EQS-Adhoc: TUI erwartet für Q2 GJ26 ein bereinigtes EBIT über Vorjahr, passt jedoch die Prognose für das bereinigte EBIT für GJ26 zu konstanten Wechselkursen aufgrund des weiterhin anhaltend Irankriegs an (deutsch)

2026-04-22T09:19:31.000+02:00

TUI erwartet für Q2 GJ26 ein bereinigtes EBIT über Vorjahr, passt jedoch die Prognose für das bereinigte EBIT für GJ26 zu konstanten Wechselkursen aufgrund des weiterhin anhaltend Irankriegs an

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EQS-Ad-hoc: TUI AG / Schlagwort(e): Prognose / Gesamtjahr

TUI erwartet für Q2 GJ26 ein bereinigtes EBIT über Vorjahr, passt jedoch die

Prognose für das bereinigte EBIT für GJ26 zu konstanten Wechselkursen

aufgrund des weiterhin anhaltend Irankriegs an

22.04.2026 / 09:19 CET/CEST

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(EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group.

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TUI erwartet für das Q2 im Geschäftsjahr 2026 ein bereinigtes EBIT über dem

Vorjahresniveau, passt jedoch die Prognose für das bereinigte EBIT für das

Geschäftsjahr 2026 zu konstanten Wechselkursen aufgrund des weiterhin

anhaltenden Irankriegs an

Hannover, 22. April 2026. Die TUI AG ("TUI") erwartet für das Q2 des

Geschäftsjahres 2026 eine starke operative Entwicklung und einen Anstieg des

bereinigten EBIT (zu konstanten Wechselkursen) um +5 Mio. EUR bis +25 Mio. EUR

im Vergleich zum Vorjahr (Q2 GJ 2025: -207 Mio. EUR). Die Ergebnisverbesserung

ist auf die Transformation im Bereich Märkte + Airline zurückzuführen und

beinhaltet Belastungen in Höhe von rund 40 Mio. EUR im März infolge des

Irankriegs. Diese inkludieren die notwendigen Rückführungsmaßnahmen sowie

die damit verbundenen operativen Beeinträchtigungen.

Während im H1 des Geschäftsjahres 2026 eine starke operative Verbesserung

erzielt wurde, schränken der anhaltende Konflikt im Nahen Osten sowie die

Unsicherheit über seine Dauer die kurzfristige Visibilität weiterhin ein und

führen zu einer erhöhten Zurückhaltung der Kunden.

Vor diesem Hintergrund ist es unsere Ambition, ein bereinigtes EBIT (zu

konstanten Wechselkursen) annähernd auf dem Vorjahresniveau von 1,4 Mrd. EUR

zu erreichen, unterstützt durch die Effekte der Transformation sowie das

Wachstum im Kreuzfahrtgeschäft. Vorbehaltlich der Erholung in den einzelnen

Märkten, passt der Konzern seine Prognose (zu konstanten Wechselkursen) an

und erwartet nun ein bereinigtes EBIT für das Geschäftsjahr 2026 zwischen

1,1 Mrd. EUR und 1,4 Mrd. EUR (bisherige Prognose: +7-10%; GJ 2025: 1.413Mio.

EUR). Gleichzeitig setzt TUI die Umsatzprognose, bis sich die

Rahmenbedingungen stabilisieren, vorübergehend aus (bisherige Prognose: +2-4

%; GJ 2025: 24,2 Mrd. EUR).

Nach Ausbruch des Konflikts im Nahen Osten Ende Februar hat TUI im März

erfolgreich rund 10.000 Gäste zurückgebracht, darunter etwa 5.000 Passagiere

der Kreuzfahrtschiffe Mein Schiff 4 und Mein Schiff 5 sowie rund 5.000 Gäste

aus europäischen Quellmärkten; zusätzlich wurden etwa 1.500 Crewmitglieder

ausgeflogen.

Infolge der Kampfhandlungen mussten Mein Schiff 4 und Mein Schiff 5 in den

Häfen von Abu Dhabi bzw. Doha bleiben; sämtliche Reisen dieser Schiffe

wurden bis Mitte Mai 2026 abgesagt. Am 19. April 2026 konnten beide Schiffe

während einer Unterbrechung der Kampfhandlungen nach entsprechender

Koordination und Genehmigung durch die zuständigen Behörden den Persischen

Golf sicher verlassen. Beide Schiffe nehmen ab Mitte Mai ihre Routen der

Sommersaison im Mittelmeer auf. Die Buchungsentwicklung für die übrige

Flotte von TUI Cruises sowie Marella Cruises ist nach einer sehr positiven

Wave Season weiterhin von einem anhaltend starken Buchungsumfeld geprägt.

In den Segmenten Märkte + Airline sowie Hotels & Resorts hat die

geopolitische Lage zu einer teilweisen Verschiebung der Kundennachfrage vom

östlichen in den westlichen Mittelmeerraum geführt. Zugleich zeigen Kunden

eine erhöhte Zurückhaltung und buchen kurzfristiger. In der Folge liegt der

gebuchte Umsatz im Segment Märkte + Airline für den Sommer 2026 derzeit um

-7% unter dem Vorjahr [1], während sich die gebuchte Hotelauslastung für das

zweite Halbjahr auf -7% unter dem Vorjahr [2] abgeschwächt hat. Diese

Entwicklung ist im Wesentlichen auf seit Ausbruch des Irankriegs rückläufige

Buchungen für die Türkei, Zypern und Ägypten sowie auf die Nachwirkungen des

Hurrikans in der Karibik zurückzuführen.

Zum 15. April 2026 hat TUI 83% des Kerosinbedarfs für den Sommer 2026 sowie

62% für den Winter 2026/27 abgesichert. Für das Kreuzfahrtgeschäft von TUI

sind über 80% der Energiekosten für das GJ 2026 abgesichert.

Trotz des volatilen geopolitischen Umfelds ist TUI weiterhin gut

positioniert. Die starke Finanzposition und die robuste Bilanz des Konzerns

schaffen die erforderliche Flexibilität, um auf das aktuelle Marktumfeld

reagieren zu können und die strategische Transformation fortzusetzen. Die

Prognoseanpassung basiert auf dem aktuellen Buchungsumfeld und geht von

stabilen geopolitischen Rahmenbedingungen sowie gesicherter

Treibstoffversorgung aus. Der Vorstand beobachtet weiterhin die

Entwicklungen und deren potenzielle Auswirkungen.

TUI wird ein weiteres Update bei der Veröffentlichung ihrer Ergebnisse für

das Q2/H1 am 13. Mai 2026 geben.

[1] Buchungsstand vom 19. April 2026. Eingeschlossen sind sämtliche

Buchungen für fest eingekaufte und Pro-Rata-Kapazitäten

[2] Buchungszahlen für das H2 des Geschäftsjahres 2026 im Vergleich zu den

Buchungszahlen für das H2 des Geschäftsjahres 2025. Stand 12. April 2026

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+ 49 (0)511 566 1435

Adrian Bell, Senior Investor Relations Manager

+ 49 (0)511 566 2332

Stefan Keese, Senior Investor Relations Manager

+ 49 (0)511 566 1387

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+ 49 (0)511 566 6060

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Unternehmen: TUI AG

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30625 Hannover

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Fax: +49 (0)511 566-1096

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