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Nachrichten

Papst fordert breiten Dialog über KI

ROM (dpa-AFX) - Angesichts zunehmender Ängste vor Künstlicher Intelligenz (KI) hat sich Papst Leo XIV. für einen breiten Dialog mit Tech-Konzernen, Politik und gesellschaftlichen Gruppen ausgesprochen. "Die Sorgen, die viele KI-Experten äußern, müssen ernst genommen werden", sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche auf dem Heimflug von seinem Frankreich-Besuch nach Rom. "Das ist ein Problem, zu dem wir uns zusammensetzen und reden müssen."

Aktien New York Schluss: Verluste - Ölpreisanstieg und KI-Nachrichten belasten

NEW YORK (dpa-AFX) - Steigende Ölpreise und höhere Anleiherenditen haben die US-Börsen am Montag belastet. Zudem trübten Negativ-Schlagzeilen zum Thema Künstliche Intelligenz (KI) die Stimmung insbesondere im Technologiesektor. ChatGPT-Entwickler OpenAI setzt nach einem neuen Zwischenfall das Training seiner leistungsstärksten KI-Modelle aus.

ANALYSE-FLASH: JPMorgan belässt Boeing auf 'Overweight' - Ziel 290 Dollar

NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Boeing <US0970231058> nach der Bekanntgabe eines neuen Software-Fehlers bei seinem weit verbreiteten Modell 737 Max auf "Overweight" mit einem Kursziel von 290 US-Dollar belassen. Angesichts der Abstürze der Flugzeuge vom Typ Max in den Jahren 2018 und 2019 befasse sich der Flugzeugbauer intensiv mit den Sicherheitsaspekten der Flugsteuerungssoftware, schrieb Seth M. Seifman in einer am Montag vorliegenden Einschätzung. Gleichwohl könnte diese Vorgeschichte auch dazu führen, dass Aufsichtsbehörden und Kunden diesem Thema kurzfristig zusätzliche Aufmerksamkeit widmeten./rob/la/he

FBI-Vize tritt zurück - Berichte über Spannungen mit Patel

WASHINGTON (dpa-AFX) - Der stellvertretende Direktor der US-Bundespolizei FBI, Andrew Bailey, hat seinen Rücktritt erklärt. "Mit großem Stolz auf das, was wir erreicht haben, gebe ich bekannt, dass ich mein Amt niederlege, um zu meiner Familie nach Missouri zurückzukehren", teilte er auf der Plattform X mit. Vor seiner Tätigkeit beim FBI war Bailey Generalstaatsanwalt von Missouri.

Devisen: Eurokurs leidet im US-Handel weiter unter der Dollar-Stärke

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro <EU0009652759> ist am Montag im US-Handel unter Druck geblieben. Zuletzt wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1370 Dollar gehandelt und damit etwas tiefer als in frühen europäischen Geschäft. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1378 (Freitag: 1,1403) Dollar fest.

Klingbeil: Selbstständige und Beamte in gesetzliche Rente

HEIDELBERG (dpa-AFX) - Vizekanzler Lars Klingbeil pocht darauf, auch Selbstständige, neue Beamte und Politiker in die gesetzliche Rente aufzunehmen. "Das wäre ein wirklicher Beitrag zu mehr Gerechtigkeit im System", sagte der SPD-Chef bei einem Bürgergespräch in Heidelberg. Die Rentenkommission schlage das in ihrem Bericht so vor, er sei sich mit Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) einig, dass sie das jetzt auch umsetzen wollten.

Selenskyj: Russland hat mit Mobilmachung begonnen

KIEW (dpa-AFX) - Russland hat nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj bereits mit einer zusätzlichen Mobilmachung begonnen. "Sie (die Russen) planen auch, verstärkt Ausländer einzubeziehen", sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache und berief sich auf Erkenntnisse der ukrainischen Geheimdienste. Seit Monaten wird über eine neue Mobilmachung in Russland spekuliert, um die zuletzt starken Verlusten an den Frontlinien in der Ukraine auszugleichen. Kremlchef Wladimir Putin hat solche Befürchtungen bisher kategorisch zurückgewiesen.

AKTIE IM FOKUS: Boeing sackt ans Dow-Ende - Neues Software-Problem entdeckt

NEW YORK (dpa-AFX) - Ein neuer Software-Fehler bei seinem weit verbreiteten Modell 737 Max hat die Aktien des Flugzeugbauers Boeing <US0970231058> am Montag klar ans Ende des Dow Jones Industrial <US2605661048> gedrückt. Die Papiere sackten zuletzt um 6,2 Prozent auf 185,86 US-Dollar ab und weiteten damit ihre im bisherigen Jahresverlauf angefallenen Verluste auf mehr als 14 Prozent aus. Der US-Leitindex gab zu Wochenbeginn nur leicht nach.

Gewaltsame Proteste an Frankreichs Schulen - 164 Festnahmen

PARIS (dpa-AFX) - Bei zum Teil gewaltsamen Protesten an Schulen in mehreren Städten Frankreichs sind Dutzende Menschen verletzt und mindestens 164 festgenommen worden. Betroffen von den Aktionen seien etwa 180 Einrichtungen gewesen, größtenteils in den Schulbezirken Créteil und Versailles bei Paris, aber auch in Städten wie Lille, Lyon, Grenoble und Nizza, sagte Innenminister Laurent Nuñez. Für Dienstag wird erwartet, dass die Proteste weitergehen.