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Nachrichten

Dax-Konzerne machen Rekordgeschäfte - und streichen Jobs

FRANKFURT (dpa-AFX) - Deutschlands größte Börsenkonzerne haben im zweiten Quartal insgesamt Rekordgeschäfte gemacht, bauen aber zugleich Tausende Stellen ab. Die 40 Dax-Konzerne <DE0008469008> steigerten ihren Betriebsgewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) zum Vorjahreszeitraum um fast 16 Prozent oder 7 Milliarden Euro auf zusammen 52,6 Milliarden Euro, zeigt eine Studie der Beratungsgesellschaft EY. Das sei so viel wie noch nie in einem zweiten Quartal und zehn Prozent mehr als der bisherige Höchstwert von 2024 - trotz Iran-Kriegs und Zollstreits mit den USA.

Reiche: Industrie beim Emissionshandel entlasten

BERLIN (dpa-AFX) - Wirtschaftsministerin Katherina Reiche pocht auf eine Entlastung der Wirtschaft beim Emissionshandel. Entsprechende Vorschläge der EU-Kommission begrüßt die CDU-Politikerin grundsätzlich.

Handel fürchtet 'Durcheinander' durch neue Verpackungsregeln

BERLIN (dpa-AFX) - Der Handel fürchtet Verwirrung durch die in dieser Woche in Kraft getretene EU-Verpackungsverordnung. Man unterstütze deren Ziele, sagte Antje Gerstein, Geschäftsführerin Nachhaltigkeit beim Handelsverband Deutschland (HDE), der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "In der Praxis darf sie aber nicht dazu führen, dass Unternehmen durch unterschiedliche Registrierungs-, Melde- und Bevollmächtigtenpflichten in den einzelnen Mitgliedstaaten unverhältnismäßig belastet werden."

Institut: Ohne Zuwanderung droht Wohlstandsverlust im Osten

BERLIN (dpa-AFX) - Ohne Zuwanderung gäbe es im Osten Deutschlands nach einer neuen Erhebung immer größere Lücken auf dem Arbeitsmarkt. Zwischen 2023 und 2025 haben die Ost-Bundesländer demnach rund 141.000 Beschäftigte mit deutscher Staatsangehörigkeit verloren - die Zahl der Beschäftigten ohne deutschen Pass stieg in der Zeit um 90.000, wie der Kurzbericht des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Betrachtet hat das IW die ostdeutschen Länder inklusive Berlin, also sechs Bundesländer.

Ostdeutsche Länder wollen bei Mobilität gemeinsam vorangehen

GERA (dpa-AFX) - Die Verkehrsministerinnen und Verkehrsminister der ostdeutschen Länder wollen am Freitag (15.00 Uhr) über die Ergebnisse ihres Arbeitstreffens in Gera informieren. Die Ressortchefs haben sich seit Donnerstag über gemeinsame Positionen gegenüber dem Bund abgestimmt. Im Mittelpunkt standen zentrale Zukunftsfragen der Mobilität - vom autonomem Fahren über die Finanzierung der Schiene bis hin zum Ausbau der Verkehrsinfrastruktur in ländlichen Regionen.

Beauftragter: Bei Inklusion geht es um Grundrechte, nicht Charity

BERLIN (dpa-AFX) - Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, hat vor Rückschritten bei der Inklusion gewarnt und geplante Einsparungen kritisiert. "Ich beobachte, dass die Widerstände größer werden und sich die Narrative verändern", sagte der SPD-Politiker dem Magazin "Stern". Menschen mit Behinderungen würden in aktuellen Debatten zunehmend vor allem als Kostenfaktor betrachtet.

SPD-Expertin für Aus der 'Rente mit 63' nach fünf Jahren

BERLIN (dpa-AFX) - Die Renten-Fachfrau der SPD-Bundestagsfraktion, Annika Klose, schlägt für die geplante Abschaffung der abschlagsfreien Frührente eine Übergangsfrist von fünf Jahren vor. Die Rentenkommission habe empfohlen, dass die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren unter Wahrung des verfassungsgemäßen Vertrauensschutzes abgeschafft werden solle. "In Rentenfragen bedeutete dies in der Regel fünf Jahre", sagte Klose, die selbst Kommissionsmitglied war, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Eine entsprechend lange Übergangsfrist wäre auch hier geboten."

Zwei Schiffe der Emirate in Straße von Hormus angegriffen

ABU DHABI (dpa-AFX) - Zwei Schiffe des staatlichen emiratischen Ölkonzerns Adnoc sind in der Straße von Hormus angegriffen worden. Bei dem Vorfall in der Meerenge sei niemand verletzt worden, berichtete die staatliche emiratische Nachrichtenagentur WAM. Über mögliche Schäden an den Schiffen gab es zunächst keine Angaben.

Gremium: Trumps Name soll an Kennedy Center zurückkehren

WASHINGTON (dpa-AFX) - US-Präsident Donald Trump bekommt im Streit um die Anbringung seines Namens an der Fassade der berühmten Kulturinstitution Kennedy Center in Washington Rückenwind vom Kuratorium. Mehrere US-Medien berichteten, dass das Gremium der Institution, dem Trump selbst vorsitzt, dafür gestimmt habe, dass der Schriftzug zurückkehren soll - allerdings anders als zuvor.