3 bis 2,8 Grad Celsius aus. Das ist noch zu viel, das Ziel sind 1,5 bis maximal zwei Grad Celsius. Aber es erinnert daran, dass Fortschritte möglich sind."/yyzz/DP/he
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